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Wir leben in einer Zeit der Multikrisen und rasanten Veränderungen. Was braucht es heute wirklich, um ein Unternehmen sicher und erfolgreich in die Zukunft zu führen? Anlässlich der Neuerscheinung des Sammelbands „Unternehmensstärke: 15 Essays für mehr Erfolg“ (jetzt als Taschenbuch im Mentoren Verlag) sprechen wir über innovative Lösungsansätze, die weit über Standard-Management-Theorien hinausgehen.
Das Buch vereint die Expertise von 15 führenden Köpfen und bietet einen Leitfaden für die praktische Umsetzung im Unternehmensalltag. In dieser Episode diskutieren wir, wie Sie transformative Kompetenzen aufbauen und Krisen als echte Entwicklungschancen nutzen.
Die Kernthemen & Einblicke aus dem Buch:
Wir werfen einen Blick auf die Essenz jahrzehntelanger Erfahrung für den Mittelstand und zeigen auf, warum gerade jetzt ein Umdenken in der Beziehung zu Mitarbeitern, Kunden und Partnern notwendig ist.
Über das Buch:
Der Sammelband Unternehmensstärke enthält Beiträge von Experten wie Marion Masholder, Dr. Nikolai A. Behr, Thomas Bayer, Simone Allard und vielen weiteren Vordenkern. Es ist ein Muss für jeden, der seine Führungsqualitäten schärfen und sein Unternehmen zukunftssicher aufstellen möchte.
Gemeinsam mit Ihnen nimmt sich Thomas Göller circa eine Stunde Zeit. In diesem intensiven Meeting klären Sie zusammen:
Im Anschluss entscheiden Sie in Ruhe, ob Thomas Göller etwas für Sie tun kann. Und Ihr Mentor Thomas Göller entscheidet, ob er Sie als Klient oder Klientin begleiten möchte,
Natürlich findet dieses Gespräch ohne jede Berechnung und völlig unverbindlich statt.
Und noch was: Teilen Sie diese Episode gerne mit Ihrem Netzwerk!
Intro
Der Unternehmer Academy Podcast. Wir machen aus Menschen mit Know How Unternehmer mit Erfolg
Volker
Heute ein Älteres Gespräch im Unternehmer Academy Podcast, aber es ist durch eine Neuerscheinung ganz aktuell geworden, und zwar das Buch. Unternehmensstärke 15 Essays für mehr. Erfolg. Vor ein paar Jahren kam das Buch als Hardcover raus, jetzt gibt es seit einigen Tagen die günstigere Taschenbuch Variante dieses Buches, den gleichen Inhalt, nur günstiger. Der Link ist natürlich in den Shownotes, um was es genau in diesem Buch geht und für wen dieses Buch geeignet ist. Das alles jetzt im Unternehmer Academy Podcast.
Der Mentoren Media Verlagstalk im Vinamarium. Thomas Wir beginnen wie immer, bevor wir unseren Gast heute vorstellen, kommen wir gleich dazu, beginnen wir immer mit so einem kleinen Werbeblock, das wir ins Verlagsprogramm schauen. Und ich habe heute mal zum Beispiel dieses Buch von Nils Bäumer mitgebracht.
Thomas
Ja, spannendes Buch. Das war eines unserer vielen Wunschbücher, aber das ist auch eine riesen Herausforderung gewesen jenseits des Algorithmus. Kreativität in der Ära von KI, weil wenn sich irgendein Autor an das Thema KI rantraut, dann ist die große Problematik, dass wenn er anfängt zu schreiben, das Thema schon veraltet ist, wenn er abends aufhört zu schreiben, weil jeden Tag was Neues rauskommt, jeden Tag eine neue Erkenntnis, ein neues Tool. Das heißt, hier geht es nicht um die Tools und wie man das macht, sondern was KI mit unserer Gesellschaft macht, was es mit Menschen macht, was es mit unserer Kreativität macht. Ist es ein Kreativitätskiller, weil wir alles abgenommen bekommen oder ist es sogar ein Kreativitätsbooster? Hier sind ganz, ganz viele Leute nach ihrer Meinung gefragt worden und zwar nicht irgendwelche Leute in der Fußgängerzone, sondern Leute, die wirklich relevant sind für dieses Thema, die was zu sagen haben. Und Nils Bäumer hat das wirklich fantastisch gemacht, ein sehr, sehr lesenswertes Buch und eine unserer Top Empfehlungen Kreativität in der Ära von KI von Nils Bäumer und
Volker
auch mit einem kleinen Kapitel einer Mitarbeiterin von uns, um das mal hier gleich zu erwähnen. Nadine Nagel hat da auch mitgewirkt. Und wer ein Buch schreiben will, ist natürlich bei Daniela Landgraf richtig. Sie hat richtige Challenge in dem Buch geschafft, wie man in zwölf Wochen das eigene Buch schreibt. Und Daniela Landgraf ist der beste Beweis, dass das ein absolut glaubwürdiges Buch ist. Ich vergesse es, ich glaube 20 Bücher, 21 Bücher, jedes Mal, wenn ich nachgucke, sind es mehr Bücher. Das ist wirklich in Rekordzeit. Und sie hat etwas, sie hat so einen, ich weiß gar nicht, wie ich das beschreibe, ich nenne es fluffigen Schreibstil. Das heißt, man kann ihre Bücher wirklich extremst gut lesen. Also wirklich eine Empfehlung für alle, die sich mit dem Thema Buch schreiben. Ich glaube, mehr muss man gar nicht dazu sagen.
Thomas
Ja, vielleicht. Also klappt das wirklich? Ich werde oft gefragt, klappt das wirklich in zwölf Wochen? Ja, wenn man danach vorgeht, klappt das. Es ist natürlich ein sogenannter catchy Titel. Man kann es in zwölf Wochen schaffen, man kann es auch noch schneller schaffen. Aber hier geht es um das Prinzip, wie muss man denn vorgehen, was muss man alles machen? Und wie du sagst, diese Challenge, die dauert halt zwölf Wochen und man kann das schaffen. Also Daniela schafft es teilweise sogar schneller. Ist eine Serienschreiberin, also ganz toll, deswegen
Volker
gebe ich dir mal das nächste Buch.
Thomas
Genau, übrigens auch von Daniela Landgraf, die ist nicht nur eine Serienschreiberin, sie ist auch ein Multitalent. Sie steht nämlich ganz, ganz oft auf der Bühne und sie beschäftigt sich auch mit Menschen, die sie begleitet, die jetzt nicht so unbedingt für die Bühne gemacht sind oder das glauben, dass sie nicht für die Bühne gemacht sind. Das Buch heißt Gestern, gestern schüchtern, heute Bühnenprofi. Und sie darf das deswegen schreiben, weil sie wirklich ganz, ganz intensiv damit zu tun hatte, weil sie hat nämlich ein Tourette Syndrom. Und wer das kennt, Menschen, die ein Tourette Syndrom haben, die werden in der Kindheit gemobbt und so weiter. Und dann mit diesem Selbstbewusstsein, sich auf eine Bühne zu stellen, das ist schon eine Leistung. Und sie weiß eben aus eigener Erfahrung, wie das geht. Und sie wird hochgelobt, wenn sie auf der Bühne steht. Sie ist ja auch GSA Mitglied und macht das ganz, ganz wunderbar. Also auch toll, nicht nur für die große Bühne, auch bei Familienveranstaltungen, Firmenveranstaltungen, für Vorstandsvorsitzende, die mal eine Rede halten wollen. Also sehr, sehr universell tolles Buch.
Volker
Ich habe das gerade jemandem mitgegeben, der muss eine Rede beim Weinfest zur Eröffnung halten. Ganz, ganz perfekt. Ist erschienen in unserer Focus Inside Reihe. Da gibt es viele tolle Bücher, unter anderem auch das von Oliver P. Mildenberger, Immobilienfinanzierung leicht gemacht. Er war einer der ersten Gäste in dieser Talkrunde im Wiener Marium und und dann nutze ich die Gelegenheit, auch noch was zu den Räumlichkeiten zu sagen. Der Thorsten Kiegle, der lässt uns hier immer sein und ich mag diese Räume sehr. Sie beruhigen mich, viele Gäste auch wie ich weiß, es ist eine Weinlagerstätte. Man kann diesen Raum buchen, man bekommt dann einen Zugang, kann 24 Stunden hier reinkommen und wir können hier über Bücher reden. Und wir reden jetzt noch, bevor wir zum Thema des Abends kommen, über Die Welt ist kein Planschbecken.
