Deutschland rühmt sich als Land der Dichter und Denker – gleichzeitig kämpft ein wachsender Teil der Kinder und Jugendlichen mit massiven Bildungsdefiziten. In Denkbuch Bildung – Bildungswüste zerlegt Neuropädagogin und Bildungsaktivistin Ines Wagner unser Bildungssystem von der Kita bis ins Berufsleben – radikal ehrlich, fachlich fundiert und immer mit Blick auf die Menschen, die darin täglich untergehen. Ein Buch für alle, die sich nicht mehr mit Kosmetik an Schulen zufriedengeben, sondern endlich über echte Veränderung nachdenken wollen.
Kinder, die mit Lernlücken durch die Schule rutschen. Lehrkräfte, die zwischen Personalmangel, Bürokratie und Verhaltensauffälligkeiten aufgerieben werden. Eltern, die zwischen Förderwahn, Schuldgefühlen und Überforderung pendeln. Unternehmen, die junge Menschen einstellen, die kaum noch lesen, schreiben und rechnen können – und das ausbaden müssen, was vorher versäumt wurde.
Denkbuch Bildung – Bildungswüste schaut genau dorthin, wo es weh tut: in Kitas, Schulen, Ausbildung und Arbeitswelt. Statt Beschönigung gibt es eine schonungslose Bestandsaufnahme – und zugleich eine Einladung, Bildung endlich wieder als gesellschaftliche Zukunftsaufgabe zu verstehen.
Aus der Perspektive der Neuropädagogik und mit vielen Beispielen aus der Praxis analysiert Ines Wagner, wie strukturelle Fehlentscheidungen, falsche Anreize und realitätsferne Bildungspolitik in der Lebenswirklichkeit von Kindern, Jugendlichen und Fachkräften ankommen. Sie zeigt, wie sich Versäumnisse der frühen Kindheit durch das gesamte Bildungssystem ziehen und schließlich im Berufsleben als „Fachkräftemangel“, „unmotivierte Azubis“ oder „Generation Z ohne Bock“ wieder auftauchen.
Dabei verbindet das Buch:
Fachliche Analysen und verständlich aufbereitete Hintergründe
Erfahrungsberichte aus Kitas, Schulen, Beratung, Ausbildung und Unternehmen
Denkfragen und Schreibräume, die Leser:innen aktiv einbeziehen
Eine klare Haltung zugunsten derjenigen, die im Bildungssystem kaum eine Lobby haben
Jedes Kapitel schließt mit Reflexionsfragen, die bewusst zum Mitdenken, Mitschreiben und Mitdiskutieren anregen. Am Ende steht kein bequemes „Weiter so“, sondern ein leidenschaftlicher Appell, Bildungspolitik, pädagogische Praxis und elterliche Haltung grundsätzlich neu zu denken.
Dieses Denkbuch ist kein kuscheliges Sachbuch, das man nach der letzten Seite wieder vergisst. Es ist ein Arbeitsbuch, ein Weckruf, ein Werkzeug – für Menschen, die nicht mehr nur über Bildung reden, sondern sie aktiv verändern wollen.
„Ein Denkbuch ist kein gewöhnliches Buch. Es will nicht belehren, sondern zum Denken anregen.“
– Ines Wagner
Radikale Ehrlichkeit statt Schönfärberei
Das Buch benennt Probleme klar – von überforderten Erzieher:innen über ausgebrannte Lehrkräfte bis zu ausbildungsfernen Schulabgänger:innen.
Verständlich statt abgehoben
Komplexe Zusammenhänge aus Neuropädagogik, Bildungsforschung und Politik werden so erklärt, dass auch Nicht-Expert:innen sie nachvollziehen können.
Interaktiv und persönlich
Mit Denkfragen, Notizseiten und vielen Praxisbeispielen eignet sich das Buch hervorragend zum Selbststudium, für Teams, Fortbildungen oder Lesekreise.
Ganzheitlicher Blick
Statt immer nur eine „Baustelle“ zu betrachten, zeigt das Denkbuch Bildung als durchgängige Biografie – vom Kindergarten über die Schule bis in Ausbildung und Beruf.
Klarer Appell
Das Buch zeigt nicht nur, was schiefläuft, sondern fordert dazu auf, Verantwortung zu übernehmen – als Eltern, Fachkraft, Ausbilder:in, Führungskraft oder politisch interessierter Mensch.
Im Telemach-Verlag erscheinen Bücher, die unbequem sein dürfen – solange sie Menschen ermutigen, Verantwortung zu übernehmen. Denkbuch Bildung – Bildungswüste passt genau dazu:
Es verbindet fachliche Tiefe mit klarer Sprache.
Es nimmt Kinder, Jugendliche und Fachkräfte ernst, statt nur über sie zu reden.
Es gibt Leser:innen konkrete Fragen und Werkzeuge an die Hand, um im eigenen Einflussbereich etwas zu verändern.
Wir verlegen dieses Buch, weil wir davon überzeugt sind, dass Bildungsdebatten nicht länger nur in Fachkreisen geführt werden dürfen. Dieses Denkbuch macht komplexe Zusammenhänge greifbar, emotional und handlungsrelevant – und eröffnet einen Denkraum für alle, die nicht mehr schweigen wollen, wenn es um Bildung geht.
Ines Wagner ist Neuropädagogin, Bildungsaktivistin und Autorin. In ihrer täglichen Arbeit begegnet sie Kindern, Jugendlichen, Eltern, pädagogischen Fachkräften und Ausbilder:innen – und erlebt dort unmittelbar, was abstrakte Bildungspolitik in der Praxis bedeutet.
Aus dieser langjährigen Erfahrung ist das Denkbuch Bildung entstanden: aus Gesprächen, Fortbildungen, Kursen, Beratungssituationen und vielen Momenten, in denen sie sah, wie sehr Menschen unter einem dysfunktionalen Bildungssystem leiden – und wie viel Potenzial verschenkt wird.
Sie beschreibt sich selbst als
„Autorin, Bildungsaktivistin, Mutter und Stimme derer, die keine Lobby haben“
und setzt sich genau dafür ein: für Kinder und Jugendliche, für überlastete Fachkräfte, für Eltern, die Orientierung suchen, und für eine Öffentlichkeit, die Bildung endlich als das erkennt, was sie ist – eine zentrale Frage von Demokratie, Gerechtigkeit und Menschlichkeit.
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