Entscheidungsstärke im Unternehmertum

Im Unternehmer Academy Podcast erfahren Sie, wie Sie klare, mutige Entscheidungen treffen und Ihre unternehmerische Reise mit Vertrauen meistern. Lernen Sie, Herausforderungen als Chancen zu nutzen, Ihre Entscheidungsfindung zu verfeinern und sich von Hürden nicht aufhalten zu lassen – das und vieles mehr sind heute die Themen von Thomas Göller und Volker Pietzsch.

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Inhalt der Episode

In dieser Episode des “Unternehmer Academy Podcasts” mit Thomas Göller und Volker Pietzsch geht es um die Kunst der Entscheidungsfindung. Von bewussten bis hin zu intuitiven Entscheidungen – und wie unser Bauchgefühl eine Rolle spielt. Erfahren Sie, wie Sie kluge Entscheidungen treffen und Ihre Unternehmensziele erreichen.

Die beiden Experten diskutieren lebhaft über die Herausforderungen, die mit dem ersten Schritt einhergehen, und wie sich aus einer Vielzahl von Optionen letztendlich eine Lösung herauskristallisiert. Dabei betonen sie die Bedeutung, sich nicht zu verschließen, sondern mutig voranzuschreiten und Entscheidungen zu treffen, auch wenn nicht alle Informationen vorliegen. Sie erläutern Schritt für Schritt, wie Entscheidungen synthetisiert, Informationen gesammelt und Alternativen erkundet werden können. Zudem betonen sie die Wichtigkeit, Feedback einzuholen und auf die Intuition zu hören, um schnelle, aber fundierte Entscheidungen zu treffen. Dabei wird auch die Rolle des Überprüfens und Anpassens von Entscheidungen im Laufe der Zeit hervorgehoben. Durch ihre lebendige Diskussion und praxisnahen Beispiele regen sie die Zuhörer dazu an, mutig zu bleiben und die Kunst der Entscheidungsfindung zu meistern.

Lassen Sie sich inspirieren, wie Sie mutig voranschreiten und Ihr Unternehmen erfolgreich führen.

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Transkript zu dieser Episode

Volker

Werbung.

Sprecher 2

Was passiert, wenn der Chef oder die Chefin eine Auszeit nimmt und die Angestellten auf sich allein gestellt sind? Christian Pogelsheim und Michael Habeck beschreiben in ihrem Buch Radikal weg die Herausforderungen für Unternehmer und Mitarbeiter, welche Vorbereitung notwendig ist und worauf unbedingt zu achten ist bei einer Auszeit radikal weg. Wenn der Chef ein Jahr Auszeit nimmt und das Unternehmen dennoch funktioniert. Erschienen im Mentorenmediaverlag www. mentorenverlag.de. Der Unternehmerakademie Podcast. Wir machen aus Menschen mit Know how Unternehmer mit Erfolg.

Volker

Wir haben heute die Entscheidung getroffen, gemeinsam einen Podcast aufzuzeichnen. Das ist eine unternehmerische Entscheidung.

Thomas

Ich habe mich entschieden hat, morgen aufzustehen. Und auch das ist eine Entscheidung. Ja, lass uns ein bisschen über das Thema Entscheidungen sprechen. Gute Entscheidung, Schlechte Entscheidung. Was sind überhaupt Entscheidungen? Und wie treffen wir Entscheidungen? Wie treffen wir gute Entscheidungen?

Volker

Also wichtig, glaube ich, ist vorneweg Erstmal Wichtig ist überhaupt, dass wir uns entscheiden.

Thomas

Können wir uns nicht entscheiden? Haben wir überhaupt diese Wahl?

Volker

Nein, natürlich nicht. Weil wenn du nichts tust, ist das auch eine Entscheidung. Aber selbst das ist so mein Erlebnis. Selbst wenn du auch mal eine falsche Entscheidung triffst, aber losgehst, ist es ja, wenn du nachträglich draufschaust, doch für etwas gut. Ich glaube, wir sind uns beide einig. Und ich denke, auch die Mehrheit, die hier zuhört, ist sich einig, dass es gut ist, Entscheidungen zu treffen. Weil wir wollen Projekte, wir wollen tolle Sachen voranbringen und da musst du irgendwann eine Entscheidung treffen. Ich gehe jetzt los, ich plane, ich mache, ich gehe in die Umsetzung. Es sind so viele Entscheidungen und die hohe Kunst ist ja, so eine Matrix oder so und so ein System zu entwickeln, nachdem ich positive und negative Punkte einer Entscheidung abwäge.