Thomas
Auch ein großartiger Autor, Jürgen Wulff aus Hamburg, der auch, ich weiß nicht wie viel, 5, 6 Bücher geschrieben hat, so in dem Dreh. Wir haben heute einen neuen Vertrag mit ihm unterschrieben für sein neues Buch, wo ich mich sehr darüber freue. Und bei diesem Buch, da geht es Überleben unter Erwachsenen, das ist der Untertitel Überleben unter Erwachsenen. Die Welt ist halt kein Planschbecken. Da geht es eben auch darum, was ist denn in dieser heutigen Zeit mit unserer merkwürdigen Diskussions oder eben nicht Diskussionskultur, wie gehen wir miteinander um? Und es geht da nicht darum, sich zu wehren, aber es geht auch nicht darum, Duckmäuserin zu sein und sagt, der andere hat recht, sondern mit einer guten Ethik, mit einer guten Strategie, sich wehrhaft zu zeigen und zwar wehrhaft, sodass wir einen tollen Diskurs führen können, dass wir wieder miteinander reden können. Und Jürgen ist Führungsexperte und deswegen geht es natürlich auch darum in der Führung. Und da ist es eben auch so, dass Führung eben auch kein Planschbecken ist. Aber anders, wie der Titel vielleicht vermuten lässt, ist es ein sehr, sehr positives Buch, weil Jürgen auch sehr, sehr positiv ist.
Volker
Richtig gute Strategien drin. Das heißt also, du lernst, wie du dich in einem Meeting richtig zur Wehr setzt, wenn du unfair angegriffen wirst. Aber er zeigt auch Dinge aus, ist sogar noch einen Schritt weiter, wo du sagst, hier ist der Punkt, das ist es nicht wert.
Thomas
Geh lieber genau dann auch wirklich zu Was macht man jetzt, wo setzt man auch Grenzen, indem man einfach aufsteht und geht. Genau, darf man machen, auch sehr sicher.
Volker
So, wir kommen zum Thema des Abends und Thomas, da brauche ich dich am Anfang, weil ich glaube, du hast hier eine geballte Ladung Energie in den letzten Wochen mitbekommen, weil das ist somit eines der schnellsten Projekte, eines der spannendsten Projekte, weil wir haben, glaube ich, vorher so ein Sammelband noch nicht gemacht. Mehrere Autoren und Autorinnen hatten wir schon, aber 15 Autoren und Autorinnen, das ist eine Aufgabe.
Thomas
Ja, es ist eines der spannendsten, da hast du recht, aber es ist nicht nur eines der schnellsten Projekte, sondern es ist das schnellste Projekt. Und ich glaube, ich muss mich manchmal immer wieder wundern, dass wir das tatsächlich so hingekriegt haben wie geplant. Also wir werden gleich ein bisschen mehr darüber hören. Du stellst gleich Marion vielleicht noch mal vor. Also wir haben gesagt, einen unfassbaren Ritt hinter uns oder so, muss man wirklich sagen, weil das, was hier entstanden ist, ist unglaublich. Und das sind so viele Aspekte, die dazukommen. Hier geht es um Unternehmensstärke Und wir haben 15 Essays von 15 tollen Autorinnen und Autoren, die schreiben aus ihrer Sicht, wie geht es um, wie erreicht man denn diese Unternehmensstärke, wie erreicht man mehr Erfolg? Und ich fange mal vielleicht ganz vorne an. Du hast mich, glaube ich, angerufen.
Marion
Ja, ich habe dich angerufen, genau.
Thomas
Und vielleicht, damit ich nicht so viel rede, sag doch mal aus deiner Sicht, wie das angefangen hat, wie ihr auf die Idee gekommen seid und was so das Geheimnis hinter diesem Projekt steht.
Marion
Ja, sehr gerne mache ich das. Die Idee ist wirklich beim Abendessen entstanden. Das heißt, ich habe im letzten Jahr schon mit anderen Autorinnen und Autoren ein Sammelband geschrieben, das haben wir auch zum Bestseller geführt, zum Amazon Bestseller und haben uns vorgenommen für 24 ein neues Projekt zu starten. Und ich bin aber auch, ich bin Unternehmerin, bin Expertin für Führungsfragen, aber ich bin eben auch professionelle Sprecherin und im Rahmen dessen bin ich in einem Verband, der GSA heißt John Speaker Association und dort bin ich seit September des letzten Jahres mit fantastischen Menschen zusammengekommen und da haben wir eine Mastermind gegründet. Und in dieser Mastermind sind wirklich 15 Menschen, die absolut der Hammer sind, alle in ihrem Bereich, in ihrer Expertise. Und und da saß ich Anfang des Jahres mit einer aus dieser Mastermind in Berlin zusammen und wir sprachen über unsere Projekte für 24 und dann erwähnte ich, dass ich dieses Buchprojekt für 24 vorhabe. Und als ich das aussprach und sie anguckte, sagte hast du Bock ein Buch zu schreiben? Und dann hat sie sofort mit dir sofort Und dann habe ich noch weitere Leute angerufen und die haben alle sofort innerhalb Also ich habe den Satz ausgesprochen und die haben Ich bin dabei. So hatten wir 15 Leute aus einer Masterclass oder aus einer Mastermind zusammen, die alle sofort gesagt wenn du das machst, ich bin dabei. Und so ist das Buch dann tatsächlich entstanden.
Thomas
Dazu muss man wissen, wenn du jemanden anrufst, dann ist das gesetzt. Also also das ist, das soll nicht falsch rüberkommen, Das ist kein Überreden, Aber du sprühst vor Energie und vor Begeisterung und du reichst einfach die Menschen mit, die gucken dich an. Und natürlich klappt das. Klar, wir haben das so noch nie gemacht und eigentlich funktioniert das auch nicht. Und alle in der Branche sagen das geht nicht. Aber natürlich kriegen wir das hin. Das ist Marion Maschulle. Das ist also genial.
Marion
Ja, so war es eben. So ist das entstanden. Und dann sind wir Anfang des Jahres halt angefangen und wir wollten eigentlich auch ein Also wir haben das sehr geheim gehalten, ziemlich lange sogar, weil wir wollten im Rahmen der GSA gibt es eben einmal im Jahr eine Convention und wir wollten da so ein BAM hinlegen und du bist ja auch Mitglied und ich brauchte also einen Verbündeten und du hattest mich ja mal im letzten Jahr auch angerufen und Mensch, Maren, hast du nicht mal Lust, ein Buch zu schreiben? Ich wäre da bestimmt der gute Verlag für dich. Ich hatte ja schon einen anderen Verlag, einen sehr namhaften Wirtschaftsverlag, wie du weißt, und den habe ich dann wirklich abgesagt, weil ich eben dieses geheime Projekt hatte. Und mit dir habe ich da jemanden gefunden, der auch noch viele, viele Dinge oben drauf gepackt hat für uns als Autoren, wo ich gesagt Ja, wir machen das zusammen.
Volker
Du hast jetzt ganz nebenbei, weil Thomas sagte, sie stellt sich auch noch vor, das hast du jetzt gerade nebenbei auch alles schon erledigt. Also es gibt da gar keine Frage. Lass uns, weil wir relativ schnell zu diesem Buch, Es ist noch nicht das Buch, aber wir haben natürlich, weil es so schön ist, wenn man was hochhalten kann, so wird es dann ungefähr aussehen, natürlich viel, viel schöner nachher. Erzähle uns einfach mal, Wie funktioniert das, 15 Autoren und Autorinnen unter einen Hut zu bekommen. Das heißt, wir merken das ja manchmal schon, wenn wir drei Autoren haben, dass wir oh Gott, oh Gott, oh Gott, die Deadline wird gerissen. Das funktioniert nicht. Das heißt, es ist hohe Kunst, was du da gerade machst.
