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Diese Episode des Unternehmer-Academy Podcasts widmet sich der Zukunft der Arbeit – zwischen künstlicher Intelligenz und der motivierenden Kraft des Spiels. Wir werfen einen Blick zurück auf die Frankfurter Buchmesse und begrüßen zwei Experten, die zeigen, wie Unternehmen den aktuellen Kulturwandel aktiv gestalten können.
Unsere Gäste und ihre Themen:
Nils Bäumer: „Jenseits des Algorithmus“
Nils Bäumer beleuchtet die Rolle der Kreativität in der Ära von KI. Er nähert sich dem Thema bewusst spielerisch und ohne technisches IT-Expertenwissen. In seinem Buch geht es nicht um kurzlebige Tool-Tipps, sondern um fundamentale Fragen:
Prof. Dr. Jonas Manske: „Die Kunst des Spiels“
Jonas Manske bringt das Thema Gamification in den Arbeitsalltag. Dabei geht es nicht um bloße Spielereien im Sandkasten, sondern um einen klaren strategischen Rahmen:
Gemeinsam mit Ihnen nimmt sich Thomas Göller circa eine Stunde Zeit. In diesem intensiven Meeting klären Sie zusammen:
Im Anschluss entscheiden Sie in Ruhe, ob Thomas Göller etwas für Sie tun kann. Und Ihr Mentor Thomas Göller entscheidet, ob er Sie als Klient oder Klientin begleiten möchte,
Natürlich findet dieses Gespräch ohne jede Berechnung und völlig unverbindlich statt.
Und noch was: Teilen Sie diese Episode gerne mit Ihrem Netzwerk!
Intro
Der Unternehmer Academy Podcast. Wir machen aus Menschen mit Know-how Unternehmer mit Erfolg.
Volker
Heute im Unternehmer Academy Podcast eine Buchvorstellung und dazu blicken wir zurück in das Jahr 2024 auf die Frankfurter Buchmesse. Da haben wir den Titel Niels Beumer, Jenseits des Algorithmus, Kreativität in der Ära von KI vorgestellt. Und das Spannende ist, ein KI’-Buch, das durchaus nicht altert, weil es einfach grundlegende Dinge behandelt. Ein spannender Titel. Und in der Runde war außerdem noch Professor Dr. Jonas Manske mit am Start, mit dem Titel Die Kunst des Spiels. Das ist auch gerade als Hörbuch erschienen. Alle Links zu den Büchern, die stehen natürlich in den Show Notes des Podcasts.
Volker
Es geht jetzt auf alle Fälle spielerisch in beide Richtungen, denn tatsächlich, Niels, du spielst eigentlich mit KI, wenn ich das so erlebe. Du hast dich da reingefuckst, aber sehr spielerisch.
Nils
Ja, absolut. Ich habe so vor zwei Jahren, als ich das Ganze entdeckt habe, das Thema, relativ schnell gemerkt, dass es meine Welt der Kreativität komplett verändern wird. Und ich bin kein ITler und ich bin auch keinesfalls KI’-Experte, also näher ich mich dem Ganzen durchaus probieren und das ist fast immer spielerischer.
Volker
Und jetzt ist ja die große Herausforderung, ein Buch über KI zu schreiben. Wenn man jetzt anfängt, Tools zu erwähnen und irgendwelche Tipps gibt, weiß man, man ist eigentlich schon alt, bevor man überhaupt gedruckt hat.
Nils
Absolut. Es ist auch so, dass einige Passagen im Buch sind, die würde ich jetzt wahrscheinlich schon anders schreiben, aber ich habe sehr versucht, eher an Dinge zu erörtern oder zu beleuchten, die auch langfristig bleiben und nicht über Tools zu schreiben. Also das Buch ist kein Tool’-Tipp’-Buch, sondern es geht darauf: Was hat KI für einen Einfluss auf unsere Kreativität in der Zukunft? Das werden wir verlernen. Macht Was macht es uns kreativer? Macht es uns dümmer? Was macht es mit unserer Intelligenz? Also solche Dinger.
