Dr. Marc Dressel

Jenseits der Wahrheit

Sag mir nicht, was richtig oder falsch ist!

Hardcover: „Jenseits der Wahrheit“ ist ein psychologisch fundiertes Sachbuch über Zuhören, Beziehung und innere Stabilität in Zeiten von Bewertung und Polarisierung. Für alle, die wieder echte Gespräche führen wollen – statt nur recht zu haben.

Beschreibung

Was geschieht mit einer Gesellschaft, wenn Wahrheit nicht mehr gesucht, sondern beansprucht wird?

Die Coronapandemie war für den Psychotherapeuten Dr. Marc Dressel der Ausgangspunkt für eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit unserer Gegenwart. Er beobachtete, wie schnell wissenschaftliche Erkenntnis, politische Entscheidungen, Moral und gesellschaftliche Zugehörigkeit miteinander verschmelzen können – und wie aus dem notwendigen Vertrauen in Wissenschaft ein Szientismus entstehen kann, der Widerspruch nicht mehr als Teil des Erkenntnisprozesses, sondern als Störung behandelt.

Doch „Jenseits der Wahrheit“ ist kein Coronabuch.

Es geht um eine größere Frage: Wie entstehen unsere Wahrheiten überhaupt?

Unsere persönliche Geschichte, unsere Erfahrungen, Ängste und Beziehungen prägen, was wir wahrnehmen und wie wir die Welt bewerten. Jeder Mensch entwickelt aus seiner Biografie eigene Narrative darüber, wer er ist, wem er vertrauen kann, was gefährlich ist und wie die Welt funktioniert. Diese inneren Geschichten beeinflussen unser Erleben oft stärker, als uns bewusst ist.

Gleichzeitig wirken gesellschaftliche Narrative, politische Ideologien, digitale Medien und zunehmend auch künstliche Intelligenz darauf ein, welche Wirklichkeit wir für plausibel halten. Marc Dressel fragt deshalb nicht nur danach, was wahr ist, sondern auch danach, wer Wahrheit definiert, wem ein bestimmter Wahrheitsanspruch dient und wann politische Wertentscheidungen als vermeintlich objektive Notwendigkeiten erscheinen.

Marc Dressel verbindet über 30 Jahre psychotherapeutische Erfahrung mit einer kritischen Zeitdiagnose. Dabei führt der Weg von Corona, gesellschaftlicher Polarisierung und persönlichen Narrativen bis zu Digitalisierung und künstlicher Intelligenz.

Und am Ende führt alles zu einer der ältesten und zugleich aktuellsten Fragen überhaupt:

Wer bin ich – in einer Welt, in der Algorithmen immer stärker mitentscheiden, was ich sehe, denke, brauche und vielleicht eines Tages sogar, welche Hilfe mich erreicht?

Worum geht es in diesem Buch?

Marc Dressel beginnt dort, wo gesellschaftliche Diskussionen häufig enden: bei der Behauptung, im Besitz der Wahrheit zu sein.

Denn Menschen erleben Wirklichkeit niemals vollkommen neutral. Wir interpretieren sie auf Grundlage unserer Biografie, Beziehungen, Erfahrungen, Verletzungen, Bedürfnisse und persönlichen Narrative.

Das gilt für private Konflikte ebenso wie für gesellschaftliche Debatten.

Wer verstehen will, weshalb Menschen dieselben Ereignisse völlig unterschiedlich bewerten, muss deshalb tiefer gehen als bis zur Frage:

Wer hat recht?

Entscheidender sind Fragen wie:

Welche Geschichte bringt ein Mensch mit?
Was hat ihn geprägt?
Was schützt er?
Wovor hat er Angst?
Welches Bedürfnis steht hinter seiner Position?

