Corina Minzlaff

Grünes Licht

Softcover: Nach dem Unfalltod ihres Mannes hält sich Gesa nur noch mit ihrem Tagebuch und der Freundschaft zur 86-jährigen Therese über Wasser. Als das Tagebuch verschwindet und Therese ins Pflegeheim muss, droht ihr Halt zu zerbrechen – bis neue Begegnungen ihr zeigen, dass es auch nach schwerem Verlust wieder grünes Licht für das Leben gibt. Ein warmherziger Roman über Trauer, späte Freundschaft und die heilsame Magie des Schreibens.

Beschreibung

Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes bricht für Gesa die vertraute Welt zusammen. Tagsüber funktioniert sie im Beruf, nachts schreibt sie sich die Verzweiflung in ihr Tagebuch – der einzige Ort, an dem sie ihre Schuldgefühle, Wut und Leere zulässt. Halt findet sie nur noch bei Therese, ihrer betagten Freundin, die sie mit kleinen Aufgaben behutsam aus ihrer Komfortzone schubst.

Als Gesas Tagebuch verschwindet und Therese ins Heim verlegt wird, droht ihr letzter Halt zu zerbrechen. Doch inmitten von Krankenhausfluren, Pflegeheim-Alltag und familiären Spannungen öffnen sich neue Wege: Begegnungen mit Menschen, die selbst schweres Gepäck tragen, lassen Gesa vorsichtig spüren, dass es vielleicht doch wieder grünes Licht für das Leben geben kann.

Worum es in diesem Buch geht

„Grünes Licht“ erzählt sensibel und zugleich unsentimental von einer Frau, die nach einem Verlust versucht, ihren Platz im Leben neu zu finden.

  • Trauerarbeit aus nächster Nähe: Wir erleben Gesas Gedanken, Zweifel und inneren Monolog – ungeschönt, ehrlich, nah.

  • Ungewöhnliche Freundschaft: Die Beziehung zur lebensklugen Therese (86) verbindet zwei Lebensphasen – die eine am Anfang eines neuen Kapitels, die andere am Ende. Als Therese später ins Pflegeheim ziehen muss, verändert das alles.

  • Die Macht des Schreibens: Gesas Tagebuch wird zum Rettungsanker, in dem sie ihre Gefühle sortiert und neue Klarheit gewinnt.

  • Ein Symbol für Hoffnung: Ein grünes Licht in einem Bücherregal gegenüber dem Pflegeheim wird zum stillen Zeichen für Leben und Hoffnung – und für die Frage: Wann geben wir uns selbst die Erlaubnis, wieder zu leben?

Der Roman zeigt, wie kleine Gesten, ehrliche Gespräche und geteilte Erinnerungen den Weg aus der Dunkelheit weisen können – ohne die Trauer kleinzureden.

 

Für wen ist dieses Buch?

Dieser Roman spricht alle an, die sich für leise, tiefgehende Geschichten interessieren, in denen es mehr um Menschen als um große Effekte geht.

Besonders geeignet für Leser:innen, die …

  • selbst einen Verlust erlebt haben oder Menschen in Trauer begleiten,

  • sich für Generationenromane und Freundschaften zwischen Jung und Alt begeistern,

  • Bücher mögen, in denen Alltagssituationen zu Wendepunkten werden,

  • gerne Geschichten lesen, in denen Schreiben, Lesen und Erinnern eine besondere Rolle spielen,

  • feine, psychologisch stimmige Figurenzeichnungen schätzen.

„Grünes Licht“ ist ein Roman zum Mitfühlen, Erkennen und Durchatmen – ideal für Leserunden, Buchclubs und alle, die sich in schwierigen Zeiten literarisch verstanden fühlen wollen.

Was du aus dem Buch mitnimmst

  • Dass Trauer viele Gesichter hat – und keines davon „falsch“ ist.

  • Dass wir Hilfe annehmen dürfen, auch wenn wir glauben, alles allein schaffen zu müssen.

  • Dass Freundschaft und Verbundenheit Grenzen von Alter, Biografie und sozialem Status sprengen können.

  • Dass es heilsam sein kann, Gedanken aufzuschreiben, statt sie wegzudrücken.

  • Und dass es irgendwann einen Moment gibt, in dem wir uns selbst wieder grünes Licht geben: für ein Leben, in dem der Schmerz Teil der Geschichte bleibt – aber nicht mehr die ganze Geschichte ist.

Über die Autorin

Corina Minzlaff, geboren 1976 in Zwickau, ist Autorin und Fotografin und lebt in Bochum. Nach einem kreativen Studium, das sie mit dem Bachelor of Arts abschloss, arbeitete sie zunächst in einem irischen Fotostudio und später als Hochzeitsfotografin, bevor sie sich in Deutschland freiberuflich etablierte. Als festes Mitglied der Bochumer Literaturszene und Gründungsmitglied des Literaturkollektiv Bochum e.V. engagiert sie sich dafür, Literatur sichtbarer zu machen. Als leidenschaftliche Tagebuchschreiberin ist sie überzeugt, dass Schreiben hilft, Gefühle, Verlusterfahrungen und Trauer besser zu verstehen und zu verwandeln – eine Erfahrung, die in „Grünes Licht“ deutlich spürbar ist.

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