Aller guten Dinge sind?

Noch einmal beschäftigen wir uns mit Wortpaaren und beenden damit erstmal unsere kleine Serie zum Jahresanfang 2024.

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Inhalt der Episode

In dieser Episode des Unternehmer Academy Podcast, präsentiert von Thomas Göller und Volker Pietzsch, tauchen wir tief in die Welt der Wortpaare ein. Erfahren Sie, wie die Bedeutung von Worten und Sprache unsere Sichtweise beeinflusst.

Es geht unter Anderem um ein faszinierendes Thema: “Intelligenz versus Weisheit”

Haben sie sich jemals gefragt, was den Unterschied zwischen Intelligenz und Weisheit ausmacht? In dieser spannenden Diskussion tauchen Volker und Thomas tief in dieses Thema ein und enthüllen, wie Intelligenz auf die Fähigkeit zum Lernen und Problemlösen hinweist, während Weisheit auf Lebenserfahrung, Urteilsvermögen und Ethik basiert.

Aber das ist noch nicht alles! Die beiden sprechen auch darüber, wie künstliche Intelligenz unsere Welt verändert und wie wir diese Technologie nutzen können, um produktiver und effizienter zu werden, ohne dabei unsere menschliche Weisheit zu verlieren.

In dieser Podcast-Folge diskutieren Volker und Thomas auch lebhaft über Begriffspaare wie “Kameradschaft versus Community” und “Hoffnung versus Optimismus”. Ihre leidenschaftliche Diskussion nimmt Sie mit auf eine Reise in die Welt der Bedeutungen und Konnotationen dieser Worte. Die Geschichte eines Mannes im Hochwasser unterstreicht die Notwendigkeit von Optimismus und Handeln. Die inspirierenden Gedanken der Gastgeber werden Sie ermutigen an ihren Zielen festzuhalten.

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Transkript zu dieser Episode

Volker

Werbung.

Sprecher 2

Was passiert, wenn der Chef oder die Chefin eine Auszeit nimmt und die Angestellten auf sich allein gestellt sind? Christian Puckelsheim und Michael Habeck beschreiben in ihrem Buch Radikal weg die Herausforderungen für Unternehmer und Mitarbeiter, welche Vorbereitung notwendig ist und worauf unbedingt zu achten ist bei einer Auszeit radikal weg. Wenn der Chef ein Jahr Auszeit nimmt und das Unternehmen dennoch funktioniert. Erschienen im Mentorenmediaverlag www. Mentoren verlag.de. Der Unternehmerakademie Podcast. Wir machen aus Menschen mit Know how Unternehmer mit Erfolg.

Volker

Und aller guten Dinge sind drei. Du hast noch Wortpaare für uns, oder?

Thomas

Aller guten Dinge sind drei. Das sind immer diese Glaubenssätze. Ich habe noch Wortpaare. Ich weiß.

Volker

Ist das ein Glaubenssatz? Ich arbeite. Ja. Ich weiß gar nicht. Ich. Das haben wir auch bei. Unser Autor Thomas hat ja auch mit Zahlen gearbeitet bei seinen Erfolgs Grundprinzipien. Ich finde es immer schön. Also ich finde die Magie der Zahlen, ich magister das ja.

Thomas

Ja, das weiß ich gar nicht negativ gemeint. Ich muss nur schmunzeln, weil das ist jetzt unser dritter Beitrag zu den Wortpaaren Und die Frage ist einfach Wenn ich jetzt sehe, wie viel ich hier aufgeschrieben habe, kriegen wir das in einem Podcast unter.

Volker

Also du meinst es eher sieben auf einen Streich?

Thomas

Ja, zum Beispiel sowas. Ja, lass uns mal kurz dabei bleiben, bevor wir einsteigen. Aller guten Dinge sind drei. Ja. Warum sind aller guten Dinge nicht zwei? Oder warum sind nicht vier? Alle gute Dinge? Also ich muss nur eben schmunzeln und habe. Deswegen bin ich drüber gestolpert, weil ich gedacht habe Volker, wir sind ganz schön optimistisch, weil wir müssen natürlich nicht alle Wortpaare machen, aber alle, die ich jetzt gefunden habe, kriegen wir nicht in eine einen Podcast und deswegen werden es vielleicht vier Folgen gewesen oder fünf oder so.

Volker

Ja, die Idee ist nur, wir könnten das ja irgendwann auch wieder rauskramen und weitermachen und einfach mal so eine Themen Abwechslung da wieder reinzubekommen.

Thomas

Okay, dann sind alle guten Dinge drei. Und wenn wir sagen, wir machen es irgendwann weiter und dann machen wir irgendwann weiter. Das ist ein guter Kompromiss für unsere Zuhörer und Zuhörerinnen auch. Also dann starten wir, oder? Genau. Wir haben ja schon getwittert beim letzten Mal. Deswegen bleiben wir bei der Auswahl. Wir haben beim letzten Mal, da machen wir es jetzt mal umgekehrt auch wieder ein kleines Review. Wir haben Glück und Zufriedenheit betrachtet, Tradition und Brauchtum, Kultur und Zivilisation, Fortschritt und Entwicklung, Technologie und Innovation. Und wir haben gesagt gut, passend. Das war also sehr spannend fand ich auch deine Beiträge, weil weil das oft unterschiedliche Sachen sind, ganz, ganz toll und wir machen weiter. Und das nächste Wortpaar ist Wissenschaft und Forschung.

Volker

Und Wissenschaft ist der Stand der Irrtümer. Und Forschung ist ja, ich versuche neues Wissen zu finden.

Thomas

Ja, das ist so, da hast du mich mit meinen eigenen Sprüchen sozusagen erwischt. Wissenschaft ist immer der neueste Stand der Irrtümer und das ist tatsächlich auch Wissenschaft, weil in Wissenschaft stellst du eine These auf und versucht die These zu falsifizieren. Geiles Wort übrigens. Also du sagst nicht, weil du kannst oftmals nicht beweisen, dass etwas richtig ist, aber du kannst beweisen, dass es nicht falsch ist. Also deswegen versuchen.