Unsere persönliche Geschichte bildet einen inneren Bezugsrahmen, innerhalb dessen wir Erlebnisse einordnen. Aus Erfahrungen entstehen Narrative, aus Narrativen Erwartungen – und aus diesen wiederum Bewertungen dessen, was wir für richtig, falsch, bedrohlich oder selbstverständlich halten.

Hier setzt die psychotherapeutische Perspektive des Buches an.

Verstehen bedeutet nicht zustimmen.

Es bedeutet, den Menschen hinter seiner Meinung wieder sichtbar zu machen.

Und genau darin liegt für Dressel auch eine gesellschaftliche Dimension: Eine pluralistische Gesellschaft kann Unterschiede nur dann aushalten, wenn sie nicht jede abweichende Wahrnehmung unmittelbar als moralisches oder intellektuelles Versagen bewertet.

Corona als Ausgangspunkt: Was geschieht, wenn Wissenschaft zur Gewissheit wird?

Die Coronapandemie wurde für Marc Dressel zum Auslöser, grundlegender über Wahrheit, Wissenschaft und den gesellschaftlichen Umgang mit Unsicherheit nachzudenken.

In diesem Sinne ist „Jenseits der Wahrheit“ auch eine Aufarbeitung der Coronajahre aus der Perspektive eines Psychotherapeuten – allerdings nicht mit dem Ziel, nachträglich ein politisches Lager zu bestätigen.

Dressel interessiert vielmehr, was diese Zeit psychologisch und gesellschaftlich sichtbar gemacht hat.

Wissenschaft lebt von Hypothesen, Prüfung, Zweifel und Korrektur. Gerade deshalb ist sie ein so leistungsfähiges Instrument der Erkenntnis.

Problematisch wird es dort, wo aus Wissenschaft eine unangreifbare Autorität wird.

Dressel setzt sich deshalb kritisch mit Szientismus auseinander: mit der Vorstellung, komplexe gesellschaftliche, psychologische oder ethische Fragen ließen sich allein durch wissenschaftliche Daten eindeutig beantworten.

Denn Daten können Erkenntnisse liefern.

Sie entscheiden aber nicht automatisch darüber, welche gesellschaftlichen Risiken wir akzeptieren, welche Werte wir priorisieren oder welchen Preis wir für eine politische Entscheidung bezahlen wollen.

„Jenseits der Wahrheit“ fragt deshalb auch danach, wie wissenschaftliche Erkenntnisse, politische Interessen, Moral und gesellschaftliche Narrative ineinandergreifen – und weshalb politische Entscheidungen häufig den Anspruch auf eine objektive Wahrheit benötigen.

Denn wo eine politische oder gesellschaftliche Wertentscheidung als alternativlose Wahrheit erscheint, können die ihr zugrunde liegenden Interessen, Wertvorstellungen oder ideologischen Prämissen aus dem Blick geraten.

Dressels Kritik richtet sich dabei nicht gegen Wissenschaft, sondern gegen die Verwechslung wissenschaftlicher Erkenntnis mit politischer Alternativlosigkeit.

Gerade die aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen zeigen für ihn, wie unmittelbar diese Fragen werden können. Das im Juli 2026 von Bundestag und Bundesrat beschlossene GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz führt den überwiegenden Teil bislang extrabudgetär vergüteter psychotherapeutischer Leistungen wieder in die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung zurück. Der Gesetzgeber will damit die Ausgabendynamik begrenzen; psychotherapeutische Fachverbände hatten im Gesetzgebungsverfahren vor möglichen Auswirkungen auf die Versorgung gewarnt.

Für Dressel stellt sich dahinter eine grundsätzliche Frage: Was geschieht, wenn wirtschaftliche Steuerung auf eine Versorgung trifft, in der Zeit, persönliche Begegnung und Beziehung zentrale Bestandteile der Behandlung sind?

Besonders bemerkenswert erscheint ihm die politische Prioritätensetzung auch deshalb, weil gleichzeitig die Ausgaben für Verteidigung und Sicherheit deutlich steigen. Für 2026 sind dafür im Bundeshaushalt rund 100,9 Milliarden Euro vorgesehen – 28,7 Milliarden Euro mehr als im Ist 2025.

