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In dieser Klassikfolge der Unternehmerakademie tauchen wir tief in ein Thema ein, das im unternehmerischen Alltag oft unterschätzt wird – und doch so entscheidend ist: Kommunikation. Unter dem Motto „Reden hilft“ sprechen wir über typische Missverständnisse, die selbst erfahrenen Profis passieren, und warum es so wichtig ist, Dinge nicht einfach stehenzulassen, sondern nachzufragen.
Anhand einer realen Situation aus einem Bewerbungsprozess zeigen wir, wie schnell ein vielversprechender Kontakt beinahe verloren gegangen wäre – nur wegen einer einzigen Fehlinterpretation. Wir erzählen, was wirklich passiert ist, welche Gedanken sofort loslaufen, wenn eine Nachricht anders ankommt als erwartet, und wie ein klärendes Gespräch am Ende doch noch die Tür geöffnet hat.
Dabei geht es um:
Eine Folge voller ehrlicher Einblicke, praktischer Erfahrungen und der klaren Botschaft:
👉 Reden lohnt sich immer – und oft entscheidet ein einziges Gespräch über Chancen, die sonst verloren gingen.
Gemeinsam mit Ihnen nimmt sich Thomas Göller circa eine Stunde Zeit. In diesem intensiven Meeting klären Sie zusammen:
Im Anschluss entscheiden Sie in Ruhe, ob Thomas Göller etwas für Sie tun kann. Und Ihr Mentor Thomas Göller entscheidet, ob er Sie als Klient oder Klientin begleiten möchte,
Natürlich findet dieses Gespräch ohne jede Berechnung und völlig unverbindlich statt.
Und noch was: Teilen Sie diese Episode gerne mit Ihrem Netzwerk!
Volker
Letzte Woche haben wir damit gestartet und das machen wir auch noch in den nächsten ein, zwei Wochen. Wir schauen mal in Ältere Ausgaben des Unternehmer Academy Podcasts und auch heute gibt es eine Klassik’-Folge und ich sage einfach nur: Reden hilft.
Intro
Der Unternehmer Academy Podcast. Wir machen aus Menschen mit Know’-how Unternehmer mit Erfolg.
Volker
Heute kommen wir zu einem deiner wichtigsten Dinge, die du immer am Anfang von Gesprächen sagst: Reden hilft. Und wir haben das jetzt selbst wieder erlebt.
Thomas
Ja, deswegen haben wir gesagt, lass uns da wirklich aus aktuellem Anlass sozusagen das Thema mal aufnehmen. Das stimmt, wenn ich mit Klienten arbeite, sage ich immer, es gibt zwei Regeln. Die eine Regeln hast du gesagt: Reden hilft. Die zweite Regel ist, alles, was du sagst, ist wahr. Auch darüber haben wir schon ausführlich gesprochen, weil wir ja auf diese Sprache Wert legen. Also deswegen nur ganz kurz angerissen: Alles, was du sagst, ist wahr. Also wenn du sagst, dauert lange, ist kompliziert, geht nicht, ist schwierig, dann dauert es lange, ist kompliziert, geht nicht. Und ja, alles, was du sagst, ist wahr, weil es im Kopf ist.
Volker
Fällt mir gerade wieder was von gestern ein: Ich arbeite gerade wie ein Blöder.
Thomas
Ja, genau. ich arbeite gerade wie ein Blöder und so weiter. Nein, du arbeitest wie ein total fleißiger Mensch und so weiter, ganz genau. Und weil du es jetzt sagst, wir geben uns gegenseitig Hinweise da drauf. Also ich erzähle das jedes Mal weit über zigtausend Mal schon erzählt mit jedem Klienten, zwölfhundert Klienten, mit jedem, egal, mir so oft schon erzählt. Und natürlich passiert mir das auch, dir passiert es, allen möglichen Leuten passiert es. Schön ist, wenn wir das uns gegenseitig sagen können, respektvoll und wertschätzen und liebevoll. Ich finde es klasse, weil keiner von uns weiß, dass er da irgendwie im Glaskasten sitzt und mit irgendwelchen Steinen sitzt, sondern es kann uns allen passieren und wir sind alle gegenseitig dankbar, dass wir uns da darauf hinweisen dürfen. Das hilft dann so, Stück für Stück für Stück da besser zu Und es macht so viel mit uns.
Volker
Das heißt, wenn wir uns nicht klein machen, das ist so wichtig und es passiert halt, selbst bei ganz, ganz großen Profis erlebe ich das immer, dass sie dann doch einen Aspekt haben, wo sie sich klein machen und das sollen wir nicht. Aber Wir wollen ein Missverständnis behandeln heute und wir plaudern ein bisschen aus dem Nähkästchen. Wir haben eine Bewerberin, die wir auch interessant fanden und mit ihr ein Gespräch machen wollten und dann ging es darum: Kommt sie zu uns oder machen wir es via Zoom? Und dann gab es ein Hin und Her. Auf einmal kam eine Mail mit quasi eine Absage, dass sie sagt: Oh, sie kann doch nicht. Und wir waren erst irritiert, weil wir überlegt haben: Was ist jetzt hier falsch gelaufen?