Volker
Oh, da sind ja schon viele Fragen drin. Gehen wir gleich drauf rein. Jetzt müssen wir erst mal hier: Jonas, Mannske und Professor Doktor. Das gehört dazu, auch wenn du noch relativ jung bist, erreicht ist erreicht. Du hast das Thema Spielen, aber in einem völlig anderen Kontext, wie man es jetzt vielleicht erwartet. Es geht darum, dass man im Unternehmen ein bisschen spielerische Anreize setzt.
Jonas
Genau. Man muss Das muss erst mal, glaube ich, ein bisschen die Leute noch mal abholen, dass das Spiel heißt ja nicht gleich Spiel, wenn man zum Beispiel ins Englische guckt, game und play. Wir haben da einen deutlichen Unterschied. Und das, worum es mir ging, war, Gamification in die Arbeitswelt zu packen, also nicht Spielelemente in einen Nichtspielkontext zu integrieren.
Volker
Und das ist oft nicht ganz einfach. Und ich glaube, bei unserem ersten Gespräch haben wir viel Fußball bemüht, irgendwelche Vergleiche zu finden. Aber ich glaube, es ist ein ganz guter Vergleich, weil es geht auch so ein bisschen um Um Wettbewerbssituationen zu schaffen, dann halt auch das Beste aus einem Team rauszuholen.
Jonas
Genau. Also ich habe probiert, es natürlich mit ganz vielen Anekdoten zu versehen aus dem Sport, dass man es nicht mehr so akademisch betrachtet, wie ich es vielleicht irgendwann mal als Professor getan habe und habe mir ganz, ganz oft die Frage gestellt: Was ist eigentlich das Erlebnis? Was ist eigentlich das Erlebnis und die zentrale Rolle des Erlebnisses beim Spielen?
Volker
Und was ist das Ergebnis, wenn ein Unternehmen das schafft, das gespielt wird?
Jonas
Die Kernbotschaft ist die eine, dass man die rein technische Einführung, ich glaube, das ist vielleicht auch der Sprung zu KI, die rein technische Einführung von Spielelementen wird jetzt nicht zu irgendeiner Verhaltensänderung bei Mitarbeitern führen, sondern erst wenn wir ein Erlebnis schaffen durch die Spielelemente, dann schaffen wir auch eine Verhaltensänderung, Motivation, Aktivierung der Mitarbeiter.
Volker
Du kommst ja aus der Unternehmensberatung oder hast Erfahrung in der Unternehmensberatung. Wenn du solche Elemente anbringst, in was für Gesichter schaust du? Ist da schon große Offenheit oder bedarfst du doch der Erklärung?
Jonas
Ich sage mal so: Also normalerweise muss man schon noch mal erklären und insbesondere so einleiten, das Thema Spiel wirklich zu beschreiben. Es ist ja nicht irgendwie im Sandkasten, wo es keine sozusagen Rahmen gibt, sondern wir haben einen gesetzten Rahmen und in diesem Rahmen können die Mitarbeitenden sich bewegen, in Teams gemeinsam interagieren. Und ich glaube, wenn ich so auf Führungskräfte Ebene schaue, die suchen schon nach sozusagen Elementen für einen modernen Arbeitsplatz, für eine moderne Arbeitsplatzgestaltung. Und da komme ich dann sofort wieder ins Spiel.
Volker
Es geht das Thema Motivation dann auch, logischerweise. Genau. Und viele sind, wenn es KI, so eine Überleitung zu machen, gar nicht so sehr motiviert, weil es gibt schon Menschen, die haben Angst. Das könnte ihr Arbeitsplatz sein, oder?
Nils
Ja, also
Volker
Was vielleicht auch zutreffend hier und da ist.