Marion
Also ich weiß es auch manchmal nicht, wenn ich ehrlich bin.
Volker
Ich habe eine Ahnung.
Marion
Ja, also erstmal muss ich sagen, wir sind wirklich die meisten, wirklich die allermeisten super diszipliniert und wenn wir Deadlines haben und Thomas kann das bestätigen, sind wir on point da. Das kostet mich natürlich im Hintergrund immer noch mal Kraft, weil ich habe ja so eine Sandwichposition zwischen den 14 anderen Autorinnen und Autoren und dem Verlag. Ich muss da irgendwie in beiden Richtungen immer allen gerecht werden, Aber ich kann mich da 100 Prozent wirklich auf alle verlassen. Da war nicht eine einzige Situation, wo es geheißen Ach nee, ich kann nicht oder der Hamster ist krank oder sonst irgendwas. Die waren alle da. Also das ist echt toll.
Volker
Lass uns mal jetzt ganz vorne anfangen. Erzähle mal ein bisschen was über dich. Wer bist du, wer dich nicht kennt, Was machst du?
Marion
Ja, das würde ich auch manchmal gerne wissen, wer ich bin und was ich mache. Also ich bin die Marion Masholder, komme aus Bochum. Ich sage immer Bochum, weil ich da sehr stolz drauf bin, weil ich bin ein Pottkind durch und durch, wohne aber schon seit 24 Jahren in Witten. Nur Witten kennen nicht so viele. Das grenzt direkt an Bochum, liegt so zwischen Bochum, Wuppertal und Dortmund. Und da lebe ich. Ich habe 26 Jahre bei der Sparkasse Bochum gearbeitet, in vielen leitenden Funktionen. Zum Schluss war ich leitende Innenrevisorin. Das hat mir natürlich überhaupt gar keine Freude bereitet. Und dann bin ich auch irgendwann in die Selbstständigkeit gegangen. Ich stehe schon viele, viele Jahre auf der Bühne und genau das habe ich dann auch gemacht. Ich bin erst einmal dann in die Selbstständigkeit gegangen mit dem Thema Assessment Center Verfahren durchzuführen für andere Unternehmen. Und das hat sich dann immer weiter zugespitzt zum Thema Führungskräfteentwicklung. Und wir sprachen ja schon gestern kurz drüber. Ich habe viele, viele Funktionen gehabt in der Zeit bei der Sparkasse. Ich war in allen möglichen politischen Gremien auch unterwegs, unter anderem eben auch in allen Prüfungsausschüssen vom Sparkassenverband oder von der Sparkassenakademie. Das heißt überall da, wo Menschen irgendwelche Prüfungen ablegen mussten. Bankkauffrau oder sie ist ja Sparkassenkauffrau und Kundenberater, hieß dann Sparkassenfachwirt. Und wenn du Führungskraft werden wolltest, war das der Sparkassenbetriebswirt ADA Lehrgang und und und. Da waren also alle Ausschüsse habe ich besetzt. In der Regel war ich dann auch Vorsitzende davon.
Volker
In der Regel.
Marion
Und da kannte ich natürlich viele Leute. Das heißt, diese Prüfungsausschüsse sind dann eben auch mit anderen Vorständen besetzt. Und so hatte ich ein großes Netzwerk und bin dann in die Selbstständigkeit gegangen. Und ja, das wird schon irgendwie gut gehen. Dein Netzwerk ist ziemlich groß. Das ist ja auch ein Kapitel zum Beispiel, nicht meins, aber ein Kapitel hier in diesem Buch. Da geht es ja um die Netzwerkkompetenz und die hat sich bei mir auch bestätigt. Und das war ein guter Start zu dem Zeitpunkt.
Volker
Das heißt, du hast es viele Jahre mit Menschen in Prüfungssituationen zu tun. Das ist natürlich ideal, um men kennenzulernen, weil dann zeigt sich, wer die Nerven hat oder wer sie nicht hat.
Marion
Ja, das stimmt. Aber bevor ich das gemacht habe, und da haben mich alle für bekloppt erklärt, habe ich Bevor ich das mache, möchte ich gerne in einem anderen Verband, das war damals noch Rheinland und der aus Münster, wie hieß der? Die haben jetzt fusioniert. Jetzt muss ich echt noch mal nachdenken, wie die früher geheißen haben. Westfalen Lippe. Genau. Westfälisch Lippischer Sparkassen und Giroverband. Genau. Und das andere war Rheinland. Und ich bin dann ins Rheinland gegangen, da kannte mich ja keiner und habe mich erst einmal einem solchen Verfahren selber unterzogen, weil ich gesagt habe, wenn ich auf der anderen Seite sitze, dann möchte ich auch mal wissen, wie die Prüfungssituation ist. Das habe ich deswegen auch gemacht. Ich war viele Jahre mal ehrenamtliche Richterin beim Landgericht in Bochum, zwölf Jahre, da war ich auch mal im Gefängnis und habe mir das von innen angeguckt, damit man weiß, wenn man ein Urteil spricht, was ist die Konsequenz, was ist die Konsequenz? Und so habe ich das dann gemacht, viele Jahre. Und hat sich gelohnt.
Volker
Wir merken, es ist immer alles gut durchdacht. Wir hatten gestern, das habe ich noch im Kopf, als wir länger gesprochen haben, auch diese Geschichte, wir sind etwa so Kinder der er Jahre. Wir waren auf dem Arbeitsmarkt, als viele auf dem Arbeitsmarkt waren und wir uns durchsetzen mussten. Und gestern musste ich so ein bisschen lachen, als du dein erstes Vorstellungsgespräch beschrieben hast, wo wirklich so ein Gremium mit sieben Leuten und man saß alleine davor als junger Mensch.
Thomas
Das ist irgendwie witzig.
Marion
Ja, das war Wahnsinn. Also Ich habe mich 1981, damit ist ja auch schon fast klar, wie alt ich bin, 1981 habe ich mich beworben bei der Sparkasse 82 im August ist dann die Ausbildung losgegangen Und es waren 700 Bewerber. Von den 700 Bewerbern hat man 120 zum Vorstellungsgespräch eingeladen und davon sind dann 36, immerhin 36 Ausbildungsplätze entstanden. Und bei dem Vorstellungsgespräch war dann tatsächlich ein Tribunal von sieben Leuten, drei Personaler, zwei Betriebsräte oder da hieß es ja Personalräte, dann die Jugend und Auszubildendenvertretungen, noch irgendjemand aus einem Fachbereich, was weiß ich nicht, viele. Und ich komme da rein und sitze da und habe da so eine Menschenmenge vor mir. Also da rutscht einem schon das Herz mal in die Hose.
Volker
Jetzt haben wir viel über die Sparkasse gesprochen und du hast dich selbstständig gemacht. Naheliegend war gestern auch meine Frage an War dann der erste Kunde auch aus
Marion
dem Bereich der Sparkasse und dann nein, tatsächlich nicht. Das kam erst später. Ich bin wirklich sofort in meinen warmen Markt gegangen auch und habe meine Freunde, Familie, Verwandte, Bekannte angesprochen, Ich gehe jetzt einen neuen Weg und ich hatte Gott sei Dank ein paar Monate Zeit, das auch vorzubereiten. Und wie das so ist, wenn man selber auch vielen Leuten hilft, dann kriegt man auch irgendwann mal von irgendwem was zurück. Und mein erster Kunde war dann tatsächlich auch eine Empfehlung aus dem Freundeskreis, Bekanntenkreis, die mich dann an einen jungen Unternehmer weitervermittelt haben, der Hilfe brauchte im Team und dann habe ich da geholfen. Genau.
Volker
Und du machst es heute noch genauso, weil du hast eingeladen, die Leute folgen, die sind hier im Publikum. Das ist deine Art, so wie das funktioniert.