Dabei geht es Dressel nicht darum, unterschiedliche Staatsausgaben schlicht gegeneinander auszuspielen. Ihn interessiert vielmehr, was solche Entscheidungen über gesellschaftliche Prioritäten und die Narrative verraten, mit denen diese Prioritäten begründet werden.

Eine weitere aktuelle Entwicklung verschärft diese Frage.

Der im Juli 2026 vom Bundeskabinett beschlossene GeDIG-Entwurf schafft technische Grundlagen für ein geplantes Primärversorgungssystem – unter anderem für elektronische Überweisungen, digitale Terminvermittlung und eine digitale Erst- beziehungsweise Bedarfseinschätzung. Nach dem derzeitigen Stand soll der digitale Zugang neben Hausarzt und 116117 stehen; die weitere gesetzliche Ausgestaltung soll erst mit dem Primärversorgungsgesetz erfolgen.

Dressel betrachtet diese Entwicklung aus psychotherapeutischer Sicht mit besonderer Aufmerksamkeit.

Denn psychische Krisen, Suizidalität und komplexe Erkrankungen lassen sich nicht auf einige digital erfassbare Parameter reduzieren.

Digitale Systeme können unterstützen, strukturieren und Versorgung erleichtern. Doch was geschieht, wenn solche Systeme künftig immer stärker darüber mitentscheiden, wer wann Zugang zu einem Menschen erhält?

Und was geschieht, wenn künstliche Intelligenz eines Tages nicht mehr nur Informationen verarbeitet, sondern Menschen und ihre Bedürfnisse vorsortiert?

Die provokante Zukunftsfrage lautet deshalb:

Darf ein Algorithmus zum Türsteher vor menschlicher Hilfe werden?

Damit verbindet sich die gesundheitspolitische Debatte unmittelbar mit der zentralen Frage des Buches: Was macht den Menschen aus – und welche Entscheidungen dürfen wir über ihn an Systeme delegieren?

Was Sie erwartet

Psychologie ohne Fachchinesisch: psychotherapeutische Zusammenhänge verständlich und lebensnah erklärt.

Corona als gesellschaftliches Brennglas: eine psychotherapeutische Aufarbeitung von Wissenschaft, Gewissheit, Moral, gesellschaftlicher Zugehörigkeit und Szientismus.

Die Macht persönlicher Narrative: wie Biografie, Erfahrungen und Beziehungen prägen, was wir erleben, bewerten und für wahr halten.

Kritische Gesellschaftsanalyse: wie Wahrheitsansprüche politische und ideologische Entscheidungen legitimieren – und weshalb es wichtig ist, Fakten und Wertentscheidungen voneinander zu unterscheiden.

Digitale Dynamiken: warum Social Media schnelle Urteile, Polarisierung, Anpassungsdruck und Schwarz-Weiß-Denken verstärken kann.

Aktuelle Fragen der Gesundheitsversorgung: was geschieht, wenn Ökonomisierung, Digitalisierung und digitale Bedarfseinschätzung auf eine Medizin treffen, die menschliche Beziehung braucht.

Künstliche Intelligenz und Identität: was vom Menschen bleibt, wenn Algorithmen immer mehr Informationen über uns verarbeiten und Entscheidungen vorbereiten.

Beziehung als psychischer Schutzfaktor: warum Verbindung für innere Stabilität und Resilienz entscheidend ist.

Konkrete Handlungsfähigkeit: zuhören, verstehen, Bedürfnisse wahrnehmen und Grenzen setzen.

Und hinter all diesen Themen steht eine Frage, die immer wieder auftaucht:

Wer bin ich – und wie sehr lasse ich mich von außen definieren?

Für wen ist dieses Buch?