Thomas

Ja, dein Vorschlag war eben klassisch diese Listen zu machen. Diese Entscheidung stabellen Matrix hast du gesagt, macht es Sinn, so Entscheidungen zu treffen? Ist das klug? Steht in vielen Büchern drin, dass wir so Entscheidungen treffen? Ich weiß gar nicht, ob das der einzige Weg ist.

Volker

Ich glaube, es ist nicht der einzige Weg. Das kann ich ja schon selbst aus meiner eigenen Erfahrung sagen. Mehr als die Hälfte meiner täglichen Entscheidungen kommen aus dem sogenannten Bauch heraus. Das heißt, da mache ich gar nicht eine Matrix auf, sondern sage Hier habe ich ein gutes Gefühl, das mache ich.

Thomas

Also es gibt so eine Regel, die ich finde, erwähnenswert ist oder zwei Regeln zu Entscheidungen, nämlich die erste Weisheit sozusagen ist Jede Entscheidung ist besser wie keine Entscheidung, mit der Einschränkung, dass nicht zu entscheiden, die auch eine Entscheidung ist. Aber sich bewusst zu entscheiden ist besser wie nicht zu entscheiden. Ja, weil wenn du nicht entscheidest, entscheidet das System. Für dich entscheidet jemand anders für dich. Das ist, wie wenn du nicht zur Wahl gehst, dann brauchst du dich hinterher nicht zu beschweren, weil irgendeiner entscheidet, es findet eine Wahl statt. Und wenn nur einer hingeht, Ja. Naja, und.

Volker

Manchmal ist halt auch ja durch die Entscheidung kannst du vielleicht nicht das ganz Große beeinflussen, aber dieses Gefühl, dass du selbst noch Dinge in der Hand hast, ist ja auch wertvoll.

Thomas

Absolut. Ja, das ist ganz, ganz wichtig. Ja, da reden wir über Macht und Machtlosigkeit und Einflussmöglichkeit, Einflussnahmen und und solche Dinge. Das ist ja wichtig, Ja. Also dieses Gefühl, also jede Entscheidung, jede bewusste Entscheidung ist besser wie keine Entscheidung, weil Entscheidungen finden so oder so statt immer. Ja, und dann treffen sie halt andere für dich. Willst du das? Wir reden über Unternehmer. Kontext Willst du als Unternehmer, dass die Bank entscheidet? Der Kunde entscheidet, die Umwelt entscheidet dann. Konkurrent entscheidet was nicht? Nicht so schön. Die zweite Regel, die ich gefunden habe, ist Jede Entscheidung ist zum Zeitpunkt der Entscheidung richtig. Es gibt keine falschen Entscheidungen, Keine. Weil wenn sich die Entscheidung im Nachhinein als falsch rausstellt oder nicht so gut rausstellt, dann liegt das in der Regel daran, dass wir neue Erkenntnisse haben. Ja, dass wir sagen okay, guck mal, jetzt weiß ich Dinge, die ich vorher nicht habe. Das heißt, wir können ja entscheiden aufgrund einer Datenlage, einer Faktenlage, einer Gefühlslage. Wir haben ein bestimmtes Gefühl, wir haben eine bestimmte Datenlage. Und wenn wir jetzt diese Matrix machen, von der, von der du gesprochen hast, dann steht in der Matrix Matrix Dinge drin, die wir jetzt kennen.

Volker

Es kommt ja noch hinzu. Also ich meine, mein klassisches Beispiel, Ich habe eine Idee, ich baue eine Landingpage, mache eine Kampagne drauf, ich gucke, wie drauf reagiert wird. Das heißt, durch die Entscheidung generiere ich ja auch Material, auf den dann die zukünftige Entscheidung, wie es weitergeht, basiert.

Thomas

Ja eben, das ist genau der Punkt. Ja so und wenn es aber die Entscheidung im Nachhinein sich herausstellt, das war echt eine blöde Entscheidung oder eine eine nicht nicht sinnvolle Entscheidung, dann liegt das daran, dass ich neue Erkenntnisse habe, die ich zum Zeitpunkt meiner Entscheidung gar nicht hatte. Das bedeutet, es ist eine Aufgabe, da steckt eine Aufgabe hintendran, nämlich möglichst viele Faktoren, Wenn die Entscheidung wichtig ist, wenn es eine große Entscheidung ist, eine Entscheidung mit großer Tragweite, wie man so schön sagt, dann muss ich versuchen, möglichst. Viele Fakten zusammenzutragen. Ich muss aber auch dabei immer wissen, dass es unmöglich ist, alle Fakten zusammenzutragen. Ja, wir sind begrenzt. Einfach? Ja.