Marion
Ja, ich bin auch ganz stolz. Also ich finde das mega, dass ihr alle da seid und das Ganze hier unterstützt und begleitet und das ist ja die Geburtsstunde, das vergessen wir ja auch alle nicht. Also von daher freue ich mich sehr.
Volker
Wir haben jetzt den Idealfall des Pre Marketing, was wir hier machen. Das heißt, das Buch ist noch gar nicht da und wir reden schon darüber und du bist natürlich immer gut vorbereitet. Das heißt, wie funktioniert das? Das heißt hast du sofort. Du hast durch diese Gruppe dann sofort die Leute alle im Kopf gehabt.
Marion
Ja, ich habe den jetzt nur hier liegen. Den Speaker. Den Speaker, ja genau. Damit ich niemanden vergesse für den Fall der Fälle. Ich habe sie alle im Kopf. Ich weiß auch alle, was sie geschrieben haben. Ich hatte ja den Vorteil als Herausgeberin des Buches auch, dass ich jeden Beitrag vorher hab lesen dürfen, bevor der überhaupt an den Verlag gegangen ist. Also das war ja auch unser Deal, dass ich ein bisschen unterstütze, weil Thomas hat gleich Also ich mache das, Du bist sehr überzeugend, aber ich brauche da deine Unterstützung. Und dann, weil ich es unbedingt machen wollte, habe ich gesagt, okay, dann nehme ich das auf mich.
Thomas
Also wir sagen immer, was uns unterscheidet, was eines unserer wichtigsten Alleinstellungsmerkmale im deutschsprachigen Verlagsraum überhaupt ist, ist, dass wir sehr schnell unsere Autorinnen und Autorinnen massiv unterstützen. Viel, viel mehr, wie das viele andere machen können, weil Volker und ich kommen halt nicht ursprünglich aus der Verlagswelt, sondern aus der Marketingwelt, aus der Unternehmensberaterwelt, aus der Medienwelt und und die Metapher, die wir immer sagen, was wir machen können, wir stellen einen hochpotenten Rennwagen auf die Straße mit einer tollen Boxencrew, die auch hier sind, mit tollen Mechanikern, so im übertragenen Sinne. Aber irgendjemand muss diesen Rennwagen auch fahren und du bist echt eine Top Pilotin. Also das ist einfach, was du da sagst, diese Disziplin, die da an den Tag gelegt wurde. Ich behaupte jetzt einfach mal, ohne dich wäre die nicht so Da. Das sind 15 ganz normale Menschen, nicht wie du und ich, aber wie viele andere. Das hat wirklich, das kann man wirklich sagen, immer funktioniert. Jede Deadline wirklich auf die Minute. Und wir haben Deadlines gehabt, die waren abenteuerlich. Die waren wirklich abenteuerlich. Da war dann, das musste dann Sonntagabend bzw. Montagmorgen um 8 Uhr im Postfach sein, sonst hätte der ganze, das ganze Konstrukt gewackelt und es hat immer funktioniert.
Thomas
Das ist sensationell.
Marion
Ja, es ist einfach eine tolle Teamleistung. Ich muss das echt sagen. Und an dieser Stelle möchte ich das auch noch mal wirklich betonen und hervorheben. Ich kann das auch nur machen, weil ich wirklich einen starken Partner hinter mir habe, der das alles mitträgt und mich da auch echt super unterstützt. Also das darf man nicht vergessen. Ich bin nicht nur alleine da. Ich bin es zwar, das Gesicht nach vorne und ich bin auch die treibende Kraft, das weiß ich alles, aber ohne ihn würde das nicht so funktionieren.
Thomas
Das bringt mich dazu. Also ich bin ja sehr, sehr neugierig, weil ich habe auch jemand zu Hause, der mich sehr unterstützt, meine Frau. Aber das, was ihr da gemacht habt, ist eine Ansage. Das ist schon eine Hausnummer. Und deswegen, weil ich so neugierig bin, Volke, ich würde gerne den Tom hier nach vorne bitten und einfach mal, weil er ist nämlich Mitautor, er ist einer der 15, Wie lebt es mit so einem Dynamit Paket und so einem Energiebündel. Wie hältst du das aus? Du hast immer, du strahlst eine Ruhe aus und haben Meetings gehabt, aus dem Auto raus, seelenruhig und wir haben, kann man gar nicht laut sagen, nachts um eins telefoniert. Nicht, weil wir es lustig finden, sondern weil wir wirklich wir müssen jetzt zu weiteren Ergebnissen kommen. Wir müssen sehen, dass wir hier Entscheidungen treffen. Und du hast dann sehr schnell herausgefunden, dass ich um diese Uhrzeit auch erreichbar bin, weil meine Frau schon im Bett gelegen hat.
Marion
Das war der Fehler, dass du mir das verraten hast.
Thomas
Nein, es wäre auch anders nicht gegangen. Es war kein Fehler. Bitte ist keine Aufforderung. Das ist ein Ausnahmeprojekt gewesen, aber in dem Fall muss es sein. Wir hätten es sonst nicht anders hingekriegt. Aber wie macht man das? Oder bist du der Supermind im Hintergrund?
Tom
Ich bin mein Name Tom Bayer, erstmal zur Vorstellung für alle, bin der Partner der Marion schon seit über 20 Jahren und es ist ein Dynamit Paket, aber ich bin sehr gut ausgebildet, Dynamit Pakete zu entschärfen. Das habe ich einmal richtig gut geschafft und jetzt ist es ganz einfach, wie in jeder normalen Ehe auch. Bis zur Geburt ist das Kind nur bei der Mama und danach bin ich gefragt, weil ich bin der Netzwerkspezialist, ich bin der Vertriebler, wobei sie die bessere Vertrieblerin ist, aber ich glaube, ich kriege das auch schon ganz gut hin. Und wir werden das Kind dahin bringen, wo wir unser Ziel hingesetzt haben. Deswegen war es für mich super spannend, das alles mitzuerleben, weil wir haben auch einen ganz anderen Lebensrhythmus, weil sie ist eher so die sogenannte Nachteule und ich bin der Frühaufsteher. Bei uns bedeutet das aber 24 Stunden am Tag erreichbar und das ist natürlich im Business auch nicht schlecht, weil wir uns super ergänzen Ich bin parallel zu meiner Tätigkeit als Trainer auch im Bundesverband für den Mittelstand unterwegs. Das heißt, ich habe sehr, sehr viele eigene Veranstaltungen und kann sie dann natürlich auch als Trainer teilweise unterstützen, wenn sie Bedarf hat, den Co Trainer zu nehmen. Und umgekehrt ist es dann so, wenn ich eine Moderatorin brauche, dann brauche ich keinen Fremden einzukaufen, dann habe ich jemanden meiner Seite, der super hinkriegt. Und um das nun noch mal auf den Punkt zu bringen, weil er eben von Genauigkeit oder von punktueller Landung Es musste bis Sonntagabend 24 Uhr sollte alles geliefert werden. An dem Abend sind von 23 Uhr 35 bis bis 24 Uhr 250 WhatsApps in unserer Gruppe hin und her gegangen. Marion hat Dann die Zahlen 11, 12, 13, also jeder, der abgeschickt hatte, musste ihr sozusagen das Signal okay, ich habe es abgeschickt an den Verlag und um 5 vor 12 war Nummer 15 da und das heißt, wir hatten wieder fristgerecht geliefert und da kann ich dir nur recht geben, Dazu brauchst du jemanden, der so strukturiert ist und so organisiert wie meine Frau Und da kann man nur einfach Ich kann ihr und werde ihr hauptsächlich den Rücken freihalten. Also jetzt im Moment, wo das Baby kurz vor der Geburt ist, kümmere ich mich darum, sie mit Essen und Trinken zu versorgen und auch sonstige Arbeiten abzunehmen. Aber ansonsten ist das wirklich ihr Baby. Ich habe ja die ureigenste Geburt miterlebt. Ich war bei dem Restaurantbesuch natürlich dabei und ich habe das Blitzen in den Augen gesehen und ich wusste, das war es jetzt. Es wird ein schönes Projekt werden und es wird kommen. Und dass ihr das in dieser Wahnsinnsgeschwindigkeit hingekriegt habt, das war glaube ich irgendwann Ende Februar oder Anfang März, als das passierte. Das ist schon Wahnsinn. Deswegen auch an euch großen Dank und Dynamit halt vielen Dank.