Volker

Ich finde das besonders spannend. Ich möchte hier keinen Podcast draus machen, aber diese Zeit war trotzdem ein gutes Beispiel. Es gab ich glaube der. Ich weiß gar nicht. Ich glaube der NDR war es, der diesen drosten Podcast gemacht hat. Und wer das sich angetan hat, der hat festgestellt, dass er den einen Tag etwas gehört hat, was schon in der nächsten Ausgabe nicht mehr Stand der Wissenschaft war. Und wieder gelegt wurde und dann ganz oft aber trotzdem weiter in den Medien getragen wurde, obwohl eigentlich die Wissenschaftler schon unterwegs waren. Zu zu neuen Dingen ja, aber sehr spannend.

Thomas

Das ist eben Wissenschaft, Das ist ja dieses uralte Prinzip haben die Griechen schon erfunden. Dialektik Ja, du machst eine These, dann kommt einer sagt Es ist nicht so, dass eine Antithese und daraus wird eine Synthese und auch die Synthese wird wieder falsifiziert. Also man versucht immer zu finden, Wie lässt sich das in den Experimenten in der Erfahrungswelt darlegen? Kann man damit rechnen? Also kann man damit Vorhersagen machen? Kann man mit dieser Wissenschaft Stand heute Vorhersagen machen, mit der sich Dinge erklären lassen. Und wir stellen zum Beispiel immer wieder fest Ja, das geht bis zu einem bestimmten Punkt, Punkt, Punkt und dann geht das und da geht dies und die Entstehung von Sonnen und und Planeten und Entstehung von Leben, alles kann ich erklären Und dann kommt dabei heraus auch okay. Nach diesem System wäre die Galaxie, die das Universum 13,6 Millionen oder 13,8 Millionen Jahre alt. Wie auch immer. Und dann stellt sich stellt man fest, man schickt ein neues neun Satelliten hoch, das James Webb Teleskop, was unfassbar gut ist. Und dann findet man Galaxien, die viel älter sind wie 13,8 Millionen Jahre und denkt Oh, das stimmt irgendwas nicht. Also sagt man okay wissenschaftlich den neusten Stand der Irrtümer und macht sich weiter und versucht das wieder zu zu modifizieren, zu erklären und keiner ist böse und sagt ihr habt da irgendwas falsches gemacht. Es ist immer ein Herantasten, die Grenzen werden immer weiter. Aber niemand von diesen echten Wissenschaftlern sagt das ist so, sondern das sind alles Modelle, mit denen man viel erklären kann, aber nicht alles gibt. Eine Wissenschaft. Schöne, schöne Geschichten mit der Relativitätstheorie. Das ist das, was den Makrokosmos perfekt erklärt, aber eben nicht den Mikrokosmos. Da gibt es die Quantentheorie, das erklärt den Mikrokosmos ganz toll, aber eben nicht den Makrokosmos. Und beide beide Theorien passen nicht zusammen. Ja, für die Fachleute bei unseren Zuhörern und Zuhörern, weil die Gravitation. Uns einen Strich durch die Rechnung macht, weil eben Gravitation. Ist Gravitation quantifizierbar oder nicht? Ja, das ist das streiten sich die Leute. Wir müssen jetzt kein Wissenschafts Talk draus machen, aber das ist spannend. Also für mich ist Wissenschaft so ein ganz breites Feld. Das ist so dieses systematische Studium, da geht es um Strukturen und Verhalten von physischen, aber eben auch natürlichen Dingen in der Welt. Also das ist, das entsteht durch Beobachtung, durch Experimente usw und Forschung, um dieses Wortpaar aufzunehmen ist einfach nur dieses stumpfe, stumpfe Ich. Ich streiche dieses Wort, das einfache Sammeln von Informationen. Das ist dieser Prozess. Wissenschaft ist das, was du daraus machst und Theorie und und diese These Synthese, Antithese falsifizieren. Das ist alles Wissenschaft. Forschung ist einfach Sammeln von Information, um neues Wissen zu gelangen, um eben dieser wissenschaftlichen Arbeit wieder eine Substanz zu geben, einen Bereich zu geben. Das ist ja eines meiner Hobbies, das weißt du. Naturwissenschaft und Technik, das ist so für mich der Unterschied. Kannst du dem dem folgen oder nicht folgen?

Volker

Mein Learning ist halt nur Wissenschaft eignet sich nicht zum täglichen Publizieren, sondern das ist auch immer etwas, was eine gewisse Zeit braucht.

Thomas

Ja, das ist ganz, ganz, ganz wichtig. Deswegen haben Wissenschaftler große, große Schwierigkeiten, die Dinge zu publizieren, weil sie wissen, dass das die Journalisten in aller Welt Schlagzeilen daraus machen, gibt es immer wieder ganz, ganz komische Sachen. Also zum Beispiel gab es jetzt vor einiger Zeit, vor einem Jahr oder anderthalb Jahren diese Meldung, dass zum Ersten Mal in einem kann Fusionsprozess ja, also das ist ja die Zukunft sozusagen der Energiegewinnung. Zum ersten Mal hat man in einem Prozess mehr Energie rausgeholt, wie man reingesteckt hat. Und diese Amateure, also aus wissenschaftlicher Sicht die Journalisten, das sind ja Amateure, weil die keine wissenschaftliche Ahnung haben, haben das ja nicht studiert. Die haben dann gesagt endlich Durchbruch geschaffen, Meilenstein erreicht, mehr Energie rausgeholt, wieder reingesteckt. Ja, wenn man sich das aus wissenschaftlicher Sicht betrachtet, war die Erkenntnis der Forscher, die das da veröffentlicht haben, was ganz anderes. Nämlich die haben gesagt, also die Energie des Laserstrahl S, was diese Wasserstoff kann oder getroffen hat und dass Helium daraus entstanden ist, die war tatsächlich geringer als die Energie, die rausgekommen ist. Also insofern stimmt, dass die Energie des Gesamtprozesses, also wie erzeugt man überhaupt diesen Laserstrahl, wie erzeugt man dieses Feld? Weil es muss ja ein Plasma gemacht werden, wie wenn diese Magnete, also dieser riesen Technikaufwand da war ungefähr noch jetzt nicht erschrecken, ungefähr 1000 mal mehr Energie reingesteckt, wie man rausgeholt hat. Das heißt, aus wissenschaftlicher Sicht war das schon ein kleiner Meilenstein, wo man sagt okay, es funktioniert, aber das ist noch weit, weit weg. Wir brauchen noch 15 Jahre, 20 Jahre vielleicht, vielleicht noch länger, bis das zu sammeln ist. Und die New York Times hat gepostet Durchbruch geschafft. Das funktioniert jetzt eben noch nicht. Und das ist das was, was du auch meinst. Und deswegen passt dieses Beispiel mit Korona.