Volker

Und mit was für einem System würdest du das machen? Das heißt, wenn man jetzt Fakten zusammenträgt. Ich habe eine große Entscheidung. Wie mache ich das mit einer klassischen T Konto plus minus.

Thomas

Also dieses Konto ist mit Sicherheit eine gute Idee. So oder so spannend ist, dass du beim Aufschreiben merkst, was denn dein Gefühl sagt. Kennst du das, dass du so ein T Konto machst? Und wenn es nur im Geiste ist? Wobei ich aufschreiben dein Beitrag. Also wenn ich heute Morgen aufstehe oder nicht, da brauche ich kein Konto für oder ob wir morgen einen Podcast machen oder nicht, brauche ich kein Konto. Aber wenn jetzt irgendwas. Nehmen wir mal das Beispiel. Wir machen jetzt heute Vormittag einen Podcast so und irgendjemand ruft an und sagt Hast du, ich brauche dich mal ganz dringend. Da mache ich im Geiste, Das mache ich auch nicht schriftlich, gebe ich zu. Und das würdest du wahrscheinlich genauso machen. Du machst ein Internetkonto. Also wer ist denn das, der dich da jetzt anruft? Ist das deine Tochter? Ja, Kurz vorm Abi oder so? Ja, keine Ahnung. Aber kurz nach dem Abi, die dich kurz braucht. Dann würdest du wahrscheinlich sagen, Ja, Podcast ist wichtig, macht Spaß.

Thomas

Und ja, aber die Familie geht vor. Ja oder?

Volker

Die fünf Minuten habe ich jetzt, um genau zuzuhören, was ist. Und dann kann ich sortieren. Brauche ich mehr Zeit oder weniger?

Thomas

Dann hast du neue Fakten, zusätzliche Fakten, die du vorher nicht hattest und kannst dann eine fundierte Entscheidung treffen. Ist es ein Mitarbeiter okay, kann der Mitarbeiter warten? Wie dringend ist das? Ist es ein Kunde? Ja, Kunde ruft nach Auftrag. Ja, Es ist irgendjemand, von dem noch nicht genau weiß, der irgendwas von dir will, wo du sagst Ja, ich helfe gerne, aber es kommt irgendwie indirekt wieder zurück. Aber jetzt nicht, Antwortest du dem? Das sind ja so Entscheidungsprozesse. Wir können ja gar nicht anders. Es findet immer statt. Und es gibt in der Forschung, in der Wissenschaft coole Ideen, dass man sagt na ja, wir reden immer über künstliche Intelligenz. Künstliche Intelligenz wird seit 50 Jahren versucht nachzubauen und wir sind jetzt extrem weit. Schon jetzt frag mal einen Wissenschaftler Was ist eigentlich Intelligenz? Das hat bedeutet, die Wissenschaft versucht etwas nachzubauen, von dem sie gar nicht weiß, was es ist. Das finde ich total spannend. Okay. Ja, also jeder hat eine Idee davon, was intelligent ist. Intelligente Entscheidung. Aber wir versuchen mal wirklich so eine fundierte, rein wissenschaftliche Erklärung. Was ist intelligent und was ist nicht intelligent? Da gibt es natürlich Erklärungsversuche und Modelle usw und dann versuchen wir dieses unklare Ding mit tollen Bots und Chats abzubilden. Es funktioniert schon verblüffend gut und man sagt ja, die nächste Stufe wird diese Quantencomputer sein, weil die Quantencomputer eben nicht digital denken, nicht in einem T Konto denken, nicht in Plus und Minus, denken in Nullen und Einsen, sondern der Quantencomputer. Wir machen jetzt keinen Ausflug in die Technik, keine Angst, aber der Quantencomputer, der kann. Man nennt das Fuzzy Logik, also mit Doppel Z geschrieben, also unscharfe Logik. Und diese Logik heißt na ja, es gibt zwischen null und eins noch unendlich viele. Und das meine ich wörtlich. Die Wissenschaft sagt das wörtlich. Unendlich viele Zwischenvarianten, Grautöne also. Zwischen Schwarz und Weiß gibt es unendlich viele Grautöne. Und diese Quantencomputer, wenn sie dann mal in vernünftiger. Die ersten sind ja schon gebaut, aber es sind Prototypen mit einem Riesenaufwand. Aber wenn das mal funktionieren wird, dann funktioniert das deswegen so schnell, weil sozusagen parallel alle möglichen Graustufen mit in Betracht gezogen werden. Und es gibt Wissenschaftler, die sagen, unser Gehirn funktioniert genau so, dass wir das Quantenprozesse in unserem Gehirn stattfinden, weil es auf molekularer und atomare, nicht nur molekular atomare und Atomkern Ebene stattfindet. Und es sind. Wir haben offensichtlich in unserem Gehirn einen Quantencomputer. Das heißt, wir können zwar diese Konten machen, diese Listen machen, aber am Ende unser Gehirn macht da viel mehr draus. Macht diese Fuzzy Logik, diese diese unklare Logik und das kennst du bestimmt. Oder du machst eine Liste. Da stehen 25 Sachen auf der plus Seite und zehn Sachen auf der Seite oder umgekehrt und du weißt genau, okay, ich sehe es. Ich sehe es jetzt hier schriftlich vor mir. Ich sollte es nicht tun. Alle Fakten sprechen dagegen. Hast du das schon mal erlebt?