Thomas
Aber wir haben jetzt die ganze Zeit Marie und so gelobt, Wir wollen natürlich was von dir wissen. Also du hast es so erzählt, du hast eine Funktion im BVMW, Du hast nicht irgendeine Funktion im BVMW. Vielleicht erzählst du ein bisschen was für dich und du bist eben auch Mitautor, du hast auch was geschrieben. Erzähle doch mal so ein bisschen was. Du bist ja nicht nur Autor, weil du hier in der Partnerschaft bist, sondern du hast ja was zu sagen und deswegen, was bringst du mit ein? Erzähle ein bisschen was über dich.
Tom
Also ich bin 61 im Januar geworden und war jahrelang auch nach einer Sparkassenausbildung bei anderen Banken, habe dort im Wesentlichen Firmenkundengeschäft gemacht, Groß Immobilien, aber auch klassische Existenzgründungen. Habe dabei schon ein riesengroßes Netzwerk aufgebaut. Warum? Weil meine Banken, bei denen ich war, es waren mehrere, mich durch ganz Deutschland geschickt haben Und demzufolge habe ich viele, viele Kontakte hergestellt und geschaffen und habe gemerkt, dass ein Netzwerk immer nur so gut ist, wie es belastbar ist. Und als man mich dann vor zwei Jahren angesprochen hat. Und gesagt Wir haben bei uns im Kreisgebiet Ende Peru Jemanden, der ist schwer krank, der kann das nicht mehr betreuen, könntest du für unseren Verband dort sozusagen die Menschen bei ihnen zusammenhalten, das Netzwerk pflegen, Dann war es für mich ganz Das gucke ich mir nicht nur an, sondern das scheint mit Sicherheit eine gute Sache zu sein. Und dann bin ich da strukturiert rangegangen und begleite das hier. Das Schöne daran ist, dass man seine alten Netzwerkkontakte immer wieder nutzen kann. Ich kann das Beispiel ruhig mal erzählen. Ich hab, als Marion letztens auf der Bühne in Rosenheim stand, keinerlei unmittelbaren Kontakte in Rosenheim. Aber durch eine ihrer Freundinnen, die sagte, da unten spielen doch die Rosenheim Cops, fiel mir Bei den Rosenheim Cops, da gibt es eine Dame, die untersucht immer die Toten und die Schauspielerin heißt Petra Einhoff und die hat in der Schule neben mir gesessen. Da ich keinen unmittelbaren Kontakt mehr zu ihr hatte, habe ich ihren Bruder angerufen, mit dem ich schon seit Jahren über Facebook verbandelt bin, habe gesagt schick mir mal die Telefonnummer von Petra. Zehn Minuten später hatte ich die Telefonnummer mit Petra gequatscht und dann hat Petra okay, ich kümmere mich drum. Hat aus ihrer Sphäre der TV Moderation bzw. Überhaupt ihre Auftritte, hat sie dann eine Maskenbildnerin besorgt und Marion wäre versorgt gewesen. Wir haben dann noch jemand anders gefunden. Aber auf jeden Fall, mein Netzwerk ist dahingehend belastbar. Ich kann Menschen nach Jahren anrufen und sie Dich kennen wir noch, Du warst immer ein Guter. Und das hilft.
Thomas
Also was ja auch beachtlich ist, wir haben hier so einen schönen roten Button auf dem Cover, das heißt, du kriegst ja auch Anerkennung von denjenigen, die da nochmal eine kleine Stufe, eine Ministufe oben drüber sind, nämlich vom Bundesverband. Und deswegen habt ihr zwei tolle Menschen gefunden, die auch was zu dem Projekt gesagt haben. Und ich glaube, das ist schon besonders, wenn man in der Position ist wie du und einfach in Berlin anrufen kann und du Ich brauch mal Guck dir mal hier was an, les dir mal das durch und schreib was dazu. Würdest du das machen? Ich meine, das ist ja eine Ansage. Da sieht man mal, welche Wertchen in Berlin genießt.
Tom
Definitiv, weil unser direkter, unmittelbarer Vorsitzender, der also nicht nur in Deutschland, sondern auch international sehr gut vernetzt ist im Mittelstand, hat mir sofort seine Zusage erteilt und hat natürlich schreibe ich das Vorwort für euch. Ist natürlich eine riesengroße Ehre. Darüber freuen wir uns. Also der Christoph Ahlhaus ist sowieso im Moment ziemlich in den Medien enthalten, aufgrund seiner Tätigkeit, die er neu übernommen hat. Und das passt eben auch für den ganzen Mittelstand, weil der braucht Unterstützung immer auch in der politischen Szene. Und das liegt ihm sehr am Herzen. Und deswegen hat er sich auch sehr gefreut, dass es jetzt ein buch gibt, wo 15 experten Themen wirklich für alle Unternehmer schreiben, insbesondere die kleinen und mittelständischen Unternehmen. Das passt. Und da hat er natürlich dann sofort seine Zusage erteilt. Wir haben ihm Sequenzen der einzelnen Texte zu zukommen lassen, die durchgearbeitet wurden. Daraus hat er dann seine Zusage ergänzt um eben dieses Vorwort. Und da sind wir schon stolz drauf. Und die zweite Person, da kann sich Marion besser mit auskennen, weil da habe ich jetzt weniger mit zu tun. Aber deswegen gebe ich mal Ich würde
Thomas
das Wort gerne ganz kurz bei dir lassen. Es ist schön, dass du so bescheiden bist, aber wir brennen vor Neugierde. Wir wollen wissen, über was du geschrieben hast, weil es ist ja auch eine hohe Kompetenz.
Tom
Ich hatte das, glaube ich, eben schon gesagt und immer wieder darauf hingewiesen. Also mein Thema ist das Netzwerken. Das ist das, mit dem ich groß geworden bin, was ich seit Jahren in meiner Bankszene immer wieder genutzt habe, weil wenn ich die Bank gewechselt habe, sind ganz viele ganz namhafte Kunden immer mitgekommen und haben ganz einfach Uns ist es schnurzepiepiep, egal welche Farbe die Bank hat oder wie sie heißt. Hauptsache, du bist mein Betreuer Und das war eben das Wichtige und ich habe nie Geschäfte letztendlich sofort gemacht, außer der Kunde hat wirklich darum gebettelt. Aber ansonsten habe ich das alles langsam wachsen und gedeihen lassen, um daraus eine belastbare Beziehung zu machen, die dann zu aller oder zu beider Seiten oder zu Dreierseiten für mich persönlich, als auch für den Kunden, als auch für die Bank sehr interessant war.
Thomas
Ja, sehr gut. Marion, wir wollen tatsächlich wissen, wer hat denn da noch, es sind ja zwei Namen auf dem Cover drauf, auf dem roten Button, der uns ganz wichtig ist. Erzähle mal, wie bist du denn an diese wunderbare Person gekommen und wer ist das?
Marion
Also uns war es wichtig, dass wir Mann und Frau gewinnen können, die wirklich aus der Wirtschaft sind und was zu sagen haben. Christoph Ahlhaus hat Tom gerade schon gesagt, der Vorsitzende des BVMW. Und dann haben wir noch eine ganz fantastische Frage gewinnen können, Das ist Caroline von Kretschmann. Und Caroline ist über eine unserer Expertinnen, die sind gut bekannt miteinander zu uns gekommen und es braucht auch nur ein kurzes Telefonat und ein paar Auszüge, dass sie gesagt hat, das hört sich so spannend an, schickt mir das rüber und natürlich schreibe ich euch ein Grußwort. Sie führt ein ganz tolles Hotel, ist Präsidiumsmitglied bei Die Familienunternehmer, hat noch eine weitere Funktion, da muss ich jetzt gleich noch mal nachgucken. Also sie hat so wahnsinnig viele Funktionen und das ist also wirklich jemand ganz im Leben, eine ganz fantastische Frau, die voll weiß, wie Business geht, wie Unternehmen funktionieren und ist super erfolgreich. Und da freuen wir uns, dass wir eben Mann und Frau gefunden haben.