Volker

Ja, es ist völlig ungeeignet. Also, und da muss ich auch aus journalistischer Sicht sagen, das ist auch oder ich verstehe gar nicht, warum man sowas macht. Normalerweise muss man da auf die Bremse treten und nicht jede Schlagzeile mitnehmen. Ich weiß nicht, ob es dem ein oder anderen so geht, wie mir die Redewendung aller guten Dinge sind. Drei hat ihren Ursprung in einem alten Volksglauben, die besagt, dass Ereignisse oder Taten oft beim dritten Versuch erfolgreich sind, ist eine Vorstellung, die in vielen Kulturen verbreitet ist. Das wollte ich noch loswerden.

Thomas

Ja, das ist ein schönes. Schön, dass du nachgeschaut hast. Danke dir. Jetzt überleg mal, ich bleibe dabei, dass es ein Glaubenssatz ist. Überleg mal, Walt Disney hätte diesen Glaubenssatz geglaubt, hätten.

Volker

Wir keine Micky Maus. Ja. Ja.

Thomas

Dann hätten wir kein Disneyland und Disney World und keine Micky Maus. Und wir hätten kein Milliarden Dollar Unternehmen auf dieser Welt. Weil, ich weiß nicht, 160 Banken hat er angesprochen. Also man könnte auch sagen, alle guten Dinge sind 160.

Volker

Hier steht noch steht noch. Das Sprichwort wird oft verwendet, um Ausdauer und Beharrlichkeit zu betonen. Wobei ich jetzt ganz ehrlich sagen muss Bei jedem Marketingtest würde ich bei drei nicht viel erreichen.

Thomas

Es gibt ja wunderschöne Beispiele. Thomas Alva Edison zum Beispiel. Wie viele 1000 Drähte hat er getestet, bis er die Glühbirne funktionsfähig hatte? Ich weiß nicht, zigtausend. Ich will jetzt keine falsche Zahl in den Raum setzen, aber unglaublich viel. Also deutlich mehr als drei. Also da sieht man mal ja, die Idee ist gut. Beharrlichkeit. Also öfter probieren. Beim ersten Mal nicht sofort aufgeben. Aber nimm mal unsere kleinen Kinder. Ja, du und ich und alle kleinen Kinder dieser Welt. Stell dir vor, die werden werden. So wie. Wie viele Menschen heute sind. Die fangen an, stellen sie sich erstmal hin und kippen um, weil das Gleichgewichtssinn noch gar nicht ausgeprägt ist und laufen nicht aus. Scheiße, ich habe es probiert, funktioniert nicht. Und wenn die das nur dreimal probieren würden, würde heute niemand laufen. Niemand. Ja oder?

Volker

Schöne Idee. Also ich bleibe.

Thomas

Dabei, es ist ein Glaubenssatz. Die Idee hintendran ist gut. Also Beharrlichkeit. Ja, aber mit drei das Wort drei und die. Beharrlichkeit ist kein für mich passendes Wortpaar. Okay, gut. Natur und Umwelt.

Volker

Natur und Umwelt, also Natur ist alles, was lebt, was grün ist, was Umwelt ist. Alles kann alles sein. Ich bin in meiner Umwelt hier im Büro ist auch künstlich geschaffene Umwelt. Ja.

Thomas

Fällt mir gerade ein neues Wortpaar ein, was da reinpasst. So Wetter und Klima. Also in meiner Welt lasse ich aber mit mir gerne diskutieren. Wäre Natur so was diese diese physische Welt mit den mit den organischen Prozessen. Das ist völlig unabhängig vom menschlichen Einfluss und Umwelt. Das umfasst die Natur, ist also ein Teil davon. Da ist aber auch die Interaktion zwischen der der Natur, also der natürlichen Welt und der von dem Mensch geschaffenen Elementen mit dabei. Also wir beeinflussen ja unsere Umwelt, wissen wir durch durch alle möglichen Dinge und das ist das, was Umwelt ist. Ich sage mal so, du kennst diesen Spruch mit mit Klima usw wir können unsere Umwelt zerstören, wir können uns selber zerstören. Die Natur können wir nicht zerstören, das Leben können wir nicht zerstören. Das ist völlig unmöglich. Das schaffen wir nicht, Das ist dazu zu mickrig dafür. Wir können die Umwelt so verändern, dass wir nicht mehr drin leben können. Es wird aber die Natur weitergeben, also die Natur. Natur bei uns existiert seit über 4 Milliarden Jahren und sie hat alle möglichen Katastrophen überlebt und ist so beständig, Da haben wir keinen Einfluss drauf.

Volker

Es gibt ja die Szenarien, wenn der Mensch nicht mehr da ist, wie lange es dauert, bis sich Natur das wieder zurückerobert. Und ja, das ist das eine Frist von von 500 Jahren, wo die ein Großteil der Spuren verschwunden sind. Das ist wirklich unglaublich, wie schnell das geht, wie Pflanzen Häuser eingenommen haben. Also das geht ganz, ganz, ganz schnell. Ja, ich.

Thomas

Ich denke immer drüber nach, wenn ich so sehe, Ausgrabungen, wo irgendwelche ich sag mal so römisch römische Stelle ausgegraben werden, hier bei uns in Mainz oder so, wo ich denke, wie viel Meter müssen die denn graben, um das zu finden? Was ist denn in den 2000 Jahren passiert? Haben doch Menschen gelebt. Also Mainz war ja schon ewig besiedelt. Ja und trotzdem müssen sie zig Meter tief graben deswegen. Die 500 Jahre sind wahrscheinlich so, dass du gar nichts mehr findest. Der also das geht wahrscheinlich viel schneller. Ja okay, weiter Arbeit und Beruf.

