Positionierung ist kein Extra, sondern der Anfang von allem

Neues Jahr, neue Energie – aber ohne Positionierung kein Durchbruch. In dieser Episode sprechen wir offen und pointiert darüber, warum Positionierung der Dreh- und Angelpunkt für unternehmerischen Erfolg ist.

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Inhalt der Episode

Neues Jahr, neue Energie – aber ohne Positionierung kein Durchbruch.
Gerade zu Jahresbeginn ist der Tatendrang groß: Projekte starten, Bücher schreiben, Angebote launchen. Doch was passiert, wenn Business-Positionierung, Buch und persönlicher Auftritt nicht zusammenpassen?

In dieser Episode sprechen wir offen und pointiert darüber, warum Positionierung der Dreh- und Angelpunkt für unternehmerischen Erfolg ist – und weshalb sie im Sachbuchbereich nicht getrennt vom eigenen Business gedacht werden kann. Anhand konkreter Beispiele aus der Verlags- und Beratungspraxis zeigen wir,

  • warum ein gutes Buch immer auch Positionierungsarbeit ist,
  • wieso Zielgruppe, Nutzenversprechen und Glaubwürdigkeit untrennbar zusammengehören,
  • weshalb Bücher keine 300-seitigen Werbeprospekte sein sollten
  • und wie ein klarer „Produktkosmos“ entsteht: vom Buch zur Leistung.

Wir sprechen über Frameworks, Haltung, Mut zur Klarheit – und darüber, warum KI, Tools und Trends uns das Denken nicht abnehmen. Positionierung heißt, einen Standpunkt einzunehmen. Zu wissen, wo man steht – und wofür.

Eine Episode für Autor:innen, Unternehmer:innen und alle, die nicht einfach irgendwas machen wollen, sondern wirksam sichtbar sein möchten.

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Transkript zu dieser Episode

Intro

Der Unternehmer Academy Podcast. Wir machen aus Menschen mit Know’-how Unternehmer mit Erfolg.

Volker

Neues Jahr, neues Glück. Das ist ja so einer dieser Sprüche und gerade so am Anfang haben viele so die totale Energie: Jetzt geht‘s los, jetzt starte ich richtig durch. Und das ist etwas, was du natürlich aus deinem Business sowieso kennst, aber ich merke das auch: Es ist halt blöd, wenn man durchstartet ohne richtige Positionierung.

Thomas

Es ist sozusagen der Dreh und Angelpunkt. Ich habe so ein bisschen gezuckt, als du mit dem Wort Glück angefangen hast, weil klar, man kann sich auf sein Glück konzentrieren, verlassen oder was auch immer. Und am Ende des Tages brauchen wir auch so ein bisschen Glück oder wie du immer so schön sagst, Fortun Ja, mit dem, was man da alles macht. Aber es ist natürlich Ist das Glückssache, ein gutes Business zu haben, ein erfolgreiches Business? Ich glaube, es hat mehr damit zu tun, dass es gut geplant ist, gut organisiert ist. Und warum beschäftigen wir uns mit dem Thema Positionierung, weil das ist tatsächlich der Dreh ‘-und Angelpunkt, das ist der Anfang von allem. Ich habe dich gefragt, ob wir über das Thema mal sprechen wollten, weil du hast dann gesagt, du hast jetzt gerade aktuell mit unserer Autorin das fast Ähnliche Thema, wie ich es hatte. Da kommt jemand zu uns im Verlag und präsentiert ein Buch, was gut ist, gutes Thema, und wir beschäftigen uns ja am Anfang: Wie kann man so ein Buch positionieren? Was bedeutet das eigentlich? Also mal ganz grob gesagt: Wer ist denn die Zielgruppe? Wer muss das lesen? Was ist das Besondere? Wie kann man das Buch in einem Satz sagen? Also Elevator Pitch und so weiter haben wir alles schon besprochen. Und wie ist der Nutzen? Alle möglichen Geschichten. Das ist das eine. Und dann stelle ich fest, dann gucke ich auf die Homepages von diesen Menschen oder spreche mit denen und denke: Ja, wieso passt das nicht zusammen? Man kann natürlich sagen, ich bin jetzt meinem Business so positioniert das sind die meisten nicht, aber man könnte das mal so annehmen und sagen, ich habe ein Buch, das völlig anders positioniert ist. Aber die Frage im Sachbuchbereich, wir reden jetzt nicht über Romane, aber im Sachbuchbereich macht das Sinn? Ergibt das Sinn für dich? Ist da im Sachbuchbereich eine andere Positionierung, im Buch zu verfolgen wie im Business?

