Ines Wagner

Denkbuch Inklusion

Softcover: Inklusion steht auf dem Papier. Im Alltag zeigt sie ihr wahres Gesicht.

Beschreibung

Ein Kind sitzt im Klassenzimmer, offiziell „dabei“, und ist doch nicht wirklich einbezogen. Es gibt Gespräche, Förderpläne, Zuständigkeiten und Versprechen – doch am Ende wandert die Verantwortung von einer Institution zur nächsten. Und genau deshalb merkt man oft zu spät, was da passiert: routinierte Ausgrenzung.

Denkbuch Inklusion schaut genau auf diese Wirklichkeit. Ines Wagner beschreibt, wo Inklusion im Alltag scheitert: an fehlenden Ressourcen, an struktureller Überforderung, an Angst, an institutionellen Grenzen und an einem System, das gute Absichten oft nicht in echte Teilhabe übersetzt.

Dabei bleibt das Buch nicht an der Oberfläche. Es erzählt von Fallbeispielen, die man nicht vergisst, benennt blinde Flecken und bleibt konsequent auf der Seite derer, die die Folgen tragen: Kinder, Familien und überlastete Fachkräfte.

Worum geht es in diesem Buch?

Dieses Buch geht der Frage nach, warum Inklusion im Alltag so oft nicht an fehlendem guten Willen scheitert, sondern an Strukturen, Zuständigkeiten und Machtlogiken.

Es zeigt:

  • wie Kinder trotz offizieller Teilhabe ausgeschlossen werden
  • warum Familien und Fachkräfte zwischen Systemen aufgerieben werden
  • wie Verantwortung weitergereicht statt übernommen wird
  • weshalb Ressourcenmangel und institutionelle Routinen Inklusion aushebeln
  • warum echte Veränderung mehr braucht als Reformrhetorik

Was Sie erwartet:

  • klare Analyse statt Beschönigung
  • starke Fallnähe und hohe emotionale Relevanz
  • ein ehrlicher Blick auf Schule, Bildungssystem und Teilhabe
  • ein Buch für Praxis, Haltung und gesellschaftliche Debatte
  • ein Denkbuch für alle, die Inklusion nicht nur verwalten, sondern ernst nehmen wollen

 

Für wen ist dieses Buch?

Denkbuch Inklusion richtet sich an:

  • Lehrkräfte
  • Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen
  • pädagogische Fachkräfte
  • Schulleitungen
  • Schulbegleitungen
  • Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter
  • Therapeutinnen und Therapeuten
  • Eltern
  • Verantwortliche in Bildungspolitik, Verwaltung und Trägerstrukturen
  • gesellschaftlich interessierte Leserinnen und Leser, die Bildung nicht nur als Organisation, sondern als Verantwortung verstehen

Das Buch ist besonders relevant für alle, die erleben, dass Teilhabe oft versprochen, aber nicht wirklich ermöglicht wird.

Warum wir dieses Buch verlegen

Weil Inklusion eines der großen Bildungsversprechen unserer Zeit ist – und gleichzeitig eines der Felder, in denen Anspruch und Wirklichkeit oft am weitesten auseinanderliegen.

Weil Kinder, Familien und Fachkräfte die Folgen tragen, wenn Zuständigkeiten wichtiger werden als Verantwortung.

Weil es nicht reicht, Inklusion gut zu meinen. Man muss auch bereit sein, hinzuschauen, wo sie scheitert.

Zum Autor

Ines Wagner arbeitet seit über 30 Jahren im pädagogischen Bereich. Sie ist vorwiegend in der Lehre tätig und gibt ihr großes Fachwissen weiter. Ihr Schwerpunkt liegt auf Entwicklungspsychologie und der Verbindung pädagogischer Praxis mit neurowissenschaftlichen Erkenntnissen. Ihre Arbeit ist getragen von der Überzeugung, dass gerade herausfordernde und traumatisierte Kinder mehr Verständnis, mehr Fachlichkeit und mehr Mut im Umgang brauchen.

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