Volker

Und ich habe das schon mit viel weniger. Ich habe das schon mit viel weniger erlebt, wo die Liste ellenlang ist. Und auf der anderen Seite stand nur ein einziger Punkt, der aber die Entscheidung beeinflusst hat.

Thomas

Und kennst du diese Geschichte? Ich weiß nicht. Ich bin kein Feuerwehrmensch, aber es gibt bei Feuerwehr Experten so einen Effekt, dass ein irgendwo glimmt. Brennt was? Ja, aber es brennt nicht lichterloh, sondern es glimmt nur so vor sich hin und die Feuerwehrleute gehen da rein, gucken, ob noch jemand drin ist, ob sie was machen können. Und plötzlich schreit einer der Feuerwehrleute Raus, raus, raus! Und keiner weiß warum. Das klingt ja nur so ein Schwelbrand. Aber das ist der Chef der Truppe, also der Führer, dieser,

Volker

Ja, der Wehrführer.

Thomas

Ja, also irgendeiner, der, der, der lange Erfahrung hat und irgendwas zu sagen hat, dem die anderen vertrauen. Also Vertrauens, dann Riesenpunkt in Richtung Entscheidung treffen und der schreit raus, raus, raus und alle rennen raus. Und in dem. Man sieht das ganze Haus, unsere Zuhörerinnen, Zuhörerinnen, die sich damit ein bisschen auskennt. Die können uns bestimmt in den Kommentaren dazu schreiben, wie man diesen Effekt nennt. Weil irgendwo geht ein Fenster auf, da kommt Sauerstoff rein und dann gibt es so eine Verpuffung, so eine Explosion, die hochgefährlich ist und die Wissenschaft versucht zu erklären, wieso hatte er rechtzeitig zwei Sekunden, bevor das passiert ist, gerufen? Raus, raus, Raus! Weil, wenn du ihn selber fragst, diesen Feuerwehrmann, er weiß es nicht. Also, ich hatte plötzlich das Gefühl, wir müssen raus. Er sagt nicht, Ich habe plötzlich die Entscheidung getroffen. Wir müssen raus. Sondern ich habe so ein Gefühl. Ich habe gar nicht drüber nachgedacht. Ich habe auch gar nicht gemerkt, was ich da rufe.    Ich habe gerufen Raus, raus, raus! Und alle sind raus. Und es war richtig, weil das Ding explodiert. Und die Wissenschaft versucht zu analysieren, wie das funktioniert. Und Stand der Technik sozusagen. Das Stand der Wissenschaft ist, das man glaubt. Da sind wir wieder bei der Fuzzy Logik unseres Gehirn, also bei der unscharfen, scharfen Logik unseres Gehirn, dass der schon so viel erlebt hat, diese erfahrene Führungskraft, diese erfahrene Fachkraft so viel erlebt hat und dass dort Zusammenhänge hergestellt werden, die wir auf einer Liste faktisch gar nicht zusammenbringen können. Ja, das heißt, unser Gehirn kann da viel mehr. Und du hast vom Bauchgefühl gesprochen. Das finde ich einen ganz, ganz wichtigen Begriff. Wir wissen, dass wir fast genauso viele neuronale Knoten im Bauch haben wie im Gehirn. Übrigens im Herz auch. Ja, dein Herz tickt aber dafür und schlägt dafür und und brennt. Dafür sagt man und du hast ein Grummeln in der Magengegend und so und wenn du diesen Feuerwehrmann fragst, wo hast du denn das gespürt, dass da raus muss? Der sagt nicht im Kopf.