Volker

Nein, es gibt gar keinen Sinn. Vielleicht bringe ich diese Erfahrung mit ein. Ich habe lange einen Podcast betreut und in diesem Podcast ging es Menschen, die auf der Bühne stehen. Und ich konnte dir blind sagen, das ist so der Spruch, den du auch oft sagst: Der hat das Buch geschrieben und der hat es gelesen. Ja, es hört sich ein bisschen bös an, aber tatsächlich ist natürlich, wenn du in einem Thema eintauchst, darüber schreibst, dann hast du, wenn du das gut geschrieben hast, gut gemacht hast, einen Großteil deiner Positionierungsarbeit mit erledigt.

Thomas

Das ist ja bei vielen auch der Sinn. Und das ist ja auch absolut in Ordnung. Also die klassischen Verlage in Anführungszeichen, die gucken da nicht hin, die gucken lediglich Also die machen auch Positionierung, das ist kein Verlagsbaching, aber die gucken halt: Ist das Buch gut positioniert? Und es gibt halt diese Agenturen, die als Verlag auftreten. Es gibt ja auch einige ich mag jetzt keine Namen nennen, die das aber auch nicht schlecht machen, die sagen dann: Wie bist du als Unternehmer positioniert und aufgebaut? Und dann wird das Buch komplett drum herum gebaut. Das heißt, das Buch ist überhaupt nicht eigenständig oder inhaltlich, sondern es ist wirklich ein Verkaufsprospekt. Es ist ein Verkaufsprozess von 300 Seiten. Solche Dinge kriegen wir ja auch angeboten. Da müssen dann Bilder von dem Speaker oder dem Trainer oder dem Coach oder so drinnen sein, wie der da auf der Bühne steht. Und das Buch muss dann in den Firmenfarben sein, wo ich dann sage: Nein, willst du wirklich, dass jeder Depp sieht, dass es ein Werbeprospekt ist? Nein, wir machen ein gutes Buch, aber es macht natürlich schon Sinn, das zusammenpasst, dass jemand sagt: Ja, wieso kannst du denn Die wichtigste Frage ist immer: Warum wird ein Buch gekauft? Und ich sage immer: Ein Buch wird gekauft, weil der Titel cool ist, weil das Cover cool ist. Und wenn die beiden sagen: gut funktioniert haben, dann wird vielleicht noch der Untertitel, der ist noch ein bisschen erklärt, je nachdem. Und dann wird das Buch umgedreht und dann wird so diese Frage steht dann im Raum: Wieso darf der Autor dieses Buch schreiben? Ja, weil er seit 30 Jahren in dem Business ist. Wir machen jetzt ein tolles Buch von dem Uli Kreber, der seit 40 Jahren in der Energiewirtschaft arbeitet und der schreibt eben ein Buch über Energiewirtschaft. Was Was ist da schief? Was sind Mythen und Irrtümer? Weil es aus erster Hand kommt. Der war bis zum Vorstand in den relevanten Medien und so weiter. Das passt zusammen, wenn ich da auf die Rückseite gucke: Okay, darum geht es denn im Buch? Das ist ja immer spannend, das ist ja sehr kontrovers. Warum darf der Autor das schreiben? Finde ich, okay, wenn ich das lese oder ich schreibe, darf die dieses Buch schreiben. Das habe ich bei vielen anderen nicht. Und jetzt haben wir beiden natürlich schon extrem oft über Positionierung gesprochen. Meinst du, wir sollten unseren Zuhören und Zuhörenden den Gefallen tun? Und noch mal so ganz kurz, zumindest mal was das Buch angeht, die wichtigsten Kernthemen einer Positionierung?

Volker

Na ja, wenn wir jetzt schon an dieser Stelle die rhetorische Frage in Raum geworfen haben, dann sollten wir sie auch beantworten. Nicht ohne den Hinweis, dass natürlich das Thema Positionierung in den über 200 Folgen immer wieder eine Rolle spielt und es auch relativ leicht zu finden. Ja, genau.