Dieses Buch richtet sich an Menschen, die nicht einfach die nächste Meinung bestätigt bekommen möchten.

Es ist für alle, die …

  • gesellschaftliche Entwicklungen kritisch betrachten, ohne in einfache Lagerlogik zu verfallen,
  • verstehen möchten, weshalb Menschen dieselbe Wirklichkeit vollkommen unterschiedlich beurteilen,
  • die Coronajahre psychologisch und gesellschaftlich reflektieren möchten,
  • über Wissenschaft, Szientismus und politische Wahrheitsansprüche nachdenken,
  • verstehen möchten, welchen Einfluss Biografie und persönliche Narrative auf die eigene Wahrnehmung haben,
  • sich für die Zukunft von Psychotherapie und menschlicher Gesundheitsversorgung interessieren,
  • sich fragen, welche Entscheidungen wir digitalen Systemen und künstlicher Intelligenz überlassen wollen,
  • wissen möchten, was Digitalisierung und KI mit unserem Menschenbild und unserer Identität machen,
  • in Debatten nicht ausschließlich gewinnen, sondern verstehen wollen,
  • beruflich mit Menschen arbeiten – etwa als Psychotherapeut:in, Coach, Pädagog:in, Ärzt:in, Seelsorger:in oder Führungskraft,
  • oder sich persönlich mit der vielleicht entscheidendsten Frage des Buches beschäftigen:

Wer bin ich – jenseits dessen, was andere, gesellschaftliche Narrative oder Algorithmen über mich sagen?

Was Sie aus diesem Buch mitnehmen

Nach der Lektüre werden Sie möglicherweise nicht mehr Antworten haben.

Aber Sie werden anders fragen.

Sie entwickeln ein stärkeres Bewusstsein dafür,

  • wie Ihre eigene Geschichte Ihre Wahrnehmung prägt,
  • wie persönliche Narrative darüber entscheiden, was Sie erleben und bewerten,
  • warum Wahrheit und Wirklichkeit nicht dasselbe sind,
  • weshalb wissenschaftliche Erkenntnis und politische Wertentscheidung voneinander unterschieden werden sollten,
  • wann Wahrheitsansprüche dazu dienen können, politische oder ideologische Prämissen als alternativlos erscheinen zu lassen,
  • weshalb Verstehen etwas anderes ist als Zustimmung,
  • wie gesellschaftliche Narrative entstehen und wirken,
  • wie schnell Gewissheit zur Ausgrenzung anderer Perspektiven führen kann,
  • weshalb Beziehung psychische Stabilität und Resilienz schaffen kann,
  • wie digitale Systeme unser Denken, Wahrnehmen und möglicherweise künftig auch unseren Zugang zu Versorgung beeinflussen,
  • welche Grenzen eine rein datenbasierte Betrachtung des Menschen hat,
  • und warum die Fähigkeit, sich von innen statt ausschließlich von außen führen zu lassen, im Zeitalter künstlicher Intelligenz immer wichtiger wird.

Am Ende steht nicht die Aufforderung, die eine richtige Wahrheit zu finden.

Sondern die Einladung, sich selbst eine ehrlichere Frage zu stellen:

Wer bin ich eigentlich – wenn ich für einen Moment all das beiseitelasse, was mir von außen über mich und die Welt gesagt wird?

Das Besondere an diesem Buch

30+ Jahre psychotherapeutische Erfahrung treffen auf eine kritische Analyse unserer Gegenwart.

„Jenseits der Wahrheit“ ist weder klassischer Psychologieratgeber noch politische Streitschrift.

Es verbindet:

Psychotherapie und Gesellschaftsanalyse.

Biografie und persönliche Narrative.

Corona-Aufarbeitung und Szientismuskritik.

Wahrheit und politische Ideologie.

Digitalisierung und Menschenbild.

Aktuelle Gesundheitspolitik und die Zukunft menschlicher Versorgung.