Volker

Ich muss jetzt gerade hier aus einem anderen Wissen, aus einem anderen Podcast hier reintragen. Ich mache ja auch ein paar Medizin Podcasts und das Herz ist tatsächlich hoch spannend, weil die magnetische Ausstrahlung des Herzens geht 3 bis 4 Meter bei Tieren, sogar Pferden noch noch viel weiter. Und das heißt in einem Raum sind wir also wir zeichnen jetzt ja hier getrennt auf, in verschiedenen Räumen, aber wären wir in einem Raum, wäre unsere magnetische Ausstrahlung des Herzens wären die würden sich berühren und wären miteinander verbunden.

Thomas

Ja, genau. Ja, also da gibt es zwischen Himmel und Erde viele, viele Dinge. Und wir reden jetzt hier noch nicht über Esoterik, sondern über wissenschaftliche Dinge, die wir einfach noch nicht richtig fassen können und erklären können.

Volker

Ja, aber ich finde es gut zu wissen, dass die da sind. Weil wenn man das auch annimmt, dann ist es ja manchmal das heißt das gute Gefühl bei einer Sache oder andersrum. Manchmal redet man sich ja eine Sache auch schön. Also ich weiß nicht, das kennst du vielleicht auch, wo du anfängst im Kopf. Man fängt an, im Kopf zu argumentieren. Na ja, aber das ist doch ganz gut und die ist ganz gut. Und das ist zum Beispiel bei mir zum Alarmzeichen geworden, dass ich sage hier, ich versuche mir gerade selbst etwas schön zu argumentieren und dann mache ich so ein Ja, so einen Schritt zurück, stelle alles auf Null und gucke mir die Sachen nochmal neu an sehr cool.

Thomas

Ich versuche mal so eine kleine Reihenfolge reinzubringen. Vielleicht so acht Schritten. Okay, also acht kurze Schritte, okay, und wir reden. Wir reden jetzt über Entscheidungen, die wirklich Tragweite haben. Nicht diese alltäglichen Geschichten, sondern wirklich Tragweite im unternehmerischen Kontext. Und der erste Schritt wäre erst mal ganz klar zu definieren, was soll mit der Entscheidung erreicht werden. Das hilft halt so den Fokus zu behalten. Und um was geht es denn eigentlich? Damit man so Optionen überhaupt identifizieren kann? Welche Wahlmöglichkeiten habe ich denn? Weil oftmals denken wir, es gibt gar keine Wahlmöglichkeit. Das ist ja das, was du oft sagst. Da erwische ich mich auch immer wieder sagen Ach Volker, es gibt nur die zwei Möglichkeiten. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Na ja.

Volker

Sie sind also das muss man auch ehrlich sagen. Natürlich sind die vielen Möglichkeiten auf den ersten Schritt manchmal auch unattraktiv. Ja, aber definitiv, Wenn man sich verschließt, weißt du, aus einer Lösung werden fünf, aus fünf werden 91011. Und manchmal gibt es dann einen Kompromiss, wo man sagt Hey, den habe ich am Anfang gar nicht gesehen, aber mit dem komme ich trotzdem gut zurecht.

Thomas

Ja, und dann einer der Sprüche von dir am liebsten magister, ist das eine machen und das andere nicht lassen. So was kann man kombinieren. Wie kann man? Entscheidungen sind synthetisieren, indem man sie zusammenfasst. Also ich kann jetzt gemacht.

Volker

Ich kann ja zum Beispiel sagen wenn wenn ich sage, ich habe hier ein paar Optionen, die finde ich toll, aber die funktionieren nicht so und ich habe hier eine unangenehme, dann starte ich vielleicht auch mal mit der unangenehmen, um im Hintergrund die Guten möglich zu machen.