Thomas

Also deswegen, ich gucke mal, dass wir es ganz kurz machen. Also bei dem Buch, da geht es den Platz im Markt oder sogar wirklich den Platz im Regal beim Händler. Also wofür steht dieses Buch? Und was eine schöne Frage ist, die die man sich stellen kann, ist: Das Buch schärft dieses Thema, diese Haltung, diese Nutzenversprechung, diese Abgrenzung zu anderen Themen. Also was schärft das Buch? Was ist dieser klare Platz im Markt oder im Handel? Und ideal ist natürlich ein Satz, den andere über das Buch sagen können. Das ist das Buch über die feststofflichen Ausscheidungen des menschlichen Körpers, geschrieben von einer Medizinstudentin mit dem supergeilen Titel Darm mit Charme, Bestseller. Der nächste Punkt ist: Für wen soll denn das Buch sein? Also hier geht es nicht alles, sondern eine ganz klar definierte Gruppe. Weil dann kannst du das Buch eben mit der Sprache der Zielgruppe sprechen. Du kannst die Probleme anteasern, du kannst den Kontext, die Avatare und so weiter, alles aus diesem Bereich schauen. Also wer ist die Zielgruppe? Avatare zu bauen, Beispiele zu bauen und so weiter. Und dann bei einem ganz spannend, ist so ein Problem’-Framework. Also, welche Sichtweise gibst du denn vor? Du definierst, was das eigentlich Problem ist und damit eben auch, warum deine Lösung naheliegt, also wie das in diesen Rahmen reinpasst, in dieses Framework. Dieses Framework ist idealerweise eben auch neu und anders. Das Problem nicht. Also wenn jemand sagt, noch nie hat jemand über dieses Problem geschrieben, ist das immer Da sehe ich das immer sehr kritisch, weil wenn noch nie jemand über das Problem geschrieben hat, ist es wahrscheinlich auch nicht relevant. Es gibt dann wahrscheinlich auch keinen Markt. Also es geht gar nicht darum, dass das Problem einzigartig ist, sondern deine Lösung. Was ist dein spezielles Framework, wie du das Problem’-Framework sozusagen, wie du die Lösung da erarbeitest. Und dann so diese, entweder wird eine Methode besprochen oder ein Ansatz. Wie hast du dieser schöne Begriff Proprietär? Also warum gerade du? Wie machst du deinen Ansatz benennbar? Gibt es da ein Modell, das Vier’-Stufen’-Modell, ein System, das Neukundengewinnungssystem oder was Wie benennst du das? Gibt es da sozusagen eine Markenentwicklung, weil das erhöht einfach die Wiedererkennung. Und, das ist nicht zu vernachlässigen, es macht dich halt so zitierfähig. Kennst du das, dass man sagt: Guck mal, in dem Modell, das ist doch so, wie das und das?

Volker

Ja, das ist damit das Stärkste, was dir passieren kann, wenn du einfach zitiert wirst und mit dem Thema eins wirst. Das ist letztendlich auch der Job der Positionierung.

Thomas

Ja, genau. Ein gutes Buch ist dann eben gut positioniert, wenn es die Glaubwürdigkeit des Autors skaliert. Und das tut nur Also ein Buch ist dann eben so ein Vertrauensbeschleuniger. Das heißt, wenn derjenige, der das Buch geschrieben hat, der auch dazu passt, dass der das lebt und dass der Ich habe mal ein Buch angeboten bekommen. Ganz am Anfang war das von einer Sekretärin, zugegebenermaßen eine Chefsekretärin, die dann über Führung schreiben wollte. Ja, vielleicht kann man das Also das will er jetzt gar nicht vom Tisch fegen, aber aus 30 Jahren im selben Industriebetrieb, wie viele Vorgesetzte hatte sie da gehabt? Drei, vier, fünf vielleicht und sieht aus ihrer Kann man heute Sekretärin sagen?

Volker

Assistentin sagt man heute wahrscheinlich.

Thomas

Ja, das soll gar nicht minderwertig klingen, sondern ganz hochwertig. Ich finde das ein toller Job, ein extrem wichtiger Job. Und natürlich kann sie aus ihrer Sichtweise beschreiben, wie aus ihrer Sichtweise eine gute Führung funktionieren will. Aber ohne, dass sie gelernt zu haben, ohne einen Kompetenzbeweis im Aus der Grund, nur aus ihr Gefühl heraus? Reicht das für ein Buch? Und vor allen Dingen, wenn es dann reicht, was passiert dann dann mit ihr? Ist sie dann eine bessere Assistentin oder wird sie dann zur Unternehmensberaterin? Was ist da das Ziel? Also das ist so luftleer.