Nils
Das ist es einfach. Die Realität ist da, dass es einige Arbeits dass es Tätigkeiten geben wird, die in der Zukunft von KI absolviert wird. Das gibt es jetzt auch schon. Ich glaube aber nicht, dass es berechtigt ist, dass wir jetzt Angst Arbeitsplätze haben. Wir haben immer noch den größten Fachkräftemangel jemals. Wir haben genug Arbeit für alle, aber Arbeitsabläufe werden sich verändern. Das heißt, dass mit dem Einzug von KI es auch immer einen Kulturwandel in den Unternehmen geben wird und in den Organisationen. Und Angst ist kein guter Ratgeber, aber dass man das nicht unbedingt mit Jubel begrüßt, kann ich durchaus nachvollziehen. Und ich glaube, es ist wichtig, dass man versteht, dass gerade in Organisationen, aber auch gesellschaftlich, KI auch immer ein Kulturthema ist.
Volker
Du bist in deinem Buch durch diese ganzen Kategorien gegangen, wo KI einem begegnen könnte. Auch unsere Grafikerin durfte teilhaben an deinem Buch, weil natürlich arbeitet sie damit.
Nils
Witzigerweise hat sie da noch nicht mitgearbeitet, bevor sie mich kennenlernt.
Volker
Wir haben schon ein bisschen, aber bei dir, glaube ich, nicht tatsächlich. Genau. Wir sind eigentlich idiotisch, wenn ich das jetzt gerade mal so feststelle.
Nils
Wir sind sozusagen zu zweit in diese Welt eingetaucht und ich war da auch sehr dankbar für, weil es ganz viele Fragen aufwirft, auch zum Beispiel zu Copyright, was ich ganz oft gefragt werde. Und ich meine, du kannst das Cover ja mal kurz zeigen. Das Cover ist von drei KI’-Tools generiert und von zwei Menschen, und zwar in Zusammenarbeit und auch nicht innerhalb von einem Tag und nicht auf Knopfdruck, sondern wir haben da drüber diskutiert, wir haben wieder mit den Tools gearbeitet, wir haben es wieder zusammengebracht. Und das ist es, glaube ich, die Kreativität und KI gut zusammenarbeiten kann, also mit Mensch und Maschine sozusagen. Aber jetzt zum Beispiel zu fragen: Wer hat da das Urheberrecht drauf? Ich kann es nicht beantworten, weil das sind Tools drin, die kommen aus der KI raus und da gibt es erst mal keinen Da ist der KPI’-Fahrzeug auch immer recht drauf. Und das sind Fragen, die sind noch nicht geklärt. Das ist offen.
Volker
Na ja, da sind wir schon mittendrin. Das ist ja bei Texten auch schon der Fall. Die KI ist trainiert worden mit Texten. Ich nutze sie jetzt für meine Texte. Ja, wem gehört es?
Nils
Gut, das ist ja Das ist für uns eigentlich immer noch mal ganz eigenes Thema, woher die Trainingsdaten kommen und wie konform das war. Das wird gerade vor Gerichten in Amerika ausgefochten und wahrscheinlich wird es noch. Für uns bei Texten ist es, dass du genau etwas nachmachst, ist ja eher unwahrscheinlich, aber auch da kommt ja dann die Durchmischung dazu. Also wenn du einfach nur auf einen Knopf drückst und dann das nimmst, dann könnte man jetzt noch sagen, okay, da hat niemand das Recht drauf. Aber du wirst es wahrscheinlich immer noch mal anfassen. Du wirst immer noch mal was damit machen. Und du gehst ja meistens in einen Diskurs mit KI, jedenfalls wenn du es gut machst und ich weiß, du machst es gut und sagst nicht nur einfach mach, sondern du kommunizierst ja ein bisschen, wenn man es so nennen will, mit der KI und dann ist es ja auch ein Stück von dir.
Volker
Also dein Buch ist ja letztendlich auch der Ansatz, damit pragmatisch umzugehen, weil es wird nicht mehr weggehen und das heißt, wir haben nur die Chance, uns damit auseinanderzusetzen. Es bleibt.