Thomas

Ja, da kommen wir zu 0.2. Das passt sehr gut, dass wir einfach mal sammeln, Informationen sammeln, Fakten sammeln, Themen sammeln also und zwar relevante Information, also dass das Daten das sind aber auch Meinungen von anderen Experten von anderen Betroffenen mal was für Erfahrungen haben, habe ich gemacht. Was wir fragen hast du gemacht? Wen können wir noch fragen? Was hast du für Erfahrungen, dass man wirklich diese Informationssammlung ausweiten, dass dieses Modell, was wir da gesagt haben, nicht nur auf reinen Fakten oder von dem, was uns jetzt einfällt, basiert, sondern dass es umfassender ist. Ja, und der dritte Schritt ist, dass wir halt gucken, okay, ist das auch das, was du eben gesagt hast, nämlich Alternativen erkunden? Was haben wir denn überhaupt für Alternativen? Ist das wirklich alternativlos, nicht zu entscheiden oder so zu entscheiden? Oder sehe ich nur diese zwei Sachen machen oder nicht machen? Oder gibt es da Varianten dazwischen? Ganz oft gibt es mehrere Möglichkeiten, mehrere Lösungen, um ein Problem zu lösen. So dann der nächste Schritt ist das typische Modell, so diese Vor und Nachteile abwägen. Dass man wirklich, und zwar für jede einzelne, jeden einzelnen Aspekt und dann wirklich diese Gefühle aufschreiben. Also zum Beispiel kurzfristige Konsequenzen, langfristige Konsequenzen. Das wäre eben auch so eine Qualität mit reinbringen, dass sie sagen Risiken, Chancen. Was hat das für Einfluss auf andere Beteiligte? Hat das nur was mit mir zu tun? Hat das was mit meiner Familie zu tun? Hat, das was mit mit meinem Verlag zum Beispiel, mit uns dreien als Verlagseigentümer zu tun? Wer ist da noch betroffen? Hat das Einfluss auf die Mitarbeiter? Was bedeutet das dann? Und dass man wirklich da über den Tellerrand hinaus gucken, die Vor und Nachteile abwägt. 0.5 Lassen wir mal und das ist, glaube ich, eine große Herausforderung für viele, weil sie Entscheidungskriterien festlegen. Das heißt, mal zu sagen, welche Themen sind überhaupt relevant, Also zum Beispiel Kosten, Zeit, Qualität, Einfluss auf die Menschen, die wir eben genannt haben, Familie, Mitarbeiter, Stakeholder und, und, und. Dass wir diese Kriterien festlegen, ist mir das egal, weil es nur mich betrifft. Ja. Betrifft es meine Gesundheit zum Beispiel ist mir das egal, dass ich sage Ja, wenn ich jetzt hier nicht daran teilnehmen und zum Arzt fahre. Mag sein, dass jetzt der eine Kunde beleidigt ist oder dies oder das, aber es geht hier um mich, also das mir so Kriterien festlegen, das ist so eine Geschichte und dann eben sechstens sind wir jetzt so analytische Tools oder was für Tools gibt es denn so zum Beispiel so eine Analyse. Ich habe eben gesagt, so Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken. Also das heißt ja, wir machen das beim Businessplan, wenn wir ein Businessplan machen, so und auch so eine Kosten Nutzen Analyse, dass wir sagen Ja, der Nutzen dieser Entscheidung wäre groß, aber die Kosten sind gewaltig. Ja, oder umgekehrt. Dass wir also solche bekannten Tools mal nutzen, dass wir das Thema und Modelle eins und das Wort Analyse wäre eine Sache Kosten nutzen wir eine Sache, solche Sachen. Und dann kommen wir eben dazu, dass wir und das ist, glaube ich mit das Wichtigste. 0.7 unsere Intuition berücksichtigen. Wie der Feuerwehrmann, dass wir uns auf uns hören, dass das Ich weiß nicht, ob das Schönreden das ist was anderes ist nicht Intuition, dass wir sagen was ist denn, wenn es eine ganz schnelle Entscheidung gefragt ist? Wenn du sagst ich habe jetzt keine Zeit, das alles zu machen, was wir eben besprochen, ich muss jetzt entscheiden, dass du in dich rein hörst. Was sagt mein Bauch und dann ein Urvertrauen in dich selber entwickelst. Ja, auch wenn nicht alle Informationen verfügbar sind, dass wir in der Lage sind, auch schnelle Entscheidungen zu treffen. Es gibt Unternehmer Podcast, die sagen, ein Unternehmer ist deswegen Unternehmer, weil er schnell Entscheidungen treffen kann.

Volker

Das ist tatsächlich so, Ich hatte mal gelernt, wie man schnelle Entscheidungen trifft im Restaurant. Also da kann man das ganz toll trainieren, bittet das Gericht, das bestellt wird, innerhalb von 30 Sekunden finden.

Thomas

Nur 30 Sekunden ist eine lange Zeit. Ist für viele schon eine Herausforderung. Aber cool kann man das, kann man es gut üben.

Volker

Aber ich weiß nicht, ob du schon mal so. Ob du schon mal in so einem Kreis von Menschen gesessen hast, die wirklich dreimal die Bestellung wegschicken, weil sie sich noch nicht entschieden haben. Also ich erlebe das oft. Ich bin immer der Erste, das.