Thomas
Ja, ich darf ein kleines internes Geheimnis verraten, ist nicht abgestimmt, aber ich verrate es trotzdem. Die Idee und die Inhalte des Buches sind so gut, Wir hätten noch mehr bekommen, wir hätten noch mehr Menschen gefunden, die auch schon hier gerufen haben und wir haben jetzt reicht es zwei Leute, die da eine Empfehlung geben. Das muss einfach reichen. Die Leute müssen uns jetzt das so glauben, weil Dreh und Angelpunkt, der Schwerpunkt ist halt eure 15 Ideen und Geschichten. Aber wir haben hier wirklich den Nerv der Zeit getroffen, glaube ich.
Marion
Absolut.
Volker
Ja, dann kommen wir doch mal zu den 15 Geschichten, oder? Dass wir mal ein bisschen tiefer. Du hast eine lange Liste, sag mal, welche Themen behandelt werden.
Marion
Also wirklich alles, was auch Unternehmen oder Führungskräfte, Manager interessieren sollte. Es geht los zum Thema Unternehmensführung, es geht um das Thema Personalrisiken, es geht um das Thema Vertrieb, Vertriebsführung. Ohne Vertrieb funktioniert gar kein Unternehmen. Das hören die Leute immer nicht so gerne. Ich liebe Vertrieb. Ich verstehe immer gar nicht, warum viele davor Angst haben. Wenn sie was aufs Auge gedrückt kriegen, ist das was anderes. Aber wenn ich wirklich klassisch guten Vertrieb mache, ist das eine tolle Geschichte, denn sonst könnte kein Unternehmen überleben.
Volker
Immer andersrum sehen, wir kaufen alle gerne, wir schließen auch gerne irgendwelche tollen Verträge ab.
Marion
Ich verstehe es auch nicht. Also von daher, es muss fair sein. Und darüber ist geschrieben worden beispielsweise. Wir haben das Thema Team, natürlich Teambuilding drin. Wir haben das Thema Krise, Krisenmanagement. Wir haben das Thema Konfliktmanagement. Wir haben das Thema Entscheidungen treffen, schwierige Entscheidungen treffen von einer Kriminalkommissarin. Also ganz spannend. Wir haben wirklich top Leute da drin. Das sind alles Selbstständige oder Unternehmer, die schon viele, viele Jahre ihre Unternehmen führen und die Essenz daraus, was wirklich wichtig ist, in 15 kleine Artikel oder 5 Beiträge zusammengefasst haben. Wir haben das Thema Female Leadership, was immer noch ein Riesenthema ist in allen Unternehmen. Wir haben das Thema Farbpsychologie. Da denken viele, was hat das denn jetzt mit Unternehmensführung zu tun? Ganze Menge hat das damit zu tun, weil die Gestaltung der Räume hat was mit dem Wohlbefinden der Mitarbeiter zu tun. Der Autor sagt zum Beispiel ganz klar, wenn die Krankenhäuser weiterhin weiß gestrichen sind oder Arztpraxen, dann können die Menschen gar nicht gesund werden. Also das ist wirklich, der ist in allen Fernsehtalkshows vertreten und weiß genau, wovon er spricht. Wir haben das Thema Kommunikation. Also wenn es irgendwo im Unternehmen brennt, ist es ja hauptsächlich das Thema Kommunikation, was schief läuft. Wir haben das Thema Stimme. Stimme ist ja auch ganz entscheidend. Also wie spreche ich als Führungskraft? Wie hart, wie klar, wie deutlich, wie mit der Intonation. Wir haben da eine Sängerin, Moderatorin, die das Thema Stimme behandelt. Jetzt muss ich doch noch, ah, Micromanagement, wie konnte ich es vergessen?
Volker
Hatten wir gerade als Thema.
Marion
Das ist ein Thema. Also viele Führungskräfte können ja nicht loslassen. Die können nicht delegieren und machen den Mega Kontrolletti da Und das wollen die Leute heute nicht mehr. Wir haben es mit einer Generation zu tun, die ganz andere Dinge im Fokus haben. Die wollen Sinnstiftung, die möchten Partizipation, die wollen eingebunden werden, auch in Entscheidungen. Natürlich muss die Führungskraft am Ende eine Entscheidung treffen und die Verantwortung dafür tragen. Aber das geht nicht mit Micromanagement. Das geht nur da, wenn ich gut und klar kommuniziere und die Menschen tatsächlich mit einbeziehe. Wir haben ansonsten Das Projekt ist so
Volker
groß, dass man die Übersicht verliert.
Marion
Ich muss doch drauf gucken. Gott sei Dank habe ich dir einen Zettel mitgebracht. Über Tom haben wir schon was gehört. Wir haben noch das Thema Künstliche Intelligenz und das ist auch super spannend. Das ist von jemandem Physiker, Software Engineer und auch natürlich Speaker. Ich erwähne das immer noch mal, weil das sind alles Leute, die können von Unternehmen natürlich auch gebucht werden für ihre Themen. Die sind alle so Experten in ihrem Thema. Ich kann da nur für werben, das zu tun. Wir haben auch natürlich noch Female Leadership, habe ich schon gesagt, interkulturelles Führen. Wir haben eine Dame dabei, die hat die AIDA Flotte über Jahre die Führungskräfte geschult, geleitet, gemanagt. Also was die zu erzählen hat bei diesen ganzen diversen Teams, die da sind, das ist Wahnsinn. Und ich habe sie nicht vergessen. Ich habe sie mir bis zum Schluss aufbewahrt. Sie ist nämlich heute hier eine, die noch zuhört, die liebe Angela. Wir haben nämlich eine, die es geschafft hat, hierher zu kommen. Da freue ich mich besonders. Angela Alexander hat nämlich zum Thema Selbstführung, Achtsamkeit was geschrieben Und das ist auch ein mega, mega Thema. Ich selber bin ja auch Resilienz und Mentaltrainerin und betriebliche Gesundheitsmanagerin und und sie spricht mir aus der Seele mit ihrem Artikel, wie wichtig das ist, dass Führung auch wirklich den Menschen in den Mittelpunkt stellt und darauf achtet, dass die Menschen auch wieder auf sich achten. und sie sagt mit Wenn die Führungskraft nicht in ihrer Kraft ist, wie soll ich mich dann um Menschen kümmern und wie wichtig das ist, auf Achtsamkeit zu achten?
Volker
Ich finde das so spannend. Da steht jetzt hier Unternehmensstärke auf dem Buch für mehr Erfolg. Und es hört sich für mich so an, als als wären diese Bausteine quasi auch wirklich wie für dieses Buch gemacht.
Marion
Ich sag dir in diesem Restaurant, als ich sie anguckte und die anderen Also Tom war ja gesetzt, das Buch war ja eine andere Geschichte. Das war ja klar. Wir machen den 24 und Tom war mit Netzwerken gesetzt und ich hatte dann noch 13 Slots und das hat genau gepasst. Das war hervorragend. Und als ich das dann durchgegangen bin, so in Gedanken, habe ich gedacht, das gibt es noch nicht. Das ist einzigartig, dieses Buch, was wir da jetzt erschaffen. Das ist Wahnsinn. Und wir haben ja auch ein paar sehr schlaue Köpfe unter uns. Also alle sind natürlich schlau, aber ein paar Super Brains.
Volker
Die Zahl steht ja drauf.
Marion
Wir haben so ein paar Super Brains dabei, die auch besonders in Mathe gut sind. Die haben das gleich hochgerechnet und haben Wisst ihr eigentlich, was dieses Buch, was lächerlich dann hinterher im Verkauf ist, was das an Mehrwert für die Menschen bietet? Wie viel Coaching Einheiten oder Trainereinheiten, die sich sparen können, wenn die das lesen? Das ist Wahnsinn.
