Ruhestand ist nichts für Anfänger

Mit dem Ruhestand beginnt der dritte große Lebensabschnitt und damit auch die vermutlich spannendste Lebensphase. Britta von der Linden unterstützt Sie Schritt für Schritt dabei, ihren Ruhestand zu planen, die neu gewonnene Zeit sinnvoll, strukturiert und vor allem erfüllend zu nutzen.

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Inhalt der Episode

Mit dem Ruhestand beginnt der dritte große Lebensabschnitt und damit auch die vermutlich spannendste Lebensphase. Britta von der Linden unterstützt Sie Schritt für Schritt dabei, ihren Ruhestand zu planen, die neu gewonnene Zeit sinnvoll, strukturiert und vor allem erfüllend zu nutzen.

Selbstverwirklichung im Ruhestand: In “Ruhestand ist nichts für Anfänger” von Britta von der Linden geht es um Glaubenssätze und Werte, die unser Leben beeinflussen. Erfahre, wie du hinderliche Glaubenssätze hinterfragst und deine Werte neu definierst. Verabschiede dich von Stress und gestalte deinen Ruhestand so, wie du es dir wünschst. Entdecke, wie du deine persönlichen Werte priorisierst und Stressfaktoren reduzierst. Ein Weg zu mehr Gelassenheit und Erfüllung im Ruhestand. Sei neugierig auf das, was kommt!

Das gesamte Exemplar gibt es u.a. bei uns im Mentoren Media Verlag.

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Transkript zu dieser Episode

Volker

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Sprecher 2

Was passiert, wenn der Chef oder die Chefin eine Auszeit nimmt und die Angestellten auf sich allein gestellt sind? Christian Pugelsheim und Michael Habelkhorst beschreiben in ihrem Buch Radikal weg! Die Herausforderungen für Unternehmer und Mitarbeiter, welche Vorbereitung notwendig ist und worauf unbedingt zu achten ist bei einer Auszeit. Radikal weg. Wenn der Chef ein Jahr Auszeit nimmt und das Unternehmen dennoch funktioniert, erschienen im Mentoren Media Verlag www. Mentoren’-verlag. De Der Unternehmer Academy Podcast. Wir machen aus Menschen mit Know how Unternehmer mit Erfolg.

Volker

Zwischen den Jahren gibt es im Unternehmer Academy Podcasts ausführliche Hörproben von Hörbüchern. Heute gibt es ein Buch, das beschäftigt sich mit dem Ruhestand. Britta von der Linden hat es geschrieben und der Titel sagt schon vieles. Ruhestand ist nichts für Anfänger.