Volker

Und jetzt sage ich mal, wenn wir jetzt über so was diskutieren, dann wäre natürlich Ziel, ein Buch zu schreiben für eine andere Zielgruppe, nämlich genau die Menschen, die zum Beispiel einer Führungskraft zuarbeiten.

Thomas

Ja, genau. Das ist genau das, was ich meine. Dass man sagt: Ich bin jetzt Ist so lange mit dabei. So führst du deinen Vorgesetzten?

Volker

Ich habe alles gesehen. Ich weiß, wie es funktioniert. Ich weiß, wie man die Probleme löst. Wäre ein spannendes Thema sogar.

Thomas

Ja, gibt es auch schon. wie führt man Chef? Wäre ein schöner Book’-Titel. Aber wenn da was Eigenes kommt und aus ihrer Erfahrung heraus, warum nicht? Könnte funktionieren. Du hast einen schönen Begriff mal vor ewig langer Zeit, das ist schon etliche Jahre her geprägt, das heißt Produktkosten. Rhythmus, dass diese Angebote, die jemand als Autor im Sachbuchbereich bringt, dass die dort andocken, die Angebote docken an. Das heißt, vom Buch zur Leistung. Das ist so das Stichwort, vom Buch zur Leistung. Das heißt, das Buch führt ganz logisch zum nächsten Schritt, also zum nächsten Vortrag, zum Workshop, zur Beratung, zu einem Programm, was man buchen kann, zu einer Community. Das ist ja was, was momentan da so gehyped wird. Also einfach, das ist der nächste sinnvolle Schritt oder der nächste zwanghafte sinnvolle Schritt nach dem Buch und damit brauche ich keine Werbung, weil Werbung ist ja immer aufdringlich mit dem Buch, wenn man das gelegt hat: Das ist ja cool, wie machen wir jetzt weiter? Das ist so dieser Punkt, wo ich oftmals was vermisse, wo Leute tolle Themen haben und sage: So, wer bist du? ach, und wieso darfst du ja darüber schreiben? Ich sage: Wir haben ein Thema gehabt über Unternehmensführung und so weiter von einem Finanzspezialisten, der Finanzverträge verkauft hat, also ein, wie sagt man denn so, Finanzproduktverkäufer, wo ich dann immer frage: Bist du schon Multimillionär, wenn du mir ein Finanzprodukt verkaufen willst?, oder sagt man dann: Geld ist mir nicht so wichtig, deswegen komme ich mit einem Polo, aber ich kann dich so Multimillionär machen. Bist du dann relevant, so ein Buch zu schreiben? Und der Punkt ist, so ein Buch wird halt langfristig. Es gibt halt eine dauerhafte Sichtbarkeit und dann muss das Buch eben so wirksam auch für dich als Autor oder Autorin sein, weil ein Buch ist immer ein Türöffner, ist eine Content’-Quelle, ist ein Anker für Social Media für PR und so weiter. Ist ein Suchbegriffsträger, wenn man so will. Ist ein Gesprächsstarter: Was machen Sie denn? ich bin der und der Berater und Autor. Ach, Autor? Was haben Sie denn geschrieben? Bist du sofort drin.

Volker

Ja, und definitiv, das spielt ja auch eine Rolle, wenn du ein Angebot abgibst, dann ist es natürlich wunderbar, wenn du ein hochwertiges von dir geschriebenes Buch mit beigeben kannst, aber das haben wir auch schon Öfter erwähnt, dass das Das ist halt der klassische Türöffner.