Volker

Beruf kommt von Berufung. Das heißt, da steckt mehr drin. Ja, das heißt, im besten Fall habe ich eine gute Wahl getroffen. Augen auf! Bei der Berufswahl heißt es ja, Arbeit ist für mich jetzt erstmal so ein Begriff. Was wegarbeiten, abarbeiten ist erstmal mit Schweiß und Anstrengung verbunden. Hm, also das ist so der Spruch Ich gehe auf Arbeit, den ich immer ganz gruselig finde, weil ich den gar nicht verstehe, weil ich gehe ja gar nicht da drauf, aber du hörst den manchmal. Das finde ich einen ganz schrecklichen, ganz schrecklichen Spruch.

Thomas

Also wir haben ja vorhin das Thema Wissenschaft gehabt und es gibt ja eine Formel für Arbeit. Und in der Formel für Arbeit ist ein Faktor, der sich von Kraft unterscheidet, nämlich Arbeit ist Kraft mal Zeit. Okay, das heißt, du gehst auf Arbeit ist sozusagen. Du verbringst jetzt eine Zeit auf der Arbeit, während dein Beruf du musst ja gar nicht ausüben, da fehlt der Faktor Zeit. Mal so gesehen, das fällt mir gerade so ein bisschen ein.

Volker

Weil ich bin ja. Also als Beispiel, wenn du jetzt jemand nimmst, der ist Notar, das ist sein Beruf, dann hat er oft, wenn er im Ruhestand ist, Notar a.D. Da stehen außer Dienst. Genau. Ja, und?

Thomas

Und wenn du dann sagst Berufung. Ja, Ja, wenn, dann. Wenn das deine Berufung ist. Und du machst aber was ganz anderes, weil du erst mal Grundkapital brauchst und arbeitet als Tellerwäscher, um deine Berufung, dein Beruf später ausüben zu können oder so? Also das ist glaube ich, der Faktor Zeit spielt eine große Rolle, wenn man es mal rein wissenschaftlich physikalisch sieht und wenn man es ein bisschen davon wegnimmt, dann würde ich jetzt sagen, Arbeit bezieht sich eben das auf so eine Tätigkeit. Also Tätigkeit ist ja auch das der Zeitfaktor drin, die so körperlich oder geistig ausgeführt wird und eben und das ist auch ganz wichtig oft im Austausch für irgendwas steht, also gegen Entlohnung oder gegen Honorar oder gegen eine Bezahlung. Ein Beruf ist ja spezifischer und und bezeichnet diese Was haben wir gesagt? Berufung oder Profession? Und das erfordert zum Beispiel oftmals eine Ausbildung oder eine Qualifikation oder eine Leidenschaft und so, das ist schon ein Unterschied. Und ich merke.

Volker

Gerade, ich bin in beiden Kategorien nicht zu Hause. Das ist, wenn ich nicht gerade drüber nachdenke, Also ja, natürlich ist Buchhaltung, Wenn man damit zu tun hat, ist Arbeit. Es gibt auch Sachen, die mache ich nicht gerne. Das würde ich dann vielleicht als Arbeit bezeichnen, aber ich rede mir das dann auch schön und sage, es gehört dazu, dass ich das andere machen kann und darf. Insofern nehme ich es dann auch einfach so, wie es ist. Und wenn ich jetzt Beruf sage ja, was bin ich denn? Bin ich Moderator? Bin ich Sprecher? Bin ich Verleger? Bin ich Geschäftsführer? Hm.

Thomas

Ja, alles.

Volker

Genau.

Thomas

In dieser Definition stand nicht drin, dass du nur einen Beruf haben darf.

Volker

Aber was ist dann die Rolle? Weißt du das? Ich fühle mich in ganz vielen Bereichen berufen.

Thomas

Ja, ja, absolut. Das ist ja okay. Wir haben ja auch schon mal einen anderen Podcast darüber gesprochen, über Personalities und Personalities, verschiedene Rollen. Wir könnten jetzt, wenn wir arbeiten würden, wenn du Klient wärst. Von mir könnte man zum Beispiel überlegen Was ist denn die gemeinsame Überschrift über den verschiedenen Professionen, die du da hast? Gibt es eine gemeinsame Überschrift oder so? Ja, aber es ist so, wie du sagst. Also ich finde es auch sehr schön, dass es so unterschiedliche Berufungen gibt. Ich denke auch bei uns im Verlag die Verträge zu gestalten und und zu machen. Das ist für uns ist das Arbeit. Wir haben eine tolle Mitarbeiterin, die Sarah. Für die ist das tatsächlich eine Berufung. Die macht das gerne. Es ist unfassbar, oder Die freut sich darüber, dass es machen kann. Die macht das gerne. Und wir sagen Ja, wir sind froh, dass es jemand gerne macht. Ja.

Volker

Das kann man einfach so stehen lassen. Aber es ist ja, das ist ja das Schöne und es geht immer darum, einen Ausgleich zu finden und und Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessenlagen zusammenzukriegen.

Thomas

Das ist eine schöne Überleitung zum nächsten Wortpaar Intelligenz und Weisheit.

Volker

Oh, das ist ja jetzt spannend, vor allen Dingen in Zeiten von künstlicher Intelligenz. Das ist, wobei Intelligenz ja auch noch als emotionale Intelligenz oft daherkommt. Ja, das heißt, das ist durchaus jemand, der gar nicht so viel weiß, hat trotzdem eine Fähigkeit, Dinge gut zu machen oder sehr gut zu machen oder sie erfolgreich zu machen. Und Weisheit, das ist das ja schon fast erleichtert, erleuchtet. Das heißt, ich stehe über den Dingen.

Thomas

Ja, das ist. Ich finde es sehr, sehr spannend. Vor allen Dingen was ist Intelligenz, Wie misst man das? Da kann man auch ein riesen Fass aufmachen. Das schenken wir uns jetzt. Ich glaube, das ist da schon viel drüber erzählt worden. Ich versuche es mal so ein bisschen als Definition. Intelligenz bezieht sich so ein bisschen auf die Fähigkeit zu lernen. Ja, das ist ja, weil du sagst, künstliche Intelligenz dann zu verstehen, da hört schon ein bisschen auf bei der künstlichen Intelligenz, weil versteht, was ich davon nehmen will. Oder macht das einfach nach einem mathematischen Algorithmus? Ja, ich glaube.

