Manche Geschichten beginnen mit einem Schnaps. Andere mit einer Flucht. Diese mit beidem.
Es ist die Geschichte einer Jugend zwischen Streichen und Stillstand, Partys und Mangelwirtschaft. Von Fluchten in Kellerbars, überforderten Müttern, grimmigen Vätern, störrischen Hunden – und dem Versuch, im Chaos Haltung zu bewahren. Zwischen Notlügen und Nachbarschaft, Bestechung und Bindung wächst eine Haltung heran, die man früher Rückgrat nannte.
Ein Leben zwischen Kellerbars, Mangelwirtschaft und Mainzer Kneipenlegende: Wolfgang Klein erzählt mit Humor und Herz vom Aufwachsen in Hermannstadt, der Ausreise und einem neuen Leben am Tresen. Ein autobiografischer Roman, rau, warm – und überraschend komisch.
Wolfgang Klein schaut zurück: auf eine Kindheit in Siebenbürgen, auf grimmige Väter und Heldinnen des Alltags, auf Freundschaften, Militärdienst, Behördenabsurditäten – und die große Ausreise. In Deutschland wird er Kneipier: erst im legendären Quartier Mayence, später im Caveau und schließlich im eigenen Zum Löwen. Zwischen Jazz-Frühschoppen, Politikstammtischen und Sommerloch wird die Kneipe zum Mikrokosmos der Gesellschaft. Klein erzählt bildstark, mal zärtlich, mal derb, immer liebevoll – und zeigt, wie aus Schnapsideen Heimatgefühle werden.
Coming-of-Age zwischen Mangelwirtschaft und Aufbruch
Ausreise, Ankommen, Neustart – und die Schule des Tresens
Die Kneipe als Bühne für Musik, Politik und Menschlichkeit
Humor als Überlebenskunst, Wärme trotz harter Wahrheiten
Heimat als Gefühl zwischen Siebenbürgen und Rheinland-Pfalz
Der Bub — 11
Frau Inge — 14
Hans Klein — 35
Vater des Herzens. Der Piko. — 39
Brüderchen Ingo — 59
Detlef — 69
Klassentreffen — 77
Stationen einer Freundschaft. Edda. — 82
Militärgeschichten — 90
Plopp — 98
Onkel Otto — 101
Susanna Klein — 107
Maria-Magdalena Göllner — 119
Der Zibin — 130
Im Cibinul — 133
Maria — 135
Herbert, mein Schwiegervater — 146
Oma Hildegard — 159
Ein Sommer mit Dora — 168
Eine Heldin des Alltags — 176
Wetterfühlig — 203
Gute Vorsätze, mehr Freizeit — 207
Gustav, der Briefträger — 210
Der Hasenonkel — 218
Die Fahrschule — 223
Alte Heimat — 232
Bakschisch — 237
Die Ausreise — 245
In der neuen Heimat — 256
Quartier Mayence. Abriss schafft Platz für Neues — 266
Das Caveau — 274
Zum Löwen. Die etwas andere Geschichte des Löwen — 285
Meine Rente. Ein Gedicht — 295
Heimweh — 297
Fliegen ist schön! — 301
Bei der Bundesagentur für Arbeit — 309
Tena — 313
Michael, der Gerichtsvollzieher — 321
Ein Flug in die Pleite — 326
Günther »Günthi« Biro — 332
Nächtliche Telefonate — 344
Wie das Leben so spielt — 357
Touristen — 362
Fackeln im Schnee — 367
Weil persönliche Geschichten die gesellschaftliche Wahrheit oft ehrlicher erzählen als jede Analyse. Schnapsideen und Heimatgefühle ist mehr als ein Rückblick – es ist ein literarisches Zeitzeugnis mit Witz, Wucht und Wärme. In einer Zeit, in der sich Ost und West noch immer nicht ganz verstehen, gibt Wolfgang Klein der Vergangenheit eine Stimme, die unterhält, aufrüttelt und verbindet. Seine Erinnerungen an Jugend, Flucht, Familie und das Leben hinter dem Tresen erzählen von Identität, Verlust – und der unverwüstlichen Kraft von Humor und Haltung. Ein Buch zur richtigen Zeit, aus einem Leben, das so nur in Deutschland geschrieben werden konnte.
Wolfgang Klein, 1956 in Hermannstadt geboren, lebt seit 1980 in Mainz, wo er 45 Jahre lang bekannte Kneipen führte. Als Ausgleich begann er zu schreiben – vor allem Gedichte und Kurzgeschichten über Heimat, Familie und den Kneipenalltag. In seinem Buch Schnapsideen und Heimat gefühle schildert er skurrile, rührende und persönliche Episoden aus seinem Leben. Der Autor liebt Musik, Literatur, Schoko lade, seine Familie – und zweifelt sich mit Witz und Charme durch den Alltag. Sein Werk ist eine Liebeserklärung an das Leben zwischen Zapfhahn, Erinnerung und Gegenwart.
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