Thomas

Genau. Es geht jetzt gar nicht darum, wie positiv man ein Buch oder wie positiv man sich als Unternehmer. Das haben wir schon oft besprochen und vielleicht mögen uns unsere Zuhörend und Zuhörendinnen mal ob sie dazu noch weitergehende Dinge machen wollen, hören wollen. Dann können wir das auch noch mal besprechen, aber darum soll es heute gar nicht gehen. Für mich ist wichtig, jetzt heute ein bisschen herauszuarbeiten, dass das zusammenpasst, dass das nicht zwei getrennte Sachen Sinn, Positionierung des Buches, Positionierung für mich als Unternehmer, sondern dass das sinnvollerweise ineinander greift, sich ergänzt, sich bedingt, sozusagen. Das wäre halt wichtig und da mal gucken. Und wir haben Autoren, die buchen dann Leistungen von uns, von dir, von mir oder von anderen tollen Leuten bei uns im Netzwerk, die sagen: Okay, stimmt Wenn ich mit dem Buch erfolgreich werden will, muss ich mich auch unternehmerisch neu positionieren und die buchen dann eben auch so eine Positionierung für Unternehmertum. Das habe ich jetzt gerade gehabt und deswegen ist vielleicht das Thema auch so präsent, weil du weißt, ich kann nicht anders außer Klartex sprechen und Tacheles sozusagen. Und dann sage ich: Guck mal, das, was bei dir auf der Seite steht, hatte ich letzte Woche wieder. Mein Lieblingssatz: Herzlich willkommen. Und nur Ich, ich, ich, ich, ich mache dies und Ich mache das und What’s in it for me. Die Frage wird leider nicht beantwortet. Und das tut halt weh. Und dann gibt es halt Leute, die buchen das. Muss aber nicht jeder machen. Können wir auch gar nicht abdecken von der Arbeitszeit her. Deswegen für uns als Verlag ist Das ist natürlich schön, wenn wir sehen, oh, das ist aus einem Guss, das gibt so einen Produktkosmos, so ein Angebotsthemenfeld, was sich bedingt, was sich ergänzt. Und das wird dann spannend, finde ich, oder?

Volker

Ja, das wird mega spannend und Ich finde das nur schockierend, dass wir im Jahre 2026 auch über sehr Ähnliche Dinge sprechen wie in den Vorjahren.

Thomas

Ja, ich habe mal tief Luft geholt. Kannst du gerne rausschneiden oder drinnen lassen, weil ich sage dir, ich habe manchmal das Gefühl, du hast jetzt gesagt, du findest es traurig, dass wir immer noch darüber sprechen. Ich habe das Gefühl, es wird immer schlimmer. Ich habe auch eine Theorie dazu, warum das schlimmer wird, weil halt da irgendwie durch das Dorf getragen wird, es ist so viel einfacher und du brauchst nur KI und jetzt hast du Social Media. Einer meiner Autoren, die ich auch als Unternehmensberater begleite, und deswegen sage ich meiner, weil der Rest sind ja unsere Autoren, aber den begleite ich auch, der will dann unbedingt jetzt Kurse verkaufen, Online’-Kurse. Und dann hat er für zigtausend Euro bei einem Menschen etwas gebucht ich mag jetzt auch gar keine Namen nennen, weil es geht ja nicht Baching für einen deutlich fünfstelligen Betrag ein tolles Programm gebucht, wo er beigebracht bekommt, wie man denn so ein Online’-Produkt, das baut. Und das hört sich alles toll an und er ist auch ganz begeistert und so weiter. Und ich frage dann eine einzige Frage und das ganze Kartenhaus fällt zusammen. Hat dir denn jemand mal gesagt, dass das ganze Ding steht und fällt mit deiner Liste? Wie viel Liste Hast du in deiner E’-Mail ? Also wie viel Menschen hast du in deiner E’-Mail’-Liste, die relevant sind? Ich habe gar keine E’-Mail’-Liste. Ah, okay. Warum gibst du dann 15 oder 20. 000 Euro aus, zu lernen, wie man einen Kurs macht? Beschäftige dich doch erst mal damit, wie du Menschen dahin bekommst. Da kann ein Buch helfen. Da gibt tolle Möglichkeiten, so eine Liste aufzubauen mithilfe von einem Buch und dann anschließend den Kurs zu verkaufen. Ja, wenn es passt, warum nicht? Aber die Reihenfolge wird oft verwechselt und Deswegen musste ich so tief Luft holen, dass ihr das eben gesagt habt, weil ich glaube, es wird schlimmer, es wird nicht besser.

Volker

Ja, ich glaube, das Fazit am Ende ist: KI und alle möglichen Tools befreien uns nicht von der Positionierung.