Volker

Definitiv versteht er das System. Versteht mich nicht.

Thomas

Das noch nicht. Es gibt ja dieses erweiterte, die erweiterten Modelle, wo man jetzt dran ist, dass auch so langsam ein Verstehen dazu kommt. Noch sind wir nicht so weit. Also das ist zum Beispiel was, also die Fähigkeit zu lernen, zu verstehen und ihm Probleme zu lösen. Und ich glaube lernen und Probleme lösen, das kann die KI schon verstehen. Noch nicht so Weisheit also als andere Perspektive dahin. Das sind so diese intellektuellen Fähigkeiten, wo zum Beispiel Lebenserfahrung reinkommt, aber auch Urteilsvermögen, Ethik, Empathie, Moral, Geschichten und sowas, wo wir sagen oder wie du sagen würdest Bauchgefühl, Lebenserfahrung.

Volker

Das heißt es gibt ja, also das ist etwas, wo ich auch weil manche Leute ja sagen, sie wären noch mal gerne jung und dann sage ich Nein. Also tatsächlich möchte ich meine Erfahrung nicht missen, weil sie führen dazu, dass man einfach ich habe mal den Spruch gehört manchmal oder auch immer öfter nicht mehr durch den Reifen springt, also den du hingehalten bekommst. Mit zunehmender Lebensweisheit sagst du Nee, brauche ich nicht, Ne, kenne ich schon. Oder all diese Dinge. Ja. Ja, genau.

Thomas

Und wie gesagt, in Zeiten von von KI, künstlicher Intelligenz oder eben die erweiterten Modelle, die jetzt wahrscheinlich noch dieses Jahr kommen und und überrollen werden. Ich glaube, wir brauchen keine Angst zu haben. Es ist ein Hilfsmittel, es ist ein Werkzeug und es ist eine tolle, tolle Geschichte, die Menschen geschaffen haben, die Menschen. Ich glaube, ich persönlich glaube nicht, dass es ein Ersatz gibt und ich bin da sehr, sehr optimistisch. Ich drücke es mal so aus Ich weiß nicht, was kommt, wir nutzen es als Unterstützung. Es ist jetzt ganz neu rausgekommen der Copilot für für Office Programme und ich habe Beispiele gesehen. Das ist einfach toll. Ja, du kriegst eine lange Email und willst wissen, Was steht da drin? Sag mir mal kurz, was da drin steht, dann kriegst du in einem Satz gesagt, was da drin steht. Ja. Werden wir dann überflüssig? Wir werden produktiver. Und alle schreien danach, dass die Arbeitszeit geringer werden soll. Von den Lokführern angefangen bis bei uns im Verlag schreibt jemand ein sensationell cooles, tolles Buch über die TagesWoche. Ich glaube, dass das Dinge sind, die uns helfen, diese Wünsche zu realisieren.

Volker

Also du weißt, ich stehe mit Excel auf Kriegsfuß. Dank Chat ist das vorbei. Genau. Also, ich habe klassische Anwendungen dieser Woche. Ich habe E Mail Adressen gebraucht. Ich habe aber nicht alle gebraucht, sondern nur welche aus bestimmten Spalten. Es war ein Befehl. Ja, und dann habe ich eine Liste. Und ich habe sie auch schon, so, dass ich sie gleich benutzen kann, weil ich sage dem System bitte mach sie mir so, dass ich sie gleich in den Mailverteiler geben kann.

Thomas

Und wenn du dann. Ich kenne diese Liste, wir haben sie ja verwendet. Wenn du dann in Zukunft sagst und überprüft bitte die E Mail Adressen, ob sie auch funktionieren, dann hätten wir auch die eine ohne das fehlende DE gefunden. So habe ich sie mit meiner Lebenserfahrung, mit meinem Urteilsvermögen und Empathie gefunden. Ich habe darauf geguckt. Mit der einen Adresse stimmt was nicht. Warum ist die nicht unterstrichen, warum es da kein Link draus gemacht worden? Aha, weil das DE fehlt. Ja, und das ist eben das ist genau der Unterschied. Das ist das, was die nicht kann. Es versteht nicht, was es da tut, sondern es macht einfach deine Anweisung. Und deswegen ist es unsere Aufgabe, deine Aufgabe sozusagen in dem Fall und überprüft bitte, ob das eine sinnvolle E Mail Adresse ist. Das hast du nicht gesagt. Deswegen hat das System das nicht gemacht. Und ich habe mit meiner Lebenserfahrung gesagt, das kann überhaupt nicht sein, dass eine Email Adresse keinen Punkt irgendwas hintendran hat.

Volker

Also ich habe den zweiten Datensatz, das. Überprüft. Und das beim ersten Unterlassen. Das stelle ich gerade fest. Ja.

Thomas

Ja. Schönes Beispiel. Also ganz.

Volker

Ich war so glücklich, dass es funktioniert.

Thomas

Ja, absolut. Es ist sensationell. Ist cool. Das heißt? Das ist ja das, was viele sagen. Diese neue Berufsbezeichnung. Prompt Engineer. Also, das ist ja eine Ingenieurkunst, einen vernünftigen Prompt zu machen. Da machen wir mal eine schöne Podcastfolge drauf. Wie funktioniert. Das habe ich mir direkt mal auf. Machen wir noch einen. Freundschaft und Kameradschaft. Oh.

Volker

Also eben Kameradschaft. Das bringe ich jetzt so in Organisationen. Bundeswehr, THW, Feuerwehr, Polizei. Das bringe ich in einen fast wieder beruflichen Kontext oder in einen Organisationskontext. Da fremdele ich ein bisschen mit. Das ist irgendwie nicht meine Welt. Und Freundschaft ist das, was ich aus Vertrauen bildet. Ja, genau das steckt da drin. Freundschaft kann alles. Also Freundschaft kann überall entstehen, zwischen den unglaublichsten und Kameradschaft. Es sind wahrscheinlich trotzdem ähnliche Charaktere, weil das sind Menschen, die sich für irgendwas entschieden haben und dann in vielen Bereichen sogar massiv ähnlich ticken. Ich kann aber Freundschaften unterhalten mit Menschen, mit denen ich wirklich fast nichts gemeinsam habe.