Nils
Definitiv. Also zwei Sachen sind klar: KI ist gekommen, zu bleiben. Ist zwar Plattitude, ist aber so. Das zweite, was ich wichtig finde, KI ist systemisch. Also es wird Einfluss auf alle Lebensbereiche haben. Da wird nichts von verschont, wenn man so will, bleiben. Es wird überall reinkommen. Und ich bin Optimist. Ich glaube, dass es zum Guten ist. Mein Leben ist seitdem auch wieder viel spannender geworden, gebe ich zu. Seit zwei Jahren entdecke ich jeden Tag wieder neue Sachen, auch im Bereich Kreativität. Und die Kreativität des Menschen hat sich über Jahrzehnte nicht verändert groß. Aber jetzt, jetzt ist noch mal alles neu und das ist eine superspannende Zeit. Dennoch kann ich Menschen verstehen, die auch sagen: Okay, Sie haben Bedenken, weil die habe ich auch. Es ist ein gesellschaftlicher Auftrag, damit gut umzugehen und es wird die Zeit zeigen, ob wir das schaffen.
Volker
übrigens hier ist auch KI im Einsatz. Tatsächlich, hier war dann auch schon KI im Einsatz. Da ging es die farbliche Abstimmung. Das war sehr, war die Abstimmung war sehr hilfreich. Okay. Ja, so geht das dann manchmal. Nimm uns mal mit in ein Praxisbeispiel, Jonas. Wie sieht das im Unternehmen aus, wenn ich sage: Wir spielen?
Jonas
Okay, also wenn wir uns das anschauen, ist es essentiell, dass wir erst mal homogene Teams schaffen. Also in der Organisation zu schauen: Gibt es homogene Teams? Wie können wir diese homogenen Teams formen, zusammenstellen, vergleichbar machen und dann entsprechend einen Wettbewerbsmodus aufbauen. Das ist sehr, sehr individuell, wie das dann sozusagen ausgestaltet wird. Das ist sozusagen wie das Spiel in an sich, was für Elemente man einführt. Drei Zentrale würde ich aber gerne noch mal mit den Weg geben. Also ganz klar ist für mich die Erfahrung mit Teams. Wir könnten auch sagen, wir spielen jetzt als Einzelspieler in der Organisation. Und dann sind wir schon vielleicht beim Thema Kultur, wird gerade schon angerissen. Also kulturell ist das natürlich etwas ganz anderes, wenn wir in Teams spielen. Und dann der zweite Aspekt ist das Thema trotzdem, eine gewisse Individualität zu belassen, weil jeder Spieler in einem Team soll auch einen individuellen Freiraum bekommen, einen individuellen Gestaltungsfreiraum, seine Stärken auch im Team einzubringen. Das ist eine wesentliche Form. Und die dritte wäre auch, dass man schafft, ein gewisses Leistungsfeedback auch relativ zügig dann auch rüberzubringen. Also ich mache eine Aktivität in meinem Team und kriege die aber auch transparent wöchentlich, alle zwei Wochen auch mitgeteilt.
Jonas
Also volle Transparenz, weil dann gehen wir im Prinzip zum letzten Thema: Fairness. Fairness und Transparenz. Und das sind, glaube ich, auch Bestandteile in einer Organisation. Ich weiß nicht, kennen Sie alle vielleicht? Zielsysteme? Sind die überall transparent bei Ihnen im Unternehmen? Was sind Zielsysteme für vielleicht den rechts, den links? Was sind die Agendapunkte vielleicht hinter diesen Themen? Und da jetzt zu sagen, durch eine spielerische Lösung bringen wir komplette Transparenz, Fairness, innerhalb der Teams dann in die Organisation.
Volker
Aber tatsächlich, es geht auch diese Vergleichbarkeit. Das heißt, wir haben eine Ergebnistabelle, wenn wir das vielleicht gut machen und können dann sagen: Hey, Team eins, war total gut und irgendwie Team 16, hingen ein bisschen hinten dran. Und beides sind natürlich tolle Erkenntnisse.
Jonas
Genau so ist es. Beides sind tolle Erkenntnisse und es geht ja auch im Buch so ein bisschen die Verbindung zwischen jetzt Gamification, aber auch Leadership, also Führungsaufgaben. Und genau an diesem Punkt wären wir: Was muss eigentlich heutzutage eine gute Führungskraft können? Und für mich ist das auch so, dass ich von vielen Führungskräften gefragt werde: Wie erkenne ich denn, wo ich jetzt gerade stehe mit meinem Team, mit meinen Mitarbeitern? Und so eine Tabelle, so ein Vergleichsmechanismus, bietet natürlich tolle Ansatzpunkte dafür.