Thomas
Diese Bewerberin war tatsächlich das sind ein paar Kilometer, muss man dazu sagen, also ein paar hundert Kilometer. Es ist jetzt nicht trivial, zu uns nach Ingelheim zu kommen. Und die Frage war, ich habe gesagt: Für so eine Bewerbung, kann man, glaube ich, nachvollziehen, wäre schon schön, wenn wir uns auch mal persönlich treffen würden. Jetzt hat diese Bewerbung noch einen anderen Job, habe ich auch gehört und habe gesagt: Wenn es irgendwie möglich ist, das wäre schon cool, wenn sie nach Ingelheim kommen könnte, dass wir uns persönlich kennenlernen, weil das einfach eine andere Basis ist. Und ich dachte, ich hätte ihr das deutlich genug gesagt. Wir haben ja sowieso Also dieses Homeoffice gibt es ja bei uns gar nicht. Wir arbeiten remote. Also das ist kein Homeoffice, weil Homeoffice impliziert, es gibt auch ein Bürooffice. Klar haben wir ein Büro, ein tolles, und alle möglichen Leute sind auch herzlich eingeladen, uns mal zu besuchen in unserem Büro in Ingelheim. Aber das ist jetzt kein Büro, wo da irgendwelche Menschen sitzen und vor sich hinarbeiten. Das heißt, dieser Begriff Homeoffice als Gegensatz zu normal oder was auch immer, Business Office, das haben wir ja gar nicht. Wir arbeiten immer remote und wir haben aber die Erfahrung gemacht, dass es cool ist, sich ab und zu mal zu treffen. Wir haben zum Beispiel ein wöchentliches Jour fix. Das machen wir in der Regel immer remote, also per Zoom. Funktioniert auch sehr, sehr gut. Und wir Wir haben zum Beispiel mit unserem gesamten Team uns zum ersten Mal auf der Frankfurter Buchmesse getroffen, wo alle mal zusammen waren. Ganz witzig. Und dann ein zweites Mal, wo alle zusammen waren, auf einer Weihnachtsfeier, wo wir gesagt haben, gut, da feiern wir. Da war auch so ein bisschen die Partnerschaft mit dabei. Das war ganz toll. Und dann haben wir gesagt: Ach, lasst uns doch mal ab und zu diese Meetings live machen. Also alle vier bis sechs Wochen. Wir haben unser wöchentliches Meeting alle vier bis sechs Wochen, so ungefähr mal live in Ingelheim, wenn es denn geht. Und mehr habe ich ihr nicht erzählt. Habe ich jedenfalls gedacht. Man erzählt dann so leicht hin. Dann haben wir gesagt: Ja, okay. Was ist denn jetzt mit Und dann haben wir einen Termin gemacht. Alles klar. Und ich hatte eigentlich ein sehr gutes Gefühl bei diesem Gespräch. Das war schon sehr angenehm. okay, gute Voraussetzung. und wie folgert, wie du sagst. Dann ging es noch: Geht das auch per Zoom? ja, ja. Und dann habe ich ihr sogar unseren Zoom’-Room genannt. Ist ja auch sehr einfach, weil wir da einen einen speziellen Link haben, der sehr, sehr einfach zu merken ist. Habe ich auch gesagt, hat sich aufgeschrieben und dann hat es ein bisschen gedauert. Und dann kam eben diese Absage, und zwar ohne Begründung. Leider muss ich den Termin absagen. Auch keine Alternative oder sonst irgendwas, sondern richtig eine echte Absage. Und dann war es noch viel schlimmer. Ich habe dann versucht anzurufen und habe niemand erreicht. Ich weiß nicht, warum. Das kann auch alle möglichen Gründe haben. Dann fängt natürlich Kopfkino an. Ich habe gedacht: Sie sieht meine Nummer und will dann nicht rangehen. Was macht man dann? Ich habe es dann mit einer anderen Nummer probiert, ist auch nicht rangegangen. Da habe ich gedacht: Gut, das ist dann mit unserer Vorwahl Also was ich mit unterdrückt der Nummer, das habe ich mir dann verkniffen, weil ich gedacht habe: Nein, komm, das ist mir jetzt zu doof, sondern habe sie vom Handy und vom Festnetz auch angerufen, beides Mal nicht rangegangen, was im Nachhinein dafür spricht eben, dass sie tatsächlich keine Zeit hatte, dass er am Arbeiten war, weil sie hat einen Job. So, So, wie geht man jetzt mit dieser Nummer um? Und dann habe ich gesagt: Und dann haben wir das große Glück gehabt, dass wir über eine dritte Person da Kontakt gehabt haben und die haben sich wohl unterhalten und dann hat sich herausgestellt, alles nur ein Missverständnis. Na klar, ist es schön, wenn wir uns treffen und ab und zu mal und so weiter, aber dass sie jetzt da zwingend kommen muss, nein, wir würden uns auch gerne mit ihr per Zoom unterhalten. Und deswegen kamen wir wieder darauf, dieses Reden hilft, wie wie wichtig das ist. Einfach mal nachzufragen: Verstehe ich das jetzt richtig? Sie hat es offensichtlich so verstanden, dass sie regelmäßig kommen muss oder an dem Freitag kommen muss. Ich weiß gar nicht, was sie denn verstanden hat. Volker, wie hast du es verstanden? Was hat sie verstanden?