Resilienz und Beziehung.

Künstliche Intelligenz und die Frage nach dem eigenen Ich.

Marc Dressel schreibt dabei nicht vor, was Leserinnen und Leser denken sollen.

Er zeigt, warum es so wichtig ist zu verstehen, wie wir überhaupt zu dem kommen, was wir für wahr halten.

Und warum diese Fähigkeit in einer Zeit, in der nicht nur Menschen, sondern zunehmend auch Algorithmen Wirklichkeit auswählen, strukturieren und bewerten, zu einer zentralen Voraussetzung persönlicher Freiheit werden könnte.

Warum wir dieses Buch verlegen

Weil wir in einer Zeit leben, in der die Welt zwar immer stärker vermessen, ausgewertet und kategorisiert wird – der Mensch aber nicht automatisch besser verstanden wird.

„Jenseits der Wahrheit“ stellt Fragen, die weit über klassische Kommunikationstipps hinausgehen.

Was haben die Coronajahre mit unserer Debattenkultur gemacht?

Wann wird Vertrauen in Wissenschaft zum Szientismus?

Warum sehen Menschen aufgrund ihrer persönlichen Geschichten dieselbe Wirklichkeit vollkommen unterschiedlich?

Wie prägen Biografie und Narrative unsere vermeintlich objektiven Wahrheiten?

Wann werden politische Wertentscheidungen hinter dem Anspruch einer objektiven Wahrheit unsichtbar?

Was sagt es über gesellschaftliche Prioritäten aus, wenn Versorgung zunehmend nach ökonomischen Kriterien organisiert wird?

Was geschieht, wenn digitale Systeme künftig nicht nur Termine vermitteln, sondern den Bedarf von Menschen bewerten und vorsortieren?

Welche Rolle darf künstliche Intelligenz bei Entscheidungen spielen, die zutiefst menschliche Krisen betreffen?

Und schließlich:

Wer bin ich in einer Welt, die mich immer genauer analysieren, kategorisieren und prognostizieren kann?

Wir verlegen dieses Buch, weil Marc Dressel nicht zu einer neuen Gewissheit aufruft.

Er ruft zu etwas Schwierigerem auf:

hinsehen, zuhören, verstehen, unterscheiden – sich weniger vom Außen und stärker vom eigenen Inneren führen lassen.

Und sich selbst im Lärm der äußeren Wahrheiten nicht zu verlieren.

Zum Autor

Dr. Marc Dressel ist Psychologischer Psychotherapeut und Klinischer Neuropsychologe. Er arbeitet seit über 30 Jahren in Klinik und Rehabilitation und führt seit 2008 eine eigene Praxis in Freiburg. Er ist für die Psychotherapie von Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen zugelassen.

Seine langjährige therapeutische Arbeit hat seinen Blick darauf geprägt, wie stark Biografie, Beziehung und persönliche Narrative beeinflussen, wie Menschen sich selbst, andere und die Wirklichkeit wahrnehmen.

Die Erfahrungen der Coronapandemie gaben ihm schließlich den Anstoß, diese psychotherapeutische Perspektive auf größere gesellschaftliche Fragen zu übertragen.

Mit „Jenseits der Wahrheit“ beschäftigt er sich deshalb nicht nur mit gelingender Beziehung und Kommunikation, sondern mit Wissenschaft und Szientismus, gesellschaftlichen Narrativen, politischen Wahrheitsansprüchen, Digitalisierung und künstlicher Intelligenz.

Dabei führt ihn seine therapeutische Erfahrung immer wieder zu derselben Überzeugung: Der Mensch lässt sich nicht vollständig durch Daten, Diagnosen, Meinungen oder Kategorien erklären.

Und so steht hinter seinem Buch letztlich eine Frage, die angesichts von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz neue Dringlichkeit gewinnt:

Wer bin ich – jenseits all dessen, was über mich gesagt, gemessen und berechnet werden kann?

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