Thomas

Perfekt und das ist zum Beispiel so ein Fall, wo man es eben ohne großen Folgen und und relativ schmerzfrei üben kann, weil das schlimmste was passieren kann, ist, dass du sagst, das bestelle ich beim nächsten Mal nicht mehr. Aber es gibt. Es gibt auch viele tolle Überraschung, wo du sagst, das hätte ich so nicht bestellt, aber das war ja mal cool, oder?

Volker

Und du lernst auch ganz viel, weil es gibt Menschen, die machen das abhängig, was sie bestellen von dem, was der andere bestellt.

Thomas

Ja.

Volker

Wo ich einfach denke, auf die Idee komme ich gar nicht.

Thomas

Ja, das ist ne Übungssache. Man kann das Gehirn trainieren. Das Gehirn ist wie ein Muskel. Eine altbekannte Weisheit. Hoffe ich jedenfalls. Und da kann man mit solchen Dingen kann man das trainieren schnell entscheiden, weil manchmal das Man muss ja erst mal das Wort Analyse machen. Nein, jetzt kaufen oder nicht. Weil wenn du jetzt nicht entscheidest, rein oder raus, dann ist die Chance vorbei. Ja, wir haben schon mal eine Podcastfolge gemacht über den Herrn Chronos und den Herrn Kairos. Zwei Brüder. Weiß nicht, ob sich erinnerst. Der Chronos ist der Gott der Zeit. Beides Zeus Söhne Chronos. Der zeigt uns, wie spät es ist. Das ist. Deswegen heißt der Chronograph oder Chronometer. Eine uhr ist ein Chronograph, der zeigt, wie spät es ist. Und sein Bruder, der Kairos, der sagt, wie früh es ist. Und man sagt die Gelegenheit beim Schopfe packen. Und dieser Spruch kommt daher, weil der Kairos keine Zopf hat, also keine Haare hinten zu einem Zopf zusammengebunden, der hat hinten sogar eine Glatze, sondern der hat vorne Haare. Das heißt, du musst rechtzeitig zugreifen. Und wenn du nicht rechtzeitig zugreift, wenn du die Gelegenheit verpasst, die gute Chance verpasst, dann greifst du hinten an seine Glatze und rutscht an seiner eingeölten Glatze ab. Und die Chance vorbei. Die Gelegenheit ist vorbei. Und das heißt schnelle Entscheidungen treffen, aber auch gute Entscheidung. Und erst mal zu überlegen Habe ich Zeit für die Entscheidung, Wie lange habe ich Zeit? Und dann wirklich zu sagen okay, ich habe jetzt eine Minute Zeit, ich muss sofort entscheiden, Ich kann mir bis morgen Zeit lassen, kann das reifen lassen, kann man drüber schlafen? Das sind alles so Dinge, die da mit reingehören. Also das zum Thema Intuition drei Punkte noch Feedback einholen finde ich immer sehr spannend. Das machen wir beide sehr, sehr gerne. Ich würde das so und so machen und du bringst dann Dinge rein und bin ich nicht draufgekommen. Verdammte Hacke. Ja, so heute Morgen hatten wir auch so was, oder? Ich habe gesagt, ich habe gerade dieses Gefühl und ich würde das so und so machen. Und du hast da einen Raum, wo ich denke Ja, wie genial ist das denn? Und dass das wirklich von anderen Feedback einholen. Was würdest du nicht an meiner Stelle machen, sondern was würdest du an deiner Stelle machen? Wir machen immer den Fehler. Wir fragen Was würdest du an meiner Stelle machen? Das ist eine unsinnige Frage, weil der andere ist nicht in meiner Situation.

Volker

Ja, deswegen. Deswegen kann er manchmal ja auch nüchterner draufschauen. Und ich magister eine kleine Einschränkung. Ich ich liebe auch Feedback. Nichtsdestotrotz darf man sich durch Feedback nachher auch nicht verunsichern lassen.