Thomas

Ja, vom eigenen Denken. Also das sind tolle Unterstützungstools. Wir beide sind ja auch Fans davon. Und ich habe gerade am Freitag Wann war das? Ich bin ganz durcheinander mit den Feiertagen jetzt. Am 30. Habe ich mit jemandem gearbeitet. Nein, gar nicht. Am 31. Dachte man gar nicht laut sagen. Am 31. Und dann habe ich ihm demjenigen einen Prompt gezeigt, den ich gemacht habe im KI, die das Ergebnis gezeigt hat. Da ging es auch Marketing und die Ergebnisse waren wirklich super. Er hat gesagt: Zagt mir mal den Prompt, das ist ja Wahnsinn. Dann habe ich ihm den Prompt gezeigt und er sagt: Ja, okay, kein Wunder, weil der Prompt war sehr, sehr umfangreich und ich habe gesagt: Wenn du jetzt den gleichen Prompt eingibst, kriegst du kein so gutes Ergebnis, weil das System kennt mich. Ich habe einen System’-Prompt hinten dran. Ich habe jede Menge Daten hinterlegt, damit der Kontext stimmt. Ich habe Dokumente hinterlegt. Das System kennt mich und ich habe einen Prompt vorgegeben, der sehr, sehr umfangreich war, wo ich genau geschrieben habe, was ich will, was ich nicht will, wie ich es wie es aufgeteilt sein soll, wie man halt einen Prompt macht. Das sind natürlich gute Ergebnisse. Wir sind da Fans davon. Aber es führt halt nicht dazu, dass wir nicht mehr denken brauchen Und das ist halt der Fehler in diesem System. Und deswegen, mein Wunsch für 2026, für unsere tollen, liebevollen Zuhörer und Zuhörerinnen, nicht nur, das kommt dann gleich, dass es da Mut dazu gehört, sondern dass da wirklich durch das Einschalten des eigenen Kopfes weiterhin geübt wird, weiterhin eine eigene Meinung dargestellt wird, weiterhin kontrovers, konstruktiv diskutiert wird und sich zu positionieren heißt ja, ich brauche ein Standing. So ganz kurz noch mal so vielleicht die: Was heißt eigentlich Positionierung? Komm, ganz kurz raus. Ich gebe mir selber die Antwort. Wenn du einen Kompass bekommst und eine exakte Karte von einem bestimmten Gebiet mit einem Hubschrauber im Kreis herumgeflogen wirst und die Augen verbunden bekommst und du irgendwo dann in einem Waldstück auf einer Lichtung rausgelassen wirst, findest du nach Hause ja oder nein. Mithilfe des Kompass und der Landkarte, die sehr exakt ist, findest du nicht alleine nach Hause, sondern du suchst dir halt diesen roten Punkt, der auf jedem Flughafen, auf jedem Bahnhof, in jedem Großkaufhaus gibt es so einen Plan und da ist ein roter Punkt und da steht auch auf: You stand here, here you are. Und wenn du das nicht weißt, findest du den Weg nach Hause nicht. Also das heißt Positionierung. dafür stehe ich, hier stehe ich, an dieser Kreuzung, an dieser Position, da bin ich. Und deswegen, wenn du da freigelassen wirst vom Hubschrauber, dann suchst du einen markanten Punkt im Gelände und den suchst du dann auf der Karte, die Orientierung zu geben. Und das sind alles so Begriffe, die mit Positionierung zu tun haben. Und unser Appell jetzt in diesem Podcast ist eben Positionierung, berufliche Positionierung, wohlgemerkt immer im Sachbuchbereich, und Positionierung des Buches. Sollte es, sollten sich ergänzen, sollten zusammenpassen, sollten eingebilde ergeben. Dann macht es Sinn, sich zu positionieren, eine Haltung einzunehmen, einen Standpunkt einzunehmen. Dafür braucht es Mut. Und das wünsche ich im kompletten Jahr 2026 unseren Zuhörern und Zuhörerinnen. Bleiben Sie mutig.

Outro

Der Unternehmer Academy Podcast. Wir machen aus Menschen mit Know’-how Unternehmer mit Erfolg.

Volker

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Erfolg ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis von Handeln. In Denkbuch Erfolg Das Handeln zeigt Thomas Kapp, wie Sie Ihre Träume verwirklichen können. Der Schlüssel: Konkrete Schritte, die den Unterschied machen. Von Motivation und mentaler Stärke bis hin zu Zeitmanagement und Stressbewältigung. Lassen Sie sich inspirieren, aktiv zu denken und ihr Bewusstsein zu erweitern. Erschaffen Sie die Fundamente Ihres Erfolgs und gehen Sie Ihren eigenen Weg. Thomas Kapp, Denkbuch Erfolg, Band 3. Das Handeln.

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