Volker
Und ich bin jetzt hier mal realistisch, dass im Normalfall hast du ein Mittelfeld und in dem Mittelfeld ist es wahrscheinlich auch in Ordnung, weil alles gut ist. Du kriegst da eine ordentliche Leistung. Dann guckst du vielleicht: Wie kann ich es besser machen? Das sind Erkenntnisse aus dem spitzenteam und die von unten natürlich gerne hochholen.
Jonas
Ja, das ist ein interessanter Punkt, den du noch mal ansprichst, weil was ist auch die Aufgabe oder auch eine systemische Lösung, die ich jetzt sozusagen mit implementiere, ist, Wir kennen das alle. Wenn wir uns jetzt vorstellen, 20 Teams. Wo würde der Chef, die Chefin, wo würde man hingucken? Man guckt sich die drei Besten an und die drei schlechtesten. Oder? Wie würdest du das machen?
Volker
Wir sind wieder bei Fußball. Wo guckst du hin?
Jonas
Wo gucken wir hin? Oben und unten. Genau. Und der interessante Part ist, dass wir das jetzt so schneiden, dass wir möglichst diesen Anonymitätsbereich in der Mitte reduzieren. Das heißt, unsere Ligen oder unsere Teams, die sich gegeneinander messen, probieren wir so zu gestalten, dass wir möglichst einen geringeren Anonymitättsbereich haben, sodass wirklich eine Dynamik im Spiel entsteht.
Volker
Nimm uns noch mal mit in dein Buch, Nils, über die unterschiedlichen Themen, die du behandelt hast, weil KI kommt natürlich in vielen Lebensbereichen hoch.
Nils
Ja, ich glaube, es kommt, was ich vorhin Ich muss sagen, ich bin jetzt nicht so weit, wie ich schon gesagt habe, eigentlich in alle Lebensbereiche mit rein. Ich könnte mit kurzem Nachdenken wahrscheinlich bei jedem Thema, dass mir jemand zuwirft, sagen, dass KI über kurz oder lang da Einfluss drauf hat. Was ich getan habe, ich habe ja elf Expertinnen mir an die Seite geholt, habe mit denen Interviews geführt, verschiedene Aspekte mal ein bisschen näher zu beleuchten. Das waren einmal Sachen, die mich selber interessiert haben oder auch, wo ich natürlich ExpertInnen kannte, muss man ja auch dazu sagen. Das war KI und Musik, KI und Intelligenz, KI und Recht oder auch Fairness. Und so gab es elf verschiedene Themen, die ich ein bisschen mehr beleuchtet habe.
Volker
Ich habe ja schon ein bisschen experimentiert. Wir werden auch natürlich im Hörbuch Es ist ein bisschen verzögert, aber es wird kommen. Wird KI eine Rolle spielen? Weil es muss in deinem Buch eine Rolle spielen.
Nils
Also das KI war ja auf dem Cover drauf und wenn wir jetzt ein Hörbuch machen, dann muss natürlich KI auch eine Rolle spielen. Und natürlich hat KI im Buch auch eine Stimme. Wir haben das im Buch ja so gemacht, dass es immer kursiv gedruckt ist, damit man genauer kennt, wann KI spricht sozusagen oder zitiert wird. Und wenn man jetzt ein Hörbuch draus macht, dann hat das ja nur Sinn, dass diese Parts auch von einer KI gesprochen werden. Allerdings sind die Techniken mittlerweile so gut, dass du wahrscheinlich gar nicht mehr merkst, ob es von KI Wir hatten ja im Vorgespräch, wo du sagst, das ist schon so toll, ich kann damit leben und ich weiß, das ist KI und wenn ein kleiner Fehler drin ist, ist es egal.
Volker
Ich bin halt schon ein bisschen Nerd und sage: Hey, ich würde es dann gerne, dass es vielleicht keiner merkt.
Nils
Ja, die Sache der Perfektion ist ja eine spannende, auch der es gerade sich anhört. Du bist Profi, du hörst ganz anders hin.