Thomas

Ja, das stimmt. Und du wirst auch gleich sehen, warum ich dieses Wortpaar gewählt habe. Weil wir haben ja was vor. Da werden wir gleich ein bisschen anteasern. Und dann verstehst du vielleicht, warum ich mir darüber Gedanken mache. Und zwar also ich sage mal aus meiner Sicht und die stimmt ziemlich gut überein mit einer Freundschaft. Das sind so persönliche Beziehungen, auch sehr enge persönliche Beziehungen, immer zwischen Menschen. Und das beruht im Wesentlichen auf auf gegenseitigem Vertrauen und auch Unterstützung und Erfahrung. Also das im Prinzip das, was du gesagt hast, ja, Kameradschaft, das ist so ein bisschen das Gefühl der Verbundenheit und der Solidarität. Das ist eine andere Basis. Das ist, wie du richtig gesagt hast, oft so in Arbeitsumgebungen, Feuerwehr oder auch Teammitgliedern. Aber nur dann, wenn dieses Gefühl der Verbundenheit da ist. Also zum Beispiel bei Teammitgliedern, bei uns im Verlag. Die wissen alle, warum wir das machen, also wofür wir brennen, welche Delle wir ins Universum hauen wollen. Und deswegen steht bei uns auf der Webseite Mentoren Verlag und unter unser Team eben auch über uns steht eben auch, wofür wir brennen, also unsere, unsere Ideen und unsere Visionen. Auch unsere Werte, die da drin und unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen leben das und fühlen sich dessen verbunden. Und wenn du solche Communitys aufbaust, das ist eben auch ein Begriff, der da reinkommt, dann reden wir in der Community. Aus einer Community kann sich eine Freundschaft entwickeln, aber in der Community ist dieses Gefühl eines gleichen Themas, einer Verbundenheit, einer Solidarität zu einem Thema. Zum Beispiel die Community. Wie schreibe ich einen Bestseller, wo wir etwas aufbauen, wo es nicht nur darum geht zu sagen wir als Experten, unser ganzes Team, wie aus unserer Sicht, aus der Marketingsicht? Markus Vielleicht als aus Sicht des Verlags Agenten oder eben Programmleiters oder mal die ein oder andere Lektorin, die dazukommt oder oder oder, sondern eben auch untereinander von dass sich da das Gefühl der Verbundenheit das soll. Wir haben ein gleiches Ziel, wir wollen Bestseller schreiben und es gibt eine Unterstützung gegenseitig und da ist die Kameradschaft. Heute könnte man das durch ein neues Wort ersetzen, sozusagen diese Community, während Freundschaft was anders ist. Aus so einer Community können sich einzelne Freundschaften herausbilden. Das hat aber eine Community ist nicht zwangsläufig. Die Menschen sind nicht zwangsläufig befreundet. Das ist das glaube ich, schon so.

Volker

Ich habe noch so ein Punkt, weshalb ich mit mit Kameradschaft fremdeln, weil bei Kameradschaft sehe ich so ein fremdes Ziel über einer Gruppe. Ja und und ich glaube, wenn wir jetzt das in die Verlagswelt jetzt bei uns übertragen würden, haben wir ein Ziel. Aber ich sage mal, da kann natürlich auch was dazukommen oder da können auch kleine Veränderungen kommen, das heißt, das ist nicht so, ich sage, das ist nicht zu 100 % festgeschrieben, sondern da gibt es nur so ein paar Grundwerte. Aber es können sich auch Dinge ändern und deswegen passt für mich dieses Kameradschaft jetzt in diesem Kontext nicht.

Thomas

Ja, einverstanden. Absolut einverstanden. Deswegen finde ich dieses neue Wort oder diese neue oder die andere Bezeichnung, sage ich mal so, wo wir sagen, wir sind in der Community viel, viel besser, Weil wenn ich so auf das Wort schaue, ich habe das hier vor mir auch mal aufgeschrieben, da fällt mir auf, das hat auch eine Konjunktion in eine Vergangenheit, mit der ich mich nicht identifizieren will. Ist ja so im militärischen Bereich und so das. Deswegen bin ich bei dir, lass uns statt Kameradschaft Community nehmen und dann hat es eine ganz andere Geschichte oder so.

Volker

Machen wir das genau.

Thomas

Perfekt. Wir machen wir noch.

Volker

Einen, machen wir noch.

Thomas

Einen, machen wir noch, der dazu passt. Ich hätte noch andere, aber ich hätte einen, der besser passt jetzt, aber der ist mir zu negativ. Da wir nur noch einen machen wollen, lass uns Erfolg und Leistung nehmen.

Volker

Spannend, spannend, spannend, spannend. Auf den ersten Blick hängt es. Zusammen. Muß es aber nicht. Also ich kann auch Erfolg haben ohne Leistung. Ja oder?

Thomas

Für mich hat Erfolg immer was mit dem Erreichen von Zielen zu tun. Also es gibt so eine wissenschaftliche Definition, die ich irgendwo mal gelesen habe. Ich weiß leider nicht mehr bei wem. Erfolg ist immer der Grad der Zielerreichung und das stimmt gar nicht, ist unvollständig. Erfolg ist der Grad und die Art der Zielerreichung. Also beides Grad und Art. Das bedeutet, wenn du das Ziel hast, unter der Brücke zu wohnen, weil zu wohnen, weil du dann das Gefühl hast, unabhängig zu sein und du schaffst es, unter der Brücke zu leben, dann bist du erfolgreich, wenn du ein anderes, du persönlich ein anderes Ziel hast. Oder ich will sagen unter der Brücke wohnen ist nicht so toll. Wir wollen gerne Ja, hier am am Rheinufer mit Blick auf den Niederwalddenkmal wohnen, so wie wir. Dann ist unter der Brücke kein Erfolg. Wenn ich da landen würde, das heißt und Art die Art ist deswegen ganz wichtig, weil wenn du das Ziel hast, Millionär zu werden und überfällt eine Bank, dann hast du vielleicht ein Ziel kurzfristig erreicht, vielleicht sogar langfristig. Der ein oder andere soll es ja schon mal geschafft haben. Weiß es nicht. Die meisten werden zum Glück geschnappt. Die Wahrscheinlichkeit ist gering, Wahrscheinlichkeit.