Sprecher 1

Glaubenssätze und Werte. Wenn wir darüber nachdenken, wie wir unser Leben nun weiter gestalten möchten und in welche Richtung es gehen soll, ist es hilfreich, einmal darauf zu schauen, was unser Denken und Handeln beeinflusst. Zum einen sind es die Erfahrungen, die wir in unserem bisherigen Leben gemacht haben, und die Lehren, die wir daraus gezogen haben. Zum anderen sind es unsere Glaubenssätze und Werte, unsere inneren Regeln, die wir meistens schon in ganz frühen Jahren gewissermaßen mit der Muttermilch eingezogen, für uns verinnerlicht haben. Die wenigsten reflektieren ihre Glaubenssätze und Werte immer mal wieder, zu prüfen, was jetzt gerade wichtig ist. Sind die Einstellungen für uns noch relevant? Haben sie tatsächlich noch Bedeutung für uns? Oder dürfen wir uns von ihnen verabschieden? Doch was genau meine ich eigentlich mit Glaubenssätzen und Werten? Glaubenssätze. Nun, gerade sogenannte Glaubenssätze oder auch Überzeugungen sind es, die unser Leben oft beeinflussen. Sicherlich kennen sie alle irgendwelche Sätze, die sie schon ewig begleiten und die nicht immer hilfreich sind. Manch einer nennt es auch Mantra. Sätze, die wir oft zu uns selbst sagen ‘-übrigens reicht hier auch schon, diese zu denken ‘-um uns in eine bestimmte, meist negative Stimmung zu bringen. Glaubenssätze ‘-und nein, sie haben primär nichts mit dem spirituellen Glauben oder der Kirche zu tun, können sowohl positiv als auch negativ sein. Die guten Sätze stützen uns. Sie sind jene, die uns psychisch nähren können, die uns motivieren und stärken. Sätze wie Ich schaffe, was ich mir vorgenommen habe. Ich bin gut so wie ich bin. Ich verdiene es, glücklich zu sein. Und so weiter. Es gibt unendlich viele dieser positiven Glaubenssätze, wie auch deren negativen Varianten. Sätze wie Ich kann mich auf niemanden verlassen. Ich bin stark. Ich schaffe das. Ich muss es allen recht machen. Ich muss perfekt sein. Wirken hingegen lämend, lenken die Energie in eine falsche Richtung, hemmen unser Denken und fordern von uns Dinge, die wir oft gar nicht zu geben, bereit sind. Eine Teilnehmerin sagte mir einmal: Wenn ich jetzt in Rente gehe, dann wird niemand etwas erfahren. Ich werde jeden Morgen weiter wie bisher aus dem Haus gehen. Alles wird sein, wie immer. Auf meine Frage, welcher Grund hinter diesem Vorhaben stehe, Wissen Sie, ich muss mich meine Mutter kümmern. Diese ist pflegebedürftig. Wenn ich ihr nun sage, dass ich in Rente gehe, erwartet sie, dass ich mich rund die Uhr sie kümmere. Schließlich bin ich ja ihre Tochter und ich muss mich sie kümmern. Nicht nur mich, auch die anderen Teilnehmenden hat diese Aussage gleichermaßen berührt und erschreckt. Hier wollte jemand sein Leben im wohlverdienten Ruhestand einem Glaubenssatz unterordnen. Ich muss mich sie kümmern. Ich bin ja ihre Tochter. Manchmal hilft es auch, die Formulierung solcher Sätze zu verändern, sie wieder positiver besetzt in unserem Leben zu integrieren, zum Beispiel aus einem Ich muss ein Ich möchte oder Ich will zu machen. Bleiben wir doch einmal bei diesem Beispiel meiner Teilnehmerin, das mir zumindest von der grundlegenden Aussage her immer wieder begegnet. Ich werde nun bewusst etwas provokativer. Muss ich mich tatsächlich meine Eltern kümmern? Vielleicht haben sie gar kein gutes Verhältnis zu ihnen. Und dennoch fühlen sie sich nun in der Pflicht, sich sie zu kümmern? Versuchen Sie doch einmal das kleine Wort Muss in Will zu verändern und lassen Sie diesen Satz erneut auf sich wirken. Ich will mich meine Eltern kümmern. Verändert sich etwas? Wird der Druck, den Sie soeben noch gespürt haben, vielleicht etwas weniger? Eventuell fühlt es sich für Sie auch selbstbestimmter an. Wenn ich selbst etwas will, mache ich es freiwillig. Im Kapitel über Kür und Pflicht widmen wir uns jenen Möglichkeiten, wie wir generell mit solchen Situationen umgehen können. Wie Sie an diesem Beispiel sehen, ist es möglich, negative Glaubenssätze, die wir haben, auch zu hinterfragen. Manche, die wir vielleicht bereits seit unserer Kindheit mit uns herumgetragen haben, besitzen im Erwachsenenalter möglicherweise gar keine Relevanz mehr und deshalb sollte man sie aussortieren. Wir können sie natürlich auch wertschätzend verabschieden. Rituell. Tipp Schreiben Sie Ihre hinderlichen Glaubenssätze auf einen Zettel, vielleicht auf schönes Briefpapier, würdigen und danken Sie jeden dieser Glaubenssätze und lassen alle in Rauch und Asche aufgehen. Jedoch nicht wie Phönix aus der Asche wieder aufsteigen. Ein solches Ritual kann eine sehr