Volker
Ich höre halt diese Endung: Nein, würde ein Mensch jetzt nicht machen?
Nils
Die sind meistens zu klar ausgedrückt, zu weit ausgesprochen, also zu detailliert besprochen. Aber jetzt für den Alltag sollten wir uns immer auch überlegen, dass nicht jeder wie ein Profi da hinhört, nicht so wie du. Und dann musst du auch den Kontext sehen. Also wenn du weißt, es könnte von KI kommen, hörst du auch wieder anders hin. Das gilt auch für Bilder. Wenn wir in den sozialen Umfeld reinschauen, Menschen achten da nicht drauf. Natürlich erkennst du KI’-generierte Bilder immer noch größtenteils, aber Menschen achten nicht drauf und so wird das bei Stimme auch sein. Es gibt jetzt schon Radiosendungen, die komplett von KI gesprochen sind und wenn man das nicht weiß und nicht darauf achtet, merkt man es auch nicht.
Volker
Eine ganz verrückte Entwicklung, die da passiert. Das ist wirklich zum Teil auch verstörend, wenn du so aufgewachsen bist in einem System und siehst, wie sich das verändert. Aber die Chancen sind natürlich enorm.
Nils
Also die Chancen sind enorm, die müssen wir allerdings auch ein bisschen suchen. Das ist auch im Unternehmenskontext so. Es hat keinen Sinn, einfach zu sagen, wir führen jetzt KI ein als Ziel. Das ist kein Ziel. Also das ist ein Werkzeug, was anderes zu erreichen. Dafür kannst du es machen. Aber an sich willst du ja immer was anderes erreichen damit. Aber diese Use Cases, also wann es uns wirklich weiterbringt. Da sind wir noch so ein bisschen auf der Suche. Deswegen ist alles, was wir jetzt erleben, auch noch sehr spielerisch, einfach, dass wir es einfach so erleben. Und das ist das, was gerade auf uns zurollt, noch so ein bisschen. Also es gibt riesen Chancen, die gilt es aber auch noch zu entdecken.
Volker
Jetzt wirfst du mir hier schon fast die Überleitung über, aber ein Punkt: Tatsächlich, wenn man sich diese Systeme anschaut, ich stelle fest, es hängt extremst davon ab, wer sitzt vor System. Und wenn jemand mit einem klugen Kopf davor sitzt, bekommt er auch extremst tolle Ergebnisse.
Nils
Also es gilt natürlich, die Tools erst mal auch kennenzulernen. Das ist klar. Damit man auch ein bisschen weiß, was man da rausholen kann aus dem Ganzen. Aber auch da noch eine Anmerkung: Auch das wird sich weiterentwickeln. Wir reden gerade noch über Prompten, also was ich eingebe in das System. In fünf Jahren redet da keiner mehr drüber, weil wir uns so natürlich mit dem System unterhalten werden, dass das übernommen wird. Bei der Einführung in Organisation ist es ja noch mal eine andere Sache, dass man sich die Ziele klar zu definieren sind. Wie gesagt, ich habe ja auch gesagt, das ist eine Kulturfrage. Da stellen sich andere fragen: Denn was für Tätigkeiten kann ich durch KI ersetzen? Denn es ist nie das Ziel, Menschen zu ersetzen. Das will, glaube ich, niemand, sondern wir wollen langweilige Tätigkeiten ersetzen oder wir wollen KI dort einführen, wo der Mensch gar nicht die Fähigkeit hat, die Daten alle auszulesen gleichzeitig, weil es das Gehirn schlicht überfordert.
Volker
Wobei es tatsächlich KI in Kreativität gerade sehr stark einschlägt. Das ist ein Bereich, ja.
Nils
Wir haben ja nie Also wenn du mich vor drei Jahren gefragt hättest, wo kommt KI zuerst rein? Ist es bei dir im Kreativmarkt oder auch alle anderen Kreativen hätten gesagt, Bei uns als Letztes. Genau. Wo war es als erstes bei den ganzen Kreativen? Bildgestaltung, Sprache und so weiter. Und das ist es ja, was diese Video, was diese ganze Welt jetzt verändert. Es ist auf der einen Seite Demokratisierung, mehr Menschen können es benutzen, aber es wird natürlich auch zu einer Überflutung führen. Also wir werden mit mehr Inhalt und Content überflutet und der ist nicht immer unbedingt exzellent.