Volker

Ist gering, aber.

Thomas

Die Art und.

Volker

Banken haben auch gar nicht mehr so viel Geld.

Thomas

Aber es geht ja um die Art ja, das heißt, ist es moralisch und ethisch etwa etwas Großartiges, diesen Erfolg zu erreichen und damit fallen diese Dinge weg? Also da geht es immer um Erreichen von Zielen. Aber zum Beispiel Ziel kann auch Anerkennung sein. Das Erzielen von Anerkennung ist auch Erfolg.

Volker

Ja, und das das Ding an der Sache ist Für mich hat Erfolg natürlich auch mehrere Kategorien. Das heißt, wir haben jetzt gerade bei einem Buch dann dann sehen wir, es ist noch nicht da, kommt erst im nächsten Monat und dann sind irgendwie 120 Vorbestellungen da. Ja, genau, das ist ein.

Thomas

Erfolg, weil es auch diese Anerkennung mit dabei ist, dass du sagst, da haben wir irgendwas richtig gemacht, da kommt irgendwas bei den Leuten an, das ist ja klasse.

Volker

Also bevor man richtig eingestiegen ist, bevor man all die Maßnahmen gestartet hat, merkt man okay, da haben wir einen richtigen Riecher gehabt. Genau. Aber du erwischt mich jetzt gerade hier gerade. Muss ich echt so ein bisschen. Weil dieses dieses Leistung ja das. Ich überlege jetzt gerade, ob ich hier noch an Glaubenssätzen arbeiten muss, weil wir haben ja auch gerade die Diskussion, dass viele Geld bekommen. Bürgergeld leistungslos. Wo ich gerade feststelle, das triggert mich ein bisschen, dieses Wort, damit muss ich mich echt noch mal auseinandersetzen, weil ich gefühlt sage, wir leben in einer Leistungsgesellschaft und bauen das gerade manchmal hier und da auch ab. Aber ich habe mich in der Leistungsgesellschaft immer ganz wohlgefühlt. Ja, ja.

Thomas

Wenn Leistung die Folge der Anerkennung hat, ja, dann ist es dann Erfolg. Wenn es dein Ziel ist, eine Leistung zu erbringen, Also Leistung, um das mal aus meiner Sicht zu definieren. Das ist was, was sich auf Fähigkeiten bezieht oder auch was mit Mut erreicht wurde, aber was auch mit Anstrengung zu tun hat.

Volker

Genau das schwingt halt mit. Leistung bedeutet immer Ich messe mich, ich bin da ist auch ein bisschen Konkurrenz mit dem Wort ja und das.

Thomas

Ist aber oft nur um Leistung geht, dann ist es auch unabhängig davon, ob das andere anerkennen oder nicht. Das ist bei Erfolg ja, wenn er dann den Nobelpreis kriegt, dann wird deine Leistung honoriert und dann wird es ein Erfolg. Also für dich selber ist es trotzdem Erfolg, wenn es dein Ziel ist, ja, aber die, die diese Anerkennung fehle, das wäre so vielleicht diese Unterschied und ich weiß nicht, ob mit den Glaubenssätzen da. Ja also auf der einen Seite ich finde dieses soziale Prinzip schon gut, dass man ohne eine Leistung sozusagen am Leben erhalten wird. Die Höhe und die Bedingungslosigkeit weiß ich nicht. Wenn, dann würde ich ganz bedingungslos machen und sagen bedingungsloses Grundeinkommen und Leistung wird honoriert, ja ganz massiv und wird nicht bestraft, wie es oftmals gefühlt heutzutage der Fall ist. Also das ist ein riesen Fass was man da aufmachen kann. Ich glaube, wenn unsere Zuhörer und Zuschauer einen mitnehmen, dass das Wort Mut mit drin vorkommt und das ist etwas mit dem Grat und der Art der Zielerreichung zu tun hat, was ja bedingt, dass ich mir erstmal Ziele setzen muss. Wo will ich überhaupt hin? Was? Wieso visualisiere ich mir dann für meine Zukunft in einem Monat, In einem Jahr, In zehn Jahren? Welche Stelle willst du ins Universum hauen usw. Das sind doch so Fragen. Ich glaube, dass die beiden Dinge sehr nah zusammen sind, aber im Detail schon unterschiedlich sind. Auch unterschiedlich konnotiert sind. Spannend.

Volker

Das ist jetzt hier drei Ausgaben mit ein bisschen Philosophie auch dabei. Ne, ja, aber ich finde Sprache ist ist so toll, wir können so viele Sachen damit ausdrücken, wir können damit auch verletzen. Und deswegen, finde ich, ist es wichtig, immer wieder aufzupassen und aber trotzdem nicht. Da sind wir wieder bei Mut. Auch nicht den Mut verlieren, manchmal Dinge zu sagen, auch wenn man vielleicht nicht 100 % den richtigen Ton trifft.

Thomas

Ja, noch anders als als als Hoffnungsträger, oder? Ich habe wir machen da eine später eine andere folge ich eine zusätzliche Folge noch mal mit ein paar Worte und ich weiß auch schon zu welchem Anlass. Und zwar wenn wir da wenn wir dieses Community Thema, von dem ich vorhin gesprochen habe, aufgesetzt haben. Da gibt es auch schöne Wortpaare dazu, aber jetzt um einen schönen Abschluss zu finden. Ich glaube, das mit dem ich habe gedacht, Erfolg und Leistung, wer dieser positive Abschluss. Aber du hast vollkommen recht, diese Leistungsgesellschaft und und und. Da darf man noch mal. Ein bisschen drüber genauer gucken deswegen. Ich habe mir erst ein paar rausgesucht, was wirklich ein schöner Abschluss ist für diese Dreierserie. Alle guten Dinge sind drei und zwar Hoffnung und Optimismus.