Volker
Ich weiß es gar nicht, aber es ist auf alle Fälle völlige Fehlkommunikation. Und was ich immer nur spannend finde, ist, dass man manchmal denkt: Ich habe das so gesagt, ich habe das so geschrieben. Es heißt aber nicht, dass es bei dem anderen so angekommen ist.
Thomas
Ja, das ist Kommunikation pur Sender und Empfänger. Da Da können wir Watzlawick zitieren und die vier Ebenen der Kommunikation und und und. Das sparen wir uns jetzt alles, kann man alles nachlesen und nachhören auch in einem Podcast, haben wir auch schon ein paar Mal drüber gesprochen. Aber wie wichtig das ist und wie wir selber auch immer wieder in diese Fallen tappen, Und in dem Fall war es so, dass unsere Bewerberin, die hat sich dann zigmals entschuldigt und gesagt hat: Es geht hier nicht entschuldigen. Es ist alles gut. Wir sind ja froh, dass wir zusammengekommen sind und wir hatten jetzt unser Gespräch gehabt, was auch sehr, sehr gut war und die positive Meinung aus der Bewerbung und aus dem ersten Telefonat sich bestätigt hat. Und daran sieht man, wie wichtig das ist. Es wäre echt eine vertane Chance gewesen. Es wäre wirklich schade gewesen. Die Entscheidung steht dann nicht hundertprozentig fest, weil noch ein paar Dinge da besprochen werden müssen, aber die Chancen stehen wirklich, wirklich gut und wir sind echt froh, dass das Gespräch noch mal zwar per Zoom, klar, aber dass es stattgefunden hat. Es war toll, oder?
Volker
Und dieser Appell ist dann auch in beide Richtungen, weil natürlich kannst du jetzt sagen: Ich habe eine Stelle ausgeschrieben und das würde passen, aber die will halt nicht, lege ich es halt weg. Ich meine, das würde sehr schnell gehen, dass dann einfach zwei nicht zusammenkommen, nur durch so ein blödes Missverständnis. Und deswegen, viel mehr fragen, viel mehr reden und lieber einmal zu viel nachfragen.
Thomas
Darf man da wirklich an die eigene Nase fassen? Ich bin vom Typ her auch eher so, dass ich dann Früher war das ganz schlimm, mittlerweile ist es etwas besser, dass ich sage: Dann lass es sein. Ich habe das dann sogar fast schon esoterisch interpretiert als Zeichen von oben und so. Bullshit, nein, das ist tatsächlich ein Missverständnis und wir lernen daraus. Und das ist wieder ein zweites Thema, was wir jetzt nicht aufmachen, aber wo ich bitte wirklich auch mal nachzuhören, sich ein Team sich herum anzuschaffen, die einem das sagen dürfen. Du hast dann zu mir gesagt: Nein, lass doch mal, versuch noch mal und so weiter. Ich bin dann eher so, dass ich denke: Dann lass es halt Ja, und dann denke ich mir: Nein, es wäre falsch, so zu denken. Also dieses Reden hätte von ihr kommen müssen, aber mein Denken war auch falsch, dass ich sage: Okay, dann halt nicht. Nein, alles falsch. Wirklich offen sein, reden, kommunizieren miteinander. Eigentlich bleibt uns wirklich nur zu sagen an der Stelle: Telefonhörer in die Hand nehmen, nicht schreiben, nicht SMS. Da kommt der Unterton nicht wirklich rüber, sondern wirklich beim Reden miteinander, beim Kommunizieren, beim Aufklären von Missverständnissen, vom möglichen Missverständnissen, einfach mal nachfragen: Ist es? Ich habe so verstanden. Ist das richtig? Bei diesem Reden bleibt mir nur zu sagen: bleiben Sie mutig beim Reden.
Outro
Der Unternehmer Academy Podcast. Wir machen aus Menschen mit Know’-how Unternehmer mit Erfolg.
Volker
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Erfolg ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis von Handeln. In Denkbuch Erfolg Das Handeln zeigt Thomas Kapp, wie Sie Ihre Träume verwirklichen können. Der Schlüssel: Konkrete Schritte, die den Unterschied machen. Von Motivation und mentaler Stärke bis hin zu Zeitmanagement und Stressbewältigung. Lassen Sie sich inspirieren, aktiv zu denken und Ihr Bewusstsein zu erweitern. Erschaffen Sie die Fundamente Ihres Erfolgs und gehen Sie Ihren eigenen Weg. Thomas Kapp, Denkbuch Erfolg, Band 3. Das Handeln.
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