Volker
Jonas, wer sollte dein Buch gelesen haben?
Jonas
Oh, natürlich ist es schneller Übergang. Da wird der Ball schnell rüber gespielt. Die Zeit läuft. Das ist wie die Zeit läuft. Mein Buch sollte jeder gelesen haben. Junge Führungskräfte, Führungskräfte, die Ideen brauchen, Kreativität auch im Vertrieb anzuwenden, neue Dynamiken, neuen Spirits zu entwickeln, alle diese Menschen.
Volker
Also das heißt, es geht wirklich darum, Dinge Ich meine, manche Sachen sind ja auch langweilig und man kann sie vielleicht mit zwei, drei einfachen Mitteln aus dieser Langeweile rausholen.
Jonas
Genau. Es gibt neue Ideen und insbesondere auch, worauf vielleicht so ein modernes Menschenbild fußt, also als Grundlage für gute Führung, was auch junge Mitarbeiter an Dynamik, an spirit am Arbeitsplatz vielleicht heute auch erwarten. Alles das ist sozusagen noch mal ein verbindendes Element zwischen natürlich auch dem dem Spiel an sich.
Volker
Nils, noch ganz kurz die Frage: Wer sollte dein Buch gelesen haben?
Nils
Ich drehe die Frage ein bisschen für mich, weil ich hatte sie ja schon gerade gehört. Ich kann mal sagen, warum ich es geschrieben habe. Ich glaube, auf uns kommt die größte Entwicklung der Menschheit zu. Da bin ich von überzeugt, weil es wird wirklich alles beeinflussen und wir werden das zum Guten wenden können, wenn wir als Gesellschaft, und zwar Politik, Unternehmen, aber auch die Gesellschaft an sich gut darauf vorbereitet sind und das Positive rausholen und gucken, dass da, wo das Negative auf uns zukommt und das wird auch kommen uns dann als Gesellschaft dagegen entscheiden und was anderes gehen. Und das geht über Aufklärung. Und deswegen hoffe ich, dass möglichst viele das Buch lesen, zu verstehen, was auf uns zukommt und ein bisschen zu verstehen, was KI denn in diesem Zusammenhang mit Kreativität für uns bedeutet. Und alle, die sich dafür interessieren, da freue ich mich, wenn sie es lesen.
Volker
Und genau darum geht es uns im Mentoren Media Verlag: Unternehmen besser machen, die Welt besser machen. Das sind immer so große Worte. Wir benutzen immer von von Steve Jobs, diesen Spruch, die Delle ins Universum hauen. Aber das ist genau mit euren Ideen kommen solche Veränderungen. Deswegen danke, dass ihr bei uns seid.
Jonas
Sehr gerne. Danke schön.
Volker
Und gerade in Zeiten, wo sich so vieles ändert, wie zum Beispiel auch in kreativen Berufen, wo die KI mittlerweile eine ganz starke Rolle spielt und viele Dinge verändert, gibt es ein Ding, was man braucht, nämlich den Mut. Bleiben Sie mutig.
Outro
Der Unternehmer Academy Podcast. Wir machen aus Menschen mit Know’-how Unternehmer mit Erfolg.
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Erfolg ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis von Handeln. In Denkbuch Erfolg Das Handeln zeigt Thomas Kapp, wie Sie Ihre Träume verwirklichen können. Der Schlüssel: Konkrete Schritte, die den Unterschied machen. Von Motivation und mentaler Stärke bis hin zu Zeitmanagement und Stressbewältigung. Lassen Sie sich inspirieren, aktiv zu denken und Ihr Bewusstsein zu erweitern. Erschaffen Sie die Fundamente Ihres Erfolgs und gehen Sie Ihren eigenen Weg. Thomas Kapp. Denkbuch Erfolg, Band drei. Das Handeln.
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