Volker
Und das ist so das Spannende, finde ich. Ich könnte jetzt jeden Punkt, den du hier gerade aufgezählt hast, rausholen und wir könnten den ganzen Abend machen. Lass uns gerade noch mal Das Thema Frauen finde ich und Führung finde ich spannend, weil ich immer ein bisschen so es schade finde, wenn Frauen in Führungspositionen kommen und dann ahmen sie uns Kerle nach, anstatt tatsächlich in ihrer Kraft zu bleiben und es so zu machen, wie es vielleicht richtig wäre.
Marion
Ja, absolut. Das ist auch eines meiner Lieblingsthemen. Darüber habe ich nicht geschrieben. Ich habe tatsächlich über das Thema Führungsexzellenz und Personalrisiken geschrieben, aber natürlich auch das Thema Führung, weil da bin ich Spezialistin. Aber ich selber komme ja aus dem Bereich bei der Bank, wo es nicht selbstverständlich war, dass Frauen Führungsrollen übernommen haben. Und Das ist vor 40 Jahren gewesen, im Grunde jetzt schon. Und ich rede nach 40 Jahren eigentlich immer noch über dieselben Themen hier und da hat sich das aufgeweicht durch bestimmte Sachen. Bisschen, bisschen besser, bisschen besser ist es, Aber wir haben verdammt viel zu tun. Und das Schlimme ist, wenn man als Frau etwas sagt, wird man gleich in so eine Feministinnen Ecke geschoben. Wir brauchen männliche Unterstützer. Und davon gibt es Gott sei Dank ganz viele. Und auch in der GSA, als wir angefangen haben, jetzt diese Dinge zu posten, ich habe mit jedem einzelnen Autor auch einen Podcast aufgezeichnet und die werden jetzt sukzessive ausgestrahlt. Da kriegen wir so viel Zuspruch. Der war gerade letzte Woche, haben wir diesen Podcast ausgestrahlt und wir haben von wahnsinnig tollen Männern Unterstützung bekommen. Und das wünsche ich mir einfach, dass wir diverse Teams haben, auch in Führungsetagen, weil einfach die Synergien viel, viel höher sind als in gleichgeschlechtlichen Führungsrollen. Also wenn du wirklich Mann und Frau zusammenbringst, ist es toll.
Volker
Ja, und Frauen sollen sich trauen. Das ist so mein Erleben ganz oft. Da wird eine Aufgabe verteilt und du siehst der männliche Kollege, das mache ich. Und die Frau überlegt noch, klau mir nicht mein Beispiel. Okay. Ja, aber es ist so oft erlebt, wo du einfach Hey, ich weiß ganz genau, die kann das. Die kann das wirklich. Warum sagt sie jetzt nicht?
Marion
Ja, weil Frauen sehr, sehr häufig zu Perfektionismus neigen. Das ist leider so. Also ich war auch so ein Exemplar. Ich habe mich auch auf die eine und die andere Stelle damals nicht beworben, weil ich dachte, naja, das kannste noch nicht. Also, und das ist mein Beispiel immer von zehn Dingen, die in einer Stellenausschreibung stehen, kann die Frau neun. Eine lächerliche Kleinigkeit nicht. Genau. Und die Frau sagt nee, das muss ich erst noch mehr aneignen und dann bewerbe ich mich vielleicht. Und der Mann genau sagt bei dreien, ach, die restlichen sieben, die kann man noch lernen, bewirbt sich. Und da kriegt die Stelle natürlich der Mann, weil die Frau hat sich ja erst gar nicht beworben. Also das ist leider das Thema. Und die Autorin, die das hier sich zum Thema gemacht hat und das wirklich auch echt lebt, die bringt das so auf den Punkt und nicht gegeneinander, miteinander, bitte miteinander. Und genau dafür stehen wir eben hier auch. Wir wollen die Zukunft gestalten und alle mitnehmen. Egal Frau, Mann, groß, klein, dick, dünn, egal welches Geschlecht, welche Religion, welche Hautfarbe, ganz egal. Alle können dazu beitragen, dass diese Arbeitswelt ein Stück weit besser wird.
Thomas
Ja, ist ein Riesenthema. Ich habe mir deswegen das Mikrofon geben lassen, weil wir haben im Publikum jemand, mit dem ich sehr, sehr viel auch über dieses Thema gesprochen habe. Bei uns ist nämlich die Bettina Stark. Das ist nämlich die, wie sagt man denn, ehemalige Präsidentin oder Präsidentin, a. D. Past Präsidentin. Und zwar nicht, weil sie abgewählt wurde, sondern weil leider die Legislaturperiode zu Ende war und man in der GSA, in der German Speakers Association nur einmal gewählt werden kann zur Präsidentin. Und wir hatten das Thema immer wieder gehabt. Warum haben wir so viele männliche Kollegen auf der Bühne, wo die weiblichen Kollegen viel mehr zu sagen hätten für bestimmte Themen oder wenn es Expertinnen sind, wieso passiert das? Das ist ein Riesenthema. Ganz, ganz wichtig. Aber was ich zu diesem Feuer, das du jetzt auch wieder hier gezeigt hast, sagen will, als Folger und ich vor ein paar Jahren den Verlag gemeinsam gegründet haben, das ist noch mal eine andere Geschichte, wie das gekommen ist. Aber wir wir haben so einen Satz, über den wir auch im Meeting jede Woche reden ne Was ist die Delle, die wir ins Universum hauen? Eines meiner großen Vorbilder ist Steve Jobs, zurzeit leider tot, aber er beeinflusst mich immer noch sehr stark, der gesagt Ich will eine Delle ins Universum hauen. Ich habe diese Idee entwickelt des Verlages, weil ich habe ganz, ganz viel jahrelang, jahrzehntelang im 1 zu 1 Unternehmen Unternehmerinnen und Unternehmer beraten. Und wenn du dann so fünf bis zehn Menschen pro Jahr beraten kannst, dann ist das für diese fünf oder zehn Menschen toll. In unseren Gesellschaften weltweit passiert da nicht viel. Es ist nicht der große Impact. Es ist noch nicht mal der Hohle der Tropfen, der auf den Stein fällt, weil der macht noch nicht mal das Moos weg auf dem Stein, sondern passiert nicht viel. Und deswegen, wie kriegst du einen größeren Impact? Habe ich die Unternehmer Academy gegründet, die es heute ja online gibt, die auch sehr erfolgreich ist. Da haben wir immerhin ein paar hundert Menschen erreicht. Und dann habe ich Wo kriegen wir noch einen größeren Impact? Und dann gibt es so tolle Bücher, die über Jahrzehnte, eigentlich schon fast über 100 Jahre hinweg, ein Millionenpublikum ansprechen, die immer noch in Bestsellerlisten drin sind. Napoleon Hill, denke nach und werde reich oder Dale Carnegie oder wie sie alle heißen. Und da habe ich ja ein Verlag, klar, seitdem Menschen die Sprache erfunden haben und die Schrift kann man eben Wissen transportieren über größere Entfernungen und nichts hat einen größeren Impact wie ein Buch. Und wir glauben halt ganz, ganz fest daran, dass wir in unseren Gesellschaften weltweit mehr Unternehmertum, mehr Unternehmerinnen, erfolgreiche Unternehmerinnen und erfolgreiche Unternehmer brauchen. Und das ist diese Delle, die wir ins Universum hauen. Und du trägst dazu bei, dass die Delle sehr, sehr viel intensiver und größer wird. Dafür vielen, vielen Dank an das gesamte Team, an die 15 Leute und alle, die damit beteiligt sind. Das zahlt auf dieses Karma Konto ganz, ganz massiv ein. Vielen, vielen Dank.