Thomas

Es ist eine Chance, blinde Flecken aufzudecken, neue Perspektiven zu sehen, aber immer wieder auf seinen Bauch hören. Ja, deswegen. Du kannst dich fragen, was würdest du an meiner Stelle tun? Sondern du kannst nur fragen Was würdest du tun? Was würdest du an deiner Stelle tun? Und dann kannst du sagen Ja, okay, für dich ist es richtig. Du hast mich jetzt zur Klarheit geredet. Für mich ist es falsch. Ich entscheide so, obwohl du gesagt hast Ist es so? Ja, das ist ganz wichtig. Ja, und dann ist der vorletzte Punkt. Ist halt einfach die Entscheidung auch treffen, dass man sagt okay, ich habe jetzt unter den Konditionen, die wir eben genannt haben, ich treffe jetzt die Entscheidung und drücke mich nicht. Ich übernehme Verantwortung eines unserer nächsten Themen mal Cliffhanger, Spoiler für eine der nächsten Folgen. Ich übernehme die Verantwortung und treffe eine Entscheidung, auch wenn die Kriterien so sind. Ich habe das, wie wir es vorhin gesagt haben, das ist schon mal ganz wichtig. Und was eben auch wichtig ist Du hast darüber geredet, wie wir das lernen können, wie wir das üben können. Entscheidungen Wie hat es denn der, der der Feuerwehrmann gemacht? Was oft vergessen wird bei diesem ganzen Entscheidungs Szenarium, ist das Überprüfen und Anpassungen an passende Entscheidungen. Ja, dass wir sagt okay, ich habe jetzt die Entscheidung getroffen, vor einem halben Jahr, gestern vor zwei Jahren, vor fünf Jahren. Wie würde ich heute entscheiden? Aufgrund dieser neuen Informationen, die ich habe, und zwar unabhängig davon, ob die Entscheidung sich als falsch oder richtig herausgestellt hat, auch wenn sie richtig, richtig war. Was war denn besonders gut? Was hat sich denn herausgestellt, um in Zukunft zum Beispiel schnellere Entscheidungen treffen zu können, sicherere Entscheidungen treffen zu können? Ja, und das wären, so meine Meinung, mein zehn Punkte Plan für Entscheidungen, oder?

Volker

Ja, spannend. Und ich magister jetzt noch einen anderen Punkt. Das ist auch eigentlich ein Thema. Wir sollten mal darüber sprechen, warum wir bald online Buchhändler sind. Ja, weil da habe ich zum Beispiel viel gelernt, dass wenn du dich mal für einen Weg entschieden hast und es kommen Hürden und manchmal auch Hürden, wo du denkst nee, die können wir gar nicht nehmen, ist es ganz witzig. Wenn du eine Entscheidung getroffen hast, kommen Wege und Dinge und Mittel zu dir, von denen du mit an die du vorher gar nicht geglaubt hast. Und das darf.

Thomas

Ich dann doch noch einen draufsetzen, um den Cliffhanger noch größer zu machen? Nicht nur das Wenn du, wenn es. Wenn vorher die Hürden nicht da gewesen wären, wäre das Problem oder die Aufgabe erfüllt worden. Dadurch, dass wir es aber anders machen müssen und andere Wege suchen, ergeben sich völlig neue Möglichkeiten und Optionen, die wir anders gar nicht gehabt hätten. Ja, also das, das wir, dass wir unser Know how verkaufen können, dass wir, dass wir andere mit beteiligen können und und und. Da gibt es ganz, ganz viele Dinge. Also das ist mega. Ja.

Volker

Also ich habe da viel gelernt, also das ist für mich schon so ein Projekt, wo ich sage Wow! Das müsste doch irgendwie gehen. Und wenn dann auf einmal die, die die Kosten vor einem liegen, dann denkt man Oh, geht doch nicht. Und wenn man später dann sagt Oh, guck mal! Und am Ende bleibt.

Thomas

Einfach nur zu sagen, dass man, wenn sich ein Fehler im Nachhinein als falsch herausstellt, dass man das als Lernchance nutzt. Das ist so eins. Und dass man immer sagt, es gibt zwei Aspekte, nämlich diesen reflektierten Ansatz, also die faktische Liste und ganz einfach diesen system systematischen und systemischen Ansatz, also systematisch. Das ist was anderes wie systemisch und dass wir uns ein Vertrauen aufbauen und dass wir mutige Entscheidungen treffen. Und du ahnst schon, wenn ich das so sage Ja, beim Entscheiden, überhaupt beim Treffen von guten, schnellen, mutigen Entscheidungen, da wünsche ich unseren Zuhörern und Zuhörern Bleiben Sie mutig.

Sprecher 2

Der Unternehmerakademie Podcast Wir machen aus Menschen mit Know how Unternehmer mit Erfolg.

Volker

Werbung.

Sprecher 2

Was passiert, wenn der Chef oder die Chefin eine Auszeit nimmt und die Angestellten auf sich allein gestellt sind? Christian Puckelsheim und Michael Habeck beschreiben in ihrem Buch Radikal weg die Herausforderungen für Unternehmer und Mitarbeiter, welche Vorbereitung notwendig ist und worauf unbedingt zu achten ist bei einer Auszeit radikal weg. Wenn der Chef ein Jahr Auszeit nimmt und das Unternehmen dennoch funktioniert. Erschienen im Mentorenmedia Verlag www. Mentoren verlag.de.