reinigende Wirkung besitzen. Vielleicht fällt Ihnen selbst auch eine Möglichkeit ein, wie Sie sich dauerhaft von Ihren negativen Glaubenssätzen verabschieden können. Werte. Ähnlich verhält es sich mit unseren Werten. Was genau ist es, das uns wichtig ist? Was davon bestimmt unser Leben? Zwei Werte, die der deutschen Kultur früher immer wieder zugeschrieben wurden, waren Ordnung und Pünktlichkeit. Sind Sie vielleicht auch mit dem Satz Fünf Minuten vor der Zeit ist die rechte Pünktlichkeit groß geworden? Ich habe meinen Opa heute noch in den Ohren. Zugegeben, es ist nicht mein oberster Wert, doch ich halte mich heute immer noch daran. Dieser Satz ist übrigens Glaubenssatz und Wert zugleich. Werte ändern sich. Sie passen sich oft an unser Leben an oder besser wie sie, wie wir die Kleidung an die Jahreszeiten anpassen. Und dann gibt es Werte, die reflektieren wir wenig, da sie uns nur unbewusst, aber deswegen nicht weniger mächtig begleiten. Genau hier gilt es anzusetzen und zu beobachten, ob es Werte gibt und wenn ja, welche eher hinderlich als förderlich sind. Es ist sinnvoll herauszufinden, welche Werte es genau sind, die wir leben und die uns wichtig sind. Überlegen Sie einmal konkret, welches Ihre Werte sind. Was ist Ihnen wichtig? Diese Werte sind es auch, mit denen wir uns unter Stress setzen, genau wie die negativen Glaubenssätze. Vielleicht fallen jetzt im Ruhestand auch Werte weg, die einfach keine Bedeutung mehr haben, da sie nur für das Berufsleben Gültigkeit hatten. Werden diese Werte von anderen verletzt, bereitet uns das auch Stress. Ja, es macht uns sogar mitunter wütend, traurig oder gar zornig. Gerade zu Beginn des Ruhestandes ist es in Bezug auf die Paarbeziehung sinnvoll, dass jeder Partner, jede Partnerin einmal für sich und dann beide gemeinsam darauf blicken, welche Werte für sie wichtig sind. Denken Sie daran, es geht schließlich darum, Ihren Ruhestand so angenehm wie möglich zu gestalten und ihn gegebenenfalls als Paar neu zu gestalten. Das kann in Konsequenz auch bedeuten, dass beide Kompromisse eingehen. Doch auch das ist nichts Neues. Eine Partnerschaft ist in der Regel ja immer ein Geben und Nehmen. Leider vergessen das viele immer wieder. Doch nun ist der Zeitpunkt gekommen, auch in dieser Hinsicht bestimmte Dinge zu überdenken. Unter www. Und Britta von der Linden. De/downloads finden Sie eine kleine Übung, Ihre Werte zu priorisieren. Diese Übung möchte ich Ihnen hier einmal kurz vorstellen. Suchen Sie sich einen ruhigen Ort. Wählen Sie aus der Tabelle mit den 100 Werten einmal Ihre 10 wichtigsten und größten Werte heraus. Nehmen Sie sich ruhig Zeit dafür. Diese Tabelle erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie haben einen Wert, der nicht in der Tabelle steht, für Sie aber sehr wichtig ist, dann fügen Sie diesen in die Liste der 10 wichtigstenWerte hinzu. Priorisieren Sie diese ausgewählten Werte dann dahingehend, dass Sie herausfinden, welcher davon Ihr höchster Wert ist. Wägen Sie der Reihenfolge nach Wert 1 gegen zwei, gegen 3, gegen 4 und so weiter ab, bis Sie wissen, welche Rangordnung Wert eins hat. Das machen Sie nun mit allen anderen Werten genauso. Daraus ergibt sich dann Ihre ganz persönliche Werte Liste. Wofür das gut ist? Zum einen haben sie nun einen Wert ermittelt, der, wenn er durch andere verletzt wird, einen hohen Stressfaktor darstellt. Diesen Wert zu kennen kann Ihnen helfen, besser mit Stress umzugehen, ihn vielleicht sogar zu reduzieren. Wenn ich weiß, was mich stresst, kann ich im besten Fall vorbeugen oder mir Handlungsalternativen überlegen. Zum anderen ist es hilfreich, sich generell mit seinen Werten und damit auch seinem Handeln auseinanderzusetzen. Denn nicht jeder Wert trägt uns ein Leben lang.

Volker

Ein toller Ratgeber von Britta von der Linden. Mehr Informationen zum Buch gibt es in den Shownotes des Podcasts.

Sprecher 2

Der Unternehmer Academy Podcast. Wir machen aus Menschen mit Know how Unternehmer mit Erfolg.

Volker

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Sprecher 2

Was passiert, wenn der Chef oder die Chefin eine Auszeit nimmt und die Angestellten auf sich allein gestellt sind? Christian Puckelsheim und Michael Habikhorst beschreiben in ihrem Buch Radikal weg Die Herausforderungen für Unternehmer und Mitarbeiter, welche Vorbereitung notwendig ist und worauf unbedingt zu achten ist bei einer Auszeit. Radikal weg Wenn der Chef ein Jahr Auszeit nimmt und das Unternehmen dennoch funktioniert, erschienen im Mentoren Media Verlag www. Mentoren’-verlag. De.