Volker

Ja, gehört für mich tatsächlich richtig zusammen. Also das heißt, wenn ich Hoffnung habe, dann bin ich auch optimistisch.

Thomas

So bedingt sich das wirklich beides. Also Hoffnung. Für mich ist Hoffnung so ein Gefühl, auf alle Fälle. Und zwar ein Gefühl der Erwartung und von dem Wunsch, dass bestimmte Dinge eintreten. Das ist die Hoffnung.

Volker

Genau das wird. So habe ich das jetzt gar nicht gesehen. Aber wenn du das so ausbreitet manche, manche benutzen es ja auch. Die Hoffnung stirbt zuletzt oder sowas so als als letzte Hoffnung. So sehe ich das gar nicht. Hoffnung ist für mich einfach. Da ist realistisch, dass das so funktionieren kann. Dann habe ich.

Thomas

Für mich schon so eine allgemeine Einstellung. Das ist so eine Grundeinstellung, die so positive Erwartungen auf zukünftige Ereignisse ausgerichtet ist. Ja, ich bin grundsätzlich optimistisch, optimistisch, optimistisch. Das ist so für mich viel allgemeiner. Das ist so eine Grundhaltung Wie stehe ich dem Leben gegenüber?

Volker

Genau. Also ich genauso. Also das heißt, was erwarte ich jeden Tag, wenn ich aufstehe? Und oft erfüllt sich dann auch die positive Erwartungshaltung. Es gibt aber auch Tage und da ist dann Optimismus auch als richtig gefragt, dass man es aktiv lebt, weil es gibt ja manchmal Tage, du machst das E Mail Postfach auf und dann geht es los mit Zack, zack, zack, zack, zack Und das viele Sachen zu lösen und dann immer darauf schauen das.

Thomas

Für mich ist es tatsächlich so, dass Hoffnung nicht so positiv besetzt ist, sondern der Optimismus positiv, weil auch Hoffnung ist für mich sehr passiv. Also du setzt dich hin auf deinen Stuhl oder legst dich auf die Couch und denkst Ich hoffe, dass das jetzt gut geht, machst die Augen zu, Hoffentlich sieht mich keiner. Hoffentlich klappt das. Hoffentlich kann ich nächsten Monat meine Miete bezahlen. Hoffentlich werden viele Bücher verkauft. Hoffentlich. Hoffentlich. Während Optimismus. Du tust etwas und und weißt im tiefsten Inneren deiner Seele. Das funktioniert, weil du eine optimistische Grundeinstellung hast. Und dann? Dann wird das auch umgesetzt werden, weil du ganz anders rausgeht. Wenn du nicht mit dem nächsten Kunden Telefon ierst, der spürt dein Optimismus, deine Grundhaltung, deine positive Erwartung. Das ist nicht so passiv. Das Dieser Optimismus ist für mich aktiv. Du tust etwas.

Volker

Ja gut. Jetzt, jetzt, jetzt, jetzt werden wir ganz philosophisch am Schluss hier. Denn Hoffnung kannst du nur auf etwas haben, wenn du aktiv bist.

Thomas

So sollte es sein.

Volker

So sehe ich das nämlich. Und deswegen habe ich vielleicht diese Begriffe auch beide. Also wenn du.

Thomas

Das so siehst, bin ich bei dir. Ja.

Volker

Weil ja, weil wenn das Beispiel, was du jetzt sagst, wenn ich am Stuhl sitze und ich habe die Hoffnung, dass ich in meinem Leben was ändert, wenn ich von dem Stuhl nicht runter komme, wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit.

Thomas

Eine kleine Geschichte. Oder in Louisiana. Das Hochwasser ist da. Ja, Mississippi Delta und ein Mann sich auf das Dach seines Hauses rettet. Und das Wasser steht schon fast bis ganz oben. Und dann kommt ein Rettungsboot vorbeigefahren. Er sagt Nee, nee, fahrt mal weiter, Gott hilft mir. Ja, Und dann kommt ein Hubschrauber und will das Seil runterlassen. Das fliegt weiter. Gott hilft mir. Und dann kommt noch irgendwas. Habe ich jetzt vergessen. Und dann, ja, schickt er die auch weg und sagt Gott hilft mir. Und dann ertränkt er halt und steht dann da an der Tür und sagt Ja, Gott, wieso hast du mir nicht geholfen? Ich habe doch so viel Hoffnung in dich gehabt und und so einen starken Glauben. Und dann sagt er Mit dem Mann, den wir uns immer vorstellen mögen da oben, das sagt doch mal, was willst du eigentlich von mir? Ja, ich habe dir ein Boot geschickt. Ich habe den Hubschrauber geschickt. Ich habe das gemacht. Du hast sie alle weggeschickt. Was soll ich noch alles machen? Das ist das, was ich meine. Mit Hoffnung. Dieser Optimismus ist. Sagt Hey, das ist jetzt ein Zeichen. Da schickt man Rettungsboote, schickt man Hubschrauber und so, Das ist für mich dieses Aktivere, das ist so für mich das, was es ausmacht. Und bei diesem Optimismus, der gehört für mich eben dieser Mut dazu. Und deswegen, ob du jetzt willst oder nicht, wer hört es auf beim optimistisch sein und beim Aktiv sein und beim Erfüllen von Wünschen und Erwartungen? Da wünsche ich unseren Zuhörern und Zuhörerinnen Allzeit Bleiben Sie mutig.

Sprecher 2

Der Unternehmerakademie Podcast. Wir machen aus Menschen mit Know how Unternehmer mit Erfolg.

Volker

Werbung.

Sprecher 2

Was passiert, wenn der Chef oder die Chefin eine Auszeit nimmt und die Angestellten auf sich allein gestellt sind? Christian Puckelsheim und Michael Habeck beschreiben in ihrem Buch Radikal weg die Herausforderungen für Unternehmer und Mitarbeiter, welche Vorbereitung notwendig ist und worauf unbedingt zu achten ist bei einer Auszeit radikal weg. Wenn der Chef ein Jahr Auszeit nimmt und das Unternehmen dennoch funktioniert. Erschienen im Mentorenmedia Verlag www. Mentorenverlag.de.