Marion
Also danke, das nehme ich auf jeden Fall mit und das werde ich auch so weitergeben. Aber genau dafür sind wir alle angetreten. Also wir haben alle echt den Anspruch und ich weiß nicht, ob ich das Geheimnis schon lüften darf. Dir habe ich es ganz am Anfang gesagt, unser Ziel ist ja tatsächlich einen Bestseller hinzulegen und das wollen auch alle und wir glauben da auch dran. Und das ist eine schöne Geschichte. Ich habe eine WhatsApp Gruppe eingerichtet, die hieß Buchprojekt und eine der Mitautorinnen hier, die eher introvertiert will ich nicht sagen, eher was zurückhaltender ist. Introvertiert wäre falsch, aber eher zurückhaltender überlegt ist und gar nicht so die, die so, ja und überhaupt, die hat vorgestern klammheimlich aus Buchgruppe oder Buchprojekt hat die Buch Bestseller geändert als Begriff. Und da habe ich gedacht, yes, so geil. Das fand ich super. Da hab ja, und gerade weil es von ihr kam, da ist mir das Herz aufgegangen und wir brennen alle dafür, dieses Buch wirklich in die Unternehmen zu bringen, weil wir wissen, damit können wir wirklich was verändern. Und ich komme ja aus dem Leistungssport. Und wenn mir einer sagt, es geht was nicht, du hast es auch am Anfang gesagt, du Hast gesagt, mit 15 Marion Bestseller, das geht nicht. Ein Sammelband ist noch nie Bestseller geworden. Ja, ich sag, dann müssen wir damit anfangen, dann müssen wir es Ändern, dann machen wir es jetzt als erstes. Also von daher, ja, wir wollen es probieren.
Thomas
Ich habe auch das Gefühl, dass es funktioniert.
Volker
Es ist normalerweise die Stelle, wo ich sage, hier gibt es kein Schlusswort mehr nach diesen Sätzen. Perfekter kann man das gar nicht beenden. Und wir haben so viel Energie in diesen Räumen gehabt in den letzten Wochen bei uns im Unternehmen. Also wirklich, danke, dass du da bist.
Marion
Danke, dass ich hier sein durfte, aber ich hätte noch einen Wunsch.
Volker
Ja, bitte.
Marion
Ich hätte gerne die Angela noch einmal hier vorne.
Volker
Ja, dann holen wir die doch noch mal vor. Angela, sie freut sich schon.
Marion
Also wenn wir schon Autoren hier haben, dann müssen wir auch alle nach vorne holen. Komm du erstmal. Genau,
Volker
du sollst dann auch im Bild sein, Das ist wichtig. Erzähle uns ein bisschen was über dein Thema.
Angela
Ja, mein Achtsamkeit, Selbstführung und Selbstfürsorge. Achte auf dich, damit es dir gut geht. Und wenn es dir gut geht, dann geht es auch deinem Unternehmen und vor allem deinem Umfeld gut. Und damit ist eigentlich alles gesagt.
Thomas
Ich glaube nicht.
Volker
Ich glaube, da ist gar nicht alles gesagt. Wir hatten auch in unserem Gespräch schon das Wort selbstständig selbst und ständig. Ich glaube, gerade Selbstständige neigen dazu überhaupt nicht auf sich zu achten.
Angela
Ja, das kann ich unterstreichen. Das ist auch ein Teil meiner Lebensgeschichte. Also ich habe mich auch immer wieder überfordert, bis ich dann irgendwann mal auf den Drücker Naja, vielleicht solltest du das, was du deinen Klienten und deinen Kunden hier empfiehlst, mal selbst zu machen, nämlich wirklich regelmäßig Pausen, selbst reflektieren, ausgewogenes Leben mit Sport und Ernährung. Ich meine, ich hatte auf meinem Lebensweg tolle Mentoren. Thomas war auch einer von mir, der hat vor Jahren schon dein Arbeitspensum. Das kannst du nicht schaffen. Ich habe es trotzdem geschafft. Ich habe immer alles geschafft, was ich wollte. Aber irgendwann kam dann doch mal der Muss das jetzt wirklich sein? Und wenn ich dann so sehe, was so in den Unternehmen passiert, dann war es mir jetzt wirklich auf mein in Anführungsstrichen alten Tage ein ganz großes Anliegen, das tatsächlich jetzt zum Thema zu machen und in die Welt zu bringen.
Thomas
Also das mit den alten Tagen kann ich nicht unterstreichen. Das schneiden wir raus, weil das stimmt überhaupt nicht. Wir kennen uns schon relativ lange. Ich weiß nicht genau, wie lange, spielt auch keine Rolle, aber ich habe ich habe dich massiv bewundert, weil du hast ja eine Geschichte, die ist ja ganz verblüffend von dem, was du jetzt heute darstellst und schreibst und welche Kompetenz du mitbringst. Du bist nämlich ursprünglich mal Steuerberaterin und noch einiges mehr. Und ich habe immer gesagt, also wenn mein Steuerberater eine Bilanz sieht oder irgendeine Bilanz, nicht nur meine, sondern irgendeine Bilanz, dann kann der Folgendes tun. Der kann sagen, ihr macht zu wenig Umsatz, eure Kosten sind so hoch oder sonstige Kennzahlen. Der guckt da drauf und ich sehe nur einen Haufen Zahlen, der sieht das sofort. Und ich habe damals zu dir gesagt, was du kannst. Du kannst hinter die Zahlen gucken. Das war damals schon ganz, ganz verblüffend. Sie guckt auf diese Bilanz, guckt hinter die Zahlen und sagt was passiert in diesem Unternehmen? Wie wird dort kommuniziert? Wie funktioniert Führung? Wo liegt was im Argen hinter den Zahlen? Das ist ein unglaubliches Talent und das hast du jetzt weiter ausgebaut. Perfekt.
Angela
Ja, es ist wirklich, Ich habe ganz lange Jahre meine hohe Intuition nicht wahrgenommen, nicht haben wollen, weil das, was man so intuitiv wahrnimmt, das kann man ja schlecht hier mit einem Prüfungssiegel und mit Stempel und Unterschrift hier beweisen. Ich meine, ich bin in der Steuerberatung groß geworden und Gesetzestexte, da muss man immer alles beweisen. Und das konnte ich mit meiner Intuition nicht. Und durch viele persönliche Erfahrungen und im Laufe der Zeit heute stehe ich dazu, weil ich einfach so viel im wahrsten Sinne des Wortes selbst erfahren habe, selbst erlitten habe und wie es heißt immer so schön wer nicht hören will, muss fühlen. Oder manche lernen von sich aus und manche werden halt dann irgendwo vom Kriegen, vom Schicksal so einen kleinen Schubser und heute sage naja gut, wenn ich da früher darauf achte, dann brauche ich keine Schubser mehr und dann geht alles viel leichter.
Volker
Ich finde, das ist ein ganz wichtiger Satz, weil wir brauchen keinen Schubser in Sachen Gesundheit, weil das ist letztendlich das, was Unternehmer und Unternehmerinnen, Selbstständige ausmacht, dass sie einfach ihre Kraft haben und sie müssen gucken, dass sie in dieser Kraft bleiben. Also insofern ein ganz wichtiger Punkt bei Erfolg und Unternehmensstärke. Sehr gut, danke, dass du hier warst.
Angela
Sehr gerne. Dankeschön.
Volker
Sich mit all diesen Themen zu beschäftigen aus dem Buch Unternehmen Stärke, das braucht eine Zutat auf alle Fälle, nämlich Mut. Bleiben Sie mutig.
Outro
Der Unternehmer Academy Podcast Wir machen aus. Menschen mit Know how, Unternehmer mit Erfolg,
Werbung.
Erfolg ist kein Zufall, Es ist das Ergebnis von Handeln. In Denkbuch Erfolg das Handeln zeigt Thomas Kapp, wie Sie Ihre Träume verwirklichen können. Der Schlüssel Konkrete Schritte, die den Unterschied machen von Motivation und mentaler Stärke bis hin zu Zeitmanagement und Stressbewältigung. Lassen Sie sich inspirieren, aktiv zu denken und Ihr Bewusstsein zu erweitern. Erschaffen Sie die Fundamente Ihres Erfolgs und gehen Sie Ihren eigenen Weg. Thomas Kapp, Denkbucherfolg Band 3